DJ BoBo live in Leipzig – wir waren Backstage, Interview, 20 Jahre Teamwork | FRAX Music Podcast #6
Verfügbar auf
Zusammenfassung
In der sechsten Folge des FRAX Music Podcasts nehmen Axel Breitung und Frank Engelmayer die Hörer mit auf eine exklusive Reise hinter die Kulissen eines DJ BoBo Konzerts in Leipzig. Die beiden Musikexperten berichten nicht nur von ihrem persönlichen Erlebnis, sondern liefern tiefe Einblicke in die Welt der großen Popshows und die langjährige Zusammenarbeit mit einem der erfolgreichsten Eurodance-Künstler Europas.
Axel Breitung, der seit 1991 mit DJ BoBo zusammenarbeitet und viele seiner Hits produziert hat, schildert eindrucksvoll, wie es ist, als Teil des Teams Backstage zu sein. Dank seiner engen Verbindung zu DJ BoBo erhielt das gesamte FRAX-Team Golden Seat Tickets, die ihnen nicht nur den Zugang zum Soundcheck, sondern auch eine exklusive Backstage-Führung ermöglichten. Die Hörer erfahren, wie aufwendig die Produktion einer solchen Show ist: 15 Sattelschlepper, 140 Teammitglieder und modernste Technik sorgen für einen reibungslosen Ablauf und spektakuläre Effekte.
Besonders faszinierend sind die technischen Details, die Axel und Frank beschreiben. Von individuellen In-Ear-Monitoren für Musiker und Sänger bis hin zu ausgeklügelten Bühnenmechanismen wie Aufzügen, die DJ BoBo während der Show scheinbar aus dem Nichts auf die Bühne katapultieren – die Show ist ein wahres Spektakel für alle Sinne. Die beiden Podcaster nehmen die Hörer mit in die Katakomben unter der Bühne, wo sich Umkleideräume und geheime Wege befinden, die dem Publikum normalerweise verborgen bleiben.
Ein weiteres Highlight der Folge ist das exklusive Interview mit DJ BoBo, das nur 45 Minuten vor Konzertbeginn stattfand. Trotz der Hektik zeigte sich der Künstler entspannt und offen. Im Gespräch reflektiert DJ BoBo über seine musikalischen Wurzeln in den 80ern, den Einfluss von Michael Jackson und die Bedeutung von Innovation für seine Karriere. Er spricht offen über die Herausforderungen, sich als Künstler immer wieder neu zu erfinden und nicht nur auf vergangene Erfolge zu setzen. Die Entwicklung der Bühnenshows von aufwändigen Kulissen wie bei 'Pirates of Dance' bis hin zu modernen 3D-Projektionen wird ebenso thematisiert wie die Bedeutung von Teamwork und Leidenschaft.
Die Folge bietet nicht nur spannende Anekdoten und Insiderwissen, sondern auch einen inspirierenden Blick auf das Musikbusiness und die Kunst, sich über Jahrzehnte hinweg erfolgreich zu behaupten. Für Fans von DJ BoBo, Eurodance und alle, die sich für Musikgeschichte und Popkultur interessieren, ist diese Episode ein absolutes Muss.
Playlist zur Folge
Hintergrund & Kontext
DJ BoBo, bürgerlich Peter René Baumann, zählt seit den frühen 1990er Jahren zu den prägenden Figuren des Eurodance. Mit Hits wie 'Somebody Dance with Me' und 'There Is a Party' wurde er international bekannt und prägte eine Ära, in der elektronische Tanzmusik aus Europa die Charts dominierte. Die 90er Jahre waren eine Zeit des musikalischen Umbruchs: Neue Technologien, der Siegeszug von Synthesizern und Drumcomputern sowie die Verschmelzung von Pop, Dance und Rap-Elementen führten zu einem unverwechselbaren Sound, der Millionen begeisterte.
DJ BoBo verstand es früh, seine Musik mit spektakulären Live-Shows zu verbinden. Während viele Eurodance-Acts als reine Studio-Projekte galten, setzte er auf aufwändige Bühnenbilder, Choreografien und ein festes Team aus Musikern und Tänzern. Diese Innovationsfreude ermöglichte ihm den Sprung von den Clubs in die großen Arenen und sicherte seine Karriere auch über das Ende des Eurodance-Booms hinaus.
Axel Breutung, einer der erfolgreichsten deutschen Musikproduzenten, war maßgeblich an BoBos Sound beteiligt. Seine Erfahrung und sein Gespür für Trends halfen, die Shows immer wieder neu zu erfinden. Die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Andrea Berg zeigt, wie eng die deutsche Pop- und Schlagerszene miteinander verwoben ist. DJ BoBos Erfolgsgeschichte ist ein Beispiel dafür, wie Teamwork, technische Innovation und die Fähigkeit zur Weiterentwicklung im Musikbusiness entscheidend sind. Die heutige Popkultur profitiert noch immer von den Impulsen jener Zeit.
Häufige Fragen
Wie läuft ein DJ BoBo Konzert Backstage ab?
Backstage bei DJ BoBo erlebt man eine beeindruckende Organisation: Von Soundcheck und Bühnenführung über technische Einblicke bis hin zu Umkleideräumen und Setlists. Das Team arbeitet mit modernster Technik und sorgt für einen reibungslosen Ablauf der spektakulären Show.
Welche Songs hat Axel Breitung für DJ BoBo produziert?
Axel Breitung war maßgeblich an vielen DJ BoBo Hits beteiligt, darunter der erste große Erfolg 'Somebody Dance with Me'. Auch in den Folgejahren schrieb und produzierte er zahlreiche Songs, die bis heute Teil der Live-Shows sind.
Wie hat sich die Bühnenshow von DJ BoBo über die Jahre entwickelt?
DJ BoBo setzt seit den 90ern auf innovative Bühnenshows. Früher waren es aufwändige Kulissen wie das Piratenschiff bei 'Pirates of Dance', heute kommen modernste 3D-Projektionen und technische Effekte zum Einsatz, um das Publikum immer wieder zu überraschen.
Was macht DJ BoBo Konzerte so besonders?
DJ BoBo Konzerte sind ein Gesamterlebnis: Mitreißende Musik, spektakuläre Bühnenshows, aufwendige Technik und ein eingespieltes Team sorgen für unvergessliche Abende. Die Nähe zu den Fans und die Leidenschaft für Innovation machen jedes Konzert einzigartig.
Wie lange arbeitet Axel Breitung schon mit DJ BoBo zusammen?
Axel Breitung und DJ BoBo verbindet eine über 20-jährige Zusammenarbeit, die 1991 begann. Bis 2010 war Breitung als Produzent und Komponist aktiv, und auch danach blieb der Kontakt eng, etwa bei gemeinsamen Projekten mit anderen Künstlern.
Wann findet die nächste DJ BoBo Tour statt?
DJ BoBo plant seine Tourneen im Dreijahresrhythmus. Die nächste große Tour ist voraussichtlich 2029, da er sich ausreichend Zeit für kreative Entwicklung und Vorbereitung nimmt. Aktuelle Infos gibt es auf seinen offiziellen Kanälen.
Gesprächs-Transkript
Hallo Leute, hier ist FRAX Music, heute im Konferenzformat, denn Axel und ich, wir waren letztes Wochenende auf dem DJ Bobo Konzert in Leipzig und darüber wollen wir euch erzählen. Hallo Axel!
Hallo Frank!
Wie hat es uns überhaupt nach Leipzig verschlagen? Du hast richtig gute Connections zu DJ Bobo. Wie sind wir überhaupt zu dem Konzert gekommen?
Ja, die Sache, das hat eine lange Geschichte. Ich habe ja jahrelang für ihn gearbeitet. Das ist natürlich der Grund, dass auch die Connection halt eben sehr gut ist über die ganzen Jahre rüber. Seit '91 ist er in mein Studio gekommen, das erste Mal, erste Aufnahme gemacht war "Somebody Dance with Me", die allererste Aufnahme. Seitdem ist unsere Zusammenarbeit bis 2010 gelaufen. Bis ich mich dann doch aus der Musikproduktion zurückgezogen habe. Aber unser Kontakt ist nach wie vor gut. Wir haben hier und da durchaus auch als Komponisten zusammengearbeitet, nämlich mit Andrea für Andrea Berg mehrere Titel geschrieben. Also auch da siehst du, irgendwie geht's ja weiter mit unserer Zusammenarbeit. Und deshalb hat er mich auch eingeladen, wie er das immer macht, und ich habe mich natürlich sehr gefreut, dann halt eben nicht nur alleine zu kommen, sondern er sagt eigentlich immer zu mir: Bring deine Freunde mit. Das ist genau das, was er also auch fördern will. Und dann habe ich euch ja dann entsprechend mit eingeladen. Das heißt, das ganze FRAX Team und ein paar Freunde noch dazu. Und so haben wir uns in Leipzig getroffen.
Ja, es war ein richtig gelungener Abend, wie du sagst. Wir waren ein paar Leute, eine ganze Gruppe. Und es waren auch besondere Tickets, die du uns da besorgt hast, Axel, nämlich Golden-Seat-Tickets. Und das hat beinhaltet, dass man da schon nachmittags. Das Konzert hat um 18 Uhr angefangen. Wir waren aber schon nachmittags dort und da wurde uns dann— wir waren Zeugen vom Soundcheck. Das war schon beeindruckend, ganz exklusiv. Und dann wurden wir auch ein bisschen rumgeführt. Wir durften auf die Bühne und das ist immer ein Riesenthema bei DJ Bobo. Der hat eine Riesen-Bühnenshow. Haben wir auch schon an anderer Stelle mal bei FRAX drüber gesprochen und die konnten wir uns anschauen. Wir sind auf der Bühne gewesen, dann auch in den Hintergrund der Bühne. Was ist so unten? Die Bühne war auf 3 Etagen. Sozusagen aufgeteilt und wir konnten auch sehen, was dahinter ist, wo dann die Musiker oder die Tänzer dann so verschwinden, wo sie sich dann mal umziehen können und das war super interessant, oder? So diese Führung.
Ja, auf jeden Fall. Also gut, ich kenne sie natürlich schon länger, aber es ist auch ein wichtiger Punkt. Man nennt das ja die Backstage-Führung, dann sind wir sozusagen hinter die Kulissen gekommen. Wenn man ein bisschen genauer hinguckt, dann war es nicht nur hinter die Kulissen, sondern auch unter die Kulissen. Das heißt also, die haben das ja, die Bühne hat ja eine gewisse Höhe und da drunter, da findet richtig was statt. Das sieht man so von außen gar nicht, sondern das ist da, wenn man dann also da runtergeht in die Katakomben, da gibt's dann sogar einen Umzugsraum für DJ Bobo, weil der zieht sich ja mehrfach um im Laufe des Konzerts. Wir haben auch, ich habe aus dem Augenwinkel schon gesehen, ah, da hängt die Setlist, das heißt also die Liste, auf der die einzelnen Titel angegeben sind, und das war ganz gut für mich, gleich mal ein Foto gemacht für mich, denn dann wusste ich wenigstens, wann welcher Titel dran ist. Und ich gebe zu, mich hat natürlich am meisten interessiert, was die Titel, wie die sind, die ich mit ihm zusammen geschrieben und produziert hatte damals. Und die sind aber auch reichlich dran gewesen, auch wieder bei dieser Tour, was ich ja sehr begrüße, logischerweise, weil es gibt einem ja ein gutes Gefühl, wenn man so nach den Jahren alle Jahre mal wieder so ein Livekonzert miterlebt und dann sieht, wie die halt eben auch die Leute mitfeiern. Ja, und dann sind wir ja auch weitergegangen. Also ich haben uns wirklich sehr weit auch erklärt, dass da so kleine Boxen sind, denn dass man die alle so eigentlich in den, in den, in die einen der 15 Sattelschlepper, man achte auf die Feinheiten, 15 Sattelschlepper, 140 Leute sind seine Show, also wenn man das ganze Staff zusammenzählt, das ist ein mega Aufwand. Also insofern konnten wir davon ja reichlich sehen. Na, und dann hatten wir auch, aus dem Augenwinkel habe ich dann noch gesehen, ah, da lagen so viel Mikrofone rum und Headsets Darüber weißt du mehr?
Ja, es ist faszinierend. Jeder Musiker und auch die Sängerinnen und Sänger, die brauchen ja auch einen Monitor. Das heißt, die müssen auch sich selber hören und auch, was die anderen spielen. Wenn du so am Schlagzeug bist, ist es sehr wichtig, dass du hörst, was die anderen machen. Und das ist mittlerweile halt mit so kleinen Funken gelöst, wo dann jeder individuell— da stand auch immer so bei jeder Funke ein Zettel: Das ist für Richie und so, das ist für Lisa. Und so haben die dann das im Ohr und bekommen halt so den Gesamtsound mit, je nachdem wie sie es brauchen. Der Schlagzeuger braucht vor allem so den Bassisten auch, dass der Rhythmus, die Rhythm Section gut zusammenhält. Die Vocalisten, die wollen vielleicht die Musik ein bisschen leiser haben, damit sie ihre eigene Stimme gut hören und das gut abteilen können. Ja, war richtig spannend, auch diese ganzen technischen Sachen zu sehen. Da gab es, und ich glaube, wir spoilern nicht zu viel für Leute, die mal hingehen, da gab es so einen Aufzug auch, in den dann Bobo eingestiegen ist und dann ein- oder zweimal während der Show wird dieser aufzuwiesende Katapult nach oben geschossen und er fliegt dann sozusagen, wenn du das so siehst, fliegt er so von unten aus der Bühne raus und landet dann wieder im neuen Suit. Ey, spektakulär, das alles zu sehen. Und ja, und dann, weil du ja Bobo so gut kennst, hat er uns die besondere Ehre erwiesen. 45 Minuten vor Konzertbeginn haben wir noch ein Interview mit ihm gemacht. Ich meine, wie crazy ist das denn?
Ja, das war wirklich gut. Da habe ich gar nicht mit gerechnet. Also ich hatte das schon abgeschlossen. Sein Mitarbeiter erzählte mir im Vorfeld schon immer, zu, da ist immer so viel Hektik vorher und da sieht er ganz schwarz. War ganz überrascht, habe das gar nicht mehr auf den Tisch gebracht, das Thema, weil ich hatte ihn ja kurz vorher begrüßt, also gleich nachdem wir so 3 Stunden vor dem Konzert einfach in der Halle waren, habe ich ihn erstmal begrüßt und ja, dann sagte er, ja, wann machen wir denn das Interview? Ich, hä, super, wir kriegen ein Interview mit FRAX Music, das fand ich schon auch wirklich ein sehr gutes Entgegenkommen von ihm. Ja, ich kann da durchaus eine gewisse Wertschätzung dran ablesen, die er ja immer noch nach außen nach all den Jahren für mich hat. Also insofern war das super, dass er dann dieses Interview gegeben hat.
Und das, liebe Leute, schauen wir uns jetzt mal an. Hallo Leute, hier sind Frank und Axel von FRAX Music und wir haben heute was ganz Besonderes am Start. Wir sind hier in Leipzig in der Quarterback Immobilien Arena zum Konzert von DJ Boom Boom.
Ja, hier ist er.
Hallo, ich freue mich.
Großartig. Besondere Ehre für uns, oder Axel?
Ja, ganz genau.
Denn wir haben ja unter anderem eine ganz wichtige Serie, die nennt sich die Bühnen, die größten Bühnenshows. Und da haben wir schon bereits einen ganzen Teil aufgenommen. Da geht es um die Bühnenshow von Pirates of Dance, weil das mein ganz persönliches Highlight bisher war.
Das ist schon ein paar Jahre her.
Ja, ist schon ein paar Jahre her.
Du willst 204205.
Ja, richtig. Genau. Du willst damit andeuten, dass es jetzt noch besser geworden ist.
Die Show anders. Anders. Das war sehr dreidimensional. Das Piratenschiff, das wurde aus Holz gebaut, in die Halle gebaut. Und jetzt ist andere Technologien, hat es unterdessen gegeben, ist ganz anders. Aber Pirates of the Alps war bahnbrechend. Das ist ja, und es war ja viele Kollegen in der Branche aus vielen Ländern haben dann versucht, auch so Bauten zu machen, dann ist es wieder verschwunden, 10 Jahre später. Und jetzt geht es wieder los mit 3D zu neuen Bauten.
Ja gut, wir konnten ja sehen, wir haben es ja schon gesehen bei der Pure eben, dass wir dann doch deutlich was anderes geboten kriegen. Also die Technik spielt heute eine enorme Rolle, weil mit den 5 entsprechenden Projektoren, so dass wir da letztendlich auch natürlich ein 3D-Gefühl bekommen. Ich meine, das ist natürlich schon gut. Also great Adventure halt.
Absolut. Und Great Adventure, das Thema, ist das irgendwie auch eine Hommage an dein ganzes Musikerleben? Ich meine, die Anfänge, als du jung warst, und ich glaube, wir sind ja ähnliche Generation, also wenn ich so höre, Breakdance, Vorliebe für Breakdance-Musik, Let the Music Play, die Vorliebe für Michael Jackson und die frühen 80er, Flashdance, Irene Cara. Ist das für dich auch so irgendwie die Reise deines Lebens, das große Abenteuer, die Show, die Bühne, das Künstlerdasein?
Ja, große Frage, ich kann die gar nicht so auf den Punkt beantworten. Ich bin schon sehr geprägt durch die Jugend musikalisch, das nimmt glaube ich jeder mit, du nimmst deine Musik aus den Jugendjahren mit für den Rest deiner Zeit. Aber jetzt so künstlerisch, die Entwicklung, da finde ich es immer spannend, wenn man versucht, neue Dinge auszuprobieren, das treibt mich dann an. Weil immer nur nach hinten zu gucken ist anstrengend. Nach vorne zu gucken macht mir Freude. Aber ich glaube, die Achtziger, wo meine Jugendjahre waren, die haben mich extremst geprägt. Ohne Michael Jackson, ohne die ganzen Sachen würde ich nicht das tun, was ich heute tun würde. Das ist so. Die Prägung war intensiv.
Ich glaube, das verbindet uns, oder? Gleiches könnte ich auch sagen. Die 80er Jahre, die haben einen geprägt und wir machen ja auch viel Musik und kümmern uns um Musik und Erde, Bühnenbilder. Du hast es schon angesprochen, Axel, die letzten oder eine von den folgenden Tourneen war ja auch so großzügig. Ist das das, was du richtig gern machst? Nicht nur Musik, sondern wirklich eine Revue, eine Show, eine Unterhaltung für die ganzen Sinne, wo du jeden mitnehmen kannst, weil einfach jeder, der hier heute Abend ist, wird bestimmt einen schönen Abend haben, schätze ich mal.
Das hoffe ich. Entstanden ist das Ganze natürlich aus einer Leidenschaft, aber auch aus dem Wissen hinaus, dass die Musik, aus der wir kommen, Eurodance, da haben wir schon am Horizont die Welle abflachen sehen, und wir wussten, wenn wir uns nicht weiterentwickeln, dann werden wir mit der Welle einfach runtergespült, was natürlich ist, es war, aber wir haben wirklich schon damals auch früh angefangen, mit Bobo zu singen, auch wenn er es nicht gut kann, er musste dann halt singen, weil Rap war out. Also mussten wir was tun, das haben wir und haben dann viel, also ich habe viel von meinem Geld investiert in die Bühne und in Know-how und habe versucht, mich da weiterzuentwickeln, denn das war die einzige Chance, von den Diskotheken in Hallen zu wechseln, um längerfristig dabei sein zu können. Und das war eine gute Investition und ich habe da viel gelernt in der Zeit und das war auch etwas, was sehr viel Freude macht. Also das ist kreativ toll, weil ich habe dann sehr schnell, oder wir haben sehr schnell musikalisch gemerkt, wir müssen was tun, sonst da vorne bricht die Welle, wenn wir jetzt nicht irgendwie uns Flügel anziehen, wenn es dann runtergeht, dann schwänzt dich mit runter. Und jede Welle, auch Neue Deutsche Welle, Ich weiß, dass ihr die auch immer in eurem Podcast oder in eurem Video ansprecht. Hat Leute, die daraus entstehen und überleben können, die die Welle nicht mitnimmt. Das ist spannend.
Gut, meine, ich gehe jetzt davon aus, dass du demnächst wieder auf Tour sein wirst. Hast du schon Pläne dazu?
Nein. Ich weiß auch nicht, ob ich nochmal auf Tour kann, will. Ich mache das sehr gern. Aber es hat mit Glaubwürdigkeit zu tun, ich bin 58, die nächste Tour wäre frühestens in 3 Jahren, dann bin ich 61, ist alles in Ordnung, aber ich weiß nicht, ob das alles fein ist und so. Ich möchte schon nicht mit 80 da stehen in 20 Jahren, ich möchte versuchen— die Art von Bühnenshows, die wir machen, ist schon ein bisschen abhängig von Trends und von modernen Sachen. Ich kann mich nicht zurücklehnen und sagen, ich spiele nur die alten Sachen. Das würde mir auch keine Freude bereiten. Ich glaube, ich will gefordert sein. Und solange das so ist und die Leute wollen uns sehen, was zum Glück so gut ist wie noch nie, machen wir das. Aber ich kann es nicht garantieren.
Ja, genau. Also gut, wenn, dann wäre das also dann logischerweise 29. November jetzt.
Genau.
Also wenn, dann würde der 3-Jahres-Rhythmus sozusagen auch wieder einpegeln.
Der ist super, weil da haben wir genug Zeit für Entwicklung. Wir haben genug Geld, um die Zeit zu überbrücken. Es klingt ein bisschen unromantisch, aber das ist, wie wir sagen bei uns immer, wir sind wie eine Skilift-Firma. Wenn wir viel Schnee haben und die Leute Skifahren, können wir Umsatz generieren. Und dann haben wir zweimal im Winter oder so ohne Schnee. Man muss halt, man muss es halt irgendwie halten. Und deshalb sind wir von Anfang an so ausgelegt, dass wir das schaffen können im 3-Jahres-Rhythmus.
Gut, na, da freuen wir uns jetzt auf die Show.
Wir freuen uns so sehr auf die Show.
Viel Spaß auf der Wandelhalle, dass du nachgestellt hast. Hier, FRAX Music bei DJ Bobo und jetzt lass es krachen.
Viel Spaß, ich wünsche euch schöne Winter.
Jetzt. Das ist schon verblüffend, oder? Also ich habe mir, ich gehe ja hier rein so wie die Rampensau, so weißt du. Und er ist da so cool. Und ich dachte mir, ey, 45 Minuten vor dem Konzert und das ist eine ausverkaufte Halle gewesen, Quarterback Arena in Leipzig. Das ist richtig fett da. Und die Halle schon tight und die Stimmung und so. Ich denke mir immer so als Musiker, selbst wenn du noch so viel Routine hast, aber es ist als Mensch, gehst du jetzt auf diese Bühne und das Spotlight geht auf dich. Er ist die zentrale Figur. Da hätte ich gedacht, dass er so ein bisschen Lampenfieber hat oder sich schon in so einen Modus bringt. Aber der Typ ist ja so down to earth und so gelassen und hat volle Kontrolle über alles, was passiert. Es war auch erst, glaube ich, der zweite Abend von der Tournee. Da ist es noch nicht schon, dass da 30 Shows gelaufen sind. Alles ist in Routine. Das fand ich wirklich beeindruckend.
Ja, vor allen Dingen deshalb auch, weil es natürlich ein Riesenaufwand ist. Also wir sehen ja, man sieht ja als Zuschauer gar nicht, was dahinter stattfindet. Du hattest es eben schon erwähnt, auch was mir auch nicht so bewusst war, ist, dass dann tatsächlich jemand seitlich neben der Bühne steht und der geht dann einzeln durch. Aha, der Schlagzeuger, wie du schon erzählt hast, der braucht ja ein bisschen mehr Bass dazu. Der nächste kriegt die Abmischung und ich denke, wie die das machen, das ist wirklich der Wahnsinn. Wenn man ganz nach hinten geht und sozusagen das, wir nennen das das Front of House, da wo die gesamte Technik steht, also ich habe keine Ahnung, ich war ja schon immer dabei sozusagen, aber jedes Mal kommen mehr Monitore. Also ich war ganz überrascht, die hat da 20 Monitore gehabt oder irgend so was, worauf verschiedene Sachen zu sehen waren. Also sowohl auch die Lightshow hatte bestimmt 12, 15 Monitore. Selbst im Audiobereich, da auch selbst der hatte Monitore, um zu sehen, wo sind die Leute. Und das fand ich total interessant in dem Falle, jede Halle ist auch unterschiedlich. Da kommt man erst gar nicht drauf. Also er erzählte mir dann ganz zu Anfang, als ich zu am Anfang Backstage war bei ihm, sagt er: „Du, es ist leider ein echtes Problem hier in dieser Halle, weil die Laufzeitunterschiede zu sehr groß sind." Das heißt, wenn er vorne, also müsst ihr euch so vorstellen, dass das, wenn, also hinten auf der, also im hinteren Teil der Bühne, da wo sozusagen alle das sehen, wenn hier die Zuschauer sitzen, dann haben sie da die Bühne, dann gibt es einen ganzen Laufsteg und der ist je nach Halle ist der natürlich sehr unterschiedlich lang. Ja, also normalerweise hast du so, so lang und die haben offensichtlich die gesamte Länge. Das heißt, der geht bis hinten hin, dieser Laufsteg, und der ist dann, ich will nicht übertreiben, aber so 40, 30, 40 Meter ist der dann lang. Das heißt, der Schall braucht dann je nach Tonhöhe, ja, also die tiefen Töne brauchen halt länger, nach vorne zu kommen, die Höhen, also da haben wir diese Laufzeitunterschiede. Der hat aber das In-Ear-Monitoring. Die sind ja alle heutzutage, das ist ja nicht so, dass früher noch die Boxen überall standen, da kam es darauf an, wo du warst, da musste man auf Feedback, also Rückkopplungen, Achtung, achten, alles heute easy, muss man wirklich sagen. Die haben alle ihre In-Ear-Monitore drin, um halt dann sicher von der ganzen Umwelt abgekoppelt zu sein und auch das zu hören, worum es geht. Aber da passiert natürlich jetzt Folgendes: Wenn er dann hier den Sound hört, und dann kommt dann der Schub sozusagen, das, was er unten spürt mit den Beinen und auf dem Boden, das kommt wesentlich später. Das ist total irritierend für den, wenn er vorne, ganz vorne auf der Bühne steht. Ist schon gut.
So ein Delay ist natürlich eine Katastrophe für jeden Musiker. Du musst schon, alles muss in Sync sein, alles muss in Harmonie sein. Aber ja, du sagst, es war schon beeindruckend, wie viel Technologie dort am Start war. Und mittlerweile wirklich alles wird auch mit Computern gemacht. Und ich meine, das war damals, als du diese ganze Musik, und du hast ja vieles von DJ Bobo, von seinen erfolgreichsten Sachen hast du ja produziert und auch komponiert und dort eng mit ihm zusammengearbeitet. Damals in den 90ern, klar, gab es auch schon Computer, aber ich meine, da waren, das war vor allem diese riesengroßen Mischpulte, an denen du dann so der Meister gewesen bist. Und Axel, erzähl doch mal ein bisschen, wie war denn damals das in den 90ern, in dieser Eurodance-Zeit? Wie bist du mit Bobo überhaupt zusammengekommen? Wie war es, mit ihm zusammenzuarbeiten? War er damals auch schon so wirklich dieser angenehme, zuvorkommende Mensch, wie wir ihn jetzt hier oder ich ihn hier kennengelernt habe? Erzähl doch mal ein bisschen aus der Zeit der 90er. Wann waren das genau, wo diese Songs entstanden sind? Und wo habt ihr die überhaupt aufgenommen? In welchem Studio und so weiter?
Ja, das ist durchaus eine interessante Geschichte, weil die ist zu lang, um sie komplett zu erzählen. Aber zumindest, wir haben uns tatsächlich noch Ende der 80er Jahre kurz gesehen, und zwar auf einer Silvesterparty, weil ich war eingeladen von seinem damaligen Produzenten. Also er kam ja eigentlich, er war nicht immer selber Produzent, sondern der hatte natürlich am Anfang, ist man auch vorsichtig, ob man alles richtig beurteilt. Da braucht man schon Leute, die halt entsprechend die führen können. Und das war in den 80er Jahren. Und ich war durch auf die, aufgrund aufgrund der Erfolge von Silent Circle, nämlich wir hatten '86 nämlich einen großen Hit, Touch in the Night, und aus der Zeit heraus kannte ich den Produzenten, weil man muss dazu wissen, dass wir als Silent Circle in der Schweiz bekannter waren als hier in Deutschland. Und insofern hat auch Fernsehshows gehabt dort, und da lernt man sich dann so kennen. Und er sagte, Menschenskind, wenn du Lust hast, komm doch mal auf die Silvesterparty.. Und so war ich dann da und da war er auch ganz kurz. Wir haben uns nur ganz kurz unterhalten, aber so habe ich ihn schon mal kennengelernt. Und dann, ich wusste auch, dass er mit diesem Produzenten zusammen auch schon 2 Singles gemacht hat, übrigens, bevor er bei mir im Studio war. Und dann hatte Kaan diese Idee offensichtlich mit Somebody Dance With Me und man war auf der Suche nach einem Studio und da fiel dem Produzenten ein, ach Mensch, du, eigentlich wollten wir nach Italien gehen, aber ist natürlich auch sprachlich einfacher, wenn wir dann in Deutsch reden können. Da in Südniedersachsen, südlich von Hannover, da sitzt der Axel. Ich glaube, da frage ich mal an. Wunderbar, dachte ich, habe mich sehr gefreut. Ich war zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr so aktiv, mit anderen Themen beschäftigt halt dementsprechend. Wir haben ganz nebenbei auch mal Diskotheken eingerichtet. Das war nämlich gerade der Fall gewesen. Und dann kam '91 dann das zustande, dass als DJ Bobo in meinem Studio war und wir den ersten Titel aufgenommen hatten. Die Story ging ganz komisch weiter, weil ich hatte es dann irgendwie auch gar nicht weiter auf dem Schirm und kriegte dann irgendwann mal, weil ich mit anderen Dingen beschäftigt war, und dann kam plötzlich die Nachricht: Du, das Ding ist jetzt in den Charts gegangen in der Schweiz. Denke ich: Huch, das ist ja schon mal erfreulich. Und dann hieß es, nächster Anruf: Ja, kannst du dir gar nicht vorstellen, wir sind Nummer 1 in der Schweiz. FRAX Music. Ja, und wie sieht das aus? Kommt das jetzt noch in anderen Ländern? Ja, wir haben jetzt einen Deal in Deutschland. Und dann ging das da auch noch hoch, also bis auf Platz 4 in den Charts. Also es war eine ganz kleine Plattenfirma. Ich hätte nie damit gerechnet, dass das so ein Erfolg werden kann, weil dazu brauchst ja eine Art Selbstläufer. Aber wie du schon vollkommen richtig gesagt hast, die Eurodance-Zeit hat uns da ja verbunden, und da war sowas einfach möglich, wenn so eine neue Musikrichtung aufkommt, kommt, wie zum Beispiel bei NDW, wo wir ja auch bei FRAX Music drüber sprechen, dann hast du eigentlich auch allein über die Musik eine gute Chance, nach vorne zu kommen. Normalerweise brauchst du ein Riesen-Promotion-Paket, um dich an der Konkurrenz vorbeizumanövrieren, aber in dem Falle war das halt eben sehr günstig, weil neu, Eurodance, und das passte genau in dieses Schema rein, und so kam dann eben auch das zustande, dass wir dann auch von diesem Punkt an, hieß es dann ja, wenn man jetzt in Deutschland in den Charts ist, da brauchen wir natürlich ein Album. Da können wir jetzt nicht einfach nur eine Single machen, sondern da kommt jetzt ein Album, aus dem wir dann entsprechende Singles auskoppeln. So wird das üblicherweise auch gemacht. Selbst die kleine Firma hat da zugeschlagen und hat gesagt, okay, wir brauchen das Album. Und so hat sich diese Zusammenarbeit entwickelt. Nach dem ersten Album haben wir dann, hatten wir dann war der Produzent, der ursprüngliche Produzent, nicht mehr dabei. Wir haben das dann gemeinsam, also Bobo und ich, haben dann also bis 2010, bis zu dem Album Vampires, Vampires war das genau, bis 2010 haben wir zusammengearbeitet und eigentlich so gut wie alle Produktionen gemacht. Durchaus mal Remixe woanders, aber ansonsten so hat sich diese Zusammenarbeit entwickelt. Ja, und er hatte damals schon, und das war wirklich von Anfang an, da muss man ihm ein ganz großes Kompliment machen, dass er eigentlich erkannt hat, dass er eigentlich nicht zufrieden ist, da in Diskotheken aufzutreten. Nicht weil das irgendwie das Publikum— darum ging es gar nicht, sondern er wollte seine eigene Show machen. Mit großer Bühne und mit allen Sachen, die natürlich dahinter stecken, weißt du, mit der gesamten Organisation, sich darum zu kümmern, was gibt's halt eben, Outfits gehören dazu, die ganze Technik zu mieten, also das war so sein Ding und aus diesem Grunde, sagen wir mal, hat er das wesentlich höher gestellt als das, was von der Produktion, Musikproduktion betrifft. Also das war dann halt eben auch nicht mehr so dramatisch wichtig für ihn, sondern er hat gesagt, ich will in erster Linie jetzt auf den Bühnen stattfinden. Hat damit relativ früh angefangen mit der World in Motion Show. Also vielleicht dazu, hier sieht man ja hier im Hintergrund, habe ich extra für die Sendung gemacht, ja, habe ich die mal alle hinten reingepackt, die ganzen Awards, die wir gekriegt haben, die ganzen goldenen Schallplatten und so weiter. Aber man sieht dann hier oben, ja, das ist für diese World in Motion Tour, die allererste Tour, die wir gemacht haben, also die er gemacht hat. Da war ich übrigens, deshalb kann ich schon fast sagen wir, weil damals war das noch so, dass ich aufgrund meiner Erfahrung, die ich ja schon als Bühnenmusiker gemacht habe, hat er dann auch gesagt, komm mal mit dazu. Also ich gehörte dann schon im Vorfeld dazu, um es eben mit ihm abzusprechen. Ja, lass mal gucken, die Reihenfolge der Titel ist noch nicht optimal. Ich war also eigentlich immer mit dabei von da ab. Ja, und deshalb bin ich heute auch gerne immer wieder gern als Gast dabei.
Und die Zusammenarbeit war natürlich äußerst erfolgreich. Du hast ja selber schon auf deinen Hintergrund gezeigt. Ich möchte es nur noch mal den Leuten auch hervorheben. Heute hat ja fast jeder alles nur mit KI gemacht. Das ist exklusiv bei dir hinten. Das ist Gold und Platin. Das ist nichts KI. Das ist echt. Das ist etwas, was money can't buy. Ja, und ich meine, das ist wirklich exklusiv deine Arbeit, die hier ausgezeichnet ist. Und das kam ja dann auch im Konzert. Das fand ich auch dann so beeindruckend. Schon in dem Interview, wo ich ihn kennengelernt habe, habe ich ja schon gemerkt, wie er sich gefreut hat, dich zu sehen, welche Zuneigung dort kam, welcher Respekt. Das hat man richtig gemerkt. Hey, da treffen sich zwei Leute, die sich schon lange kennen. Und es war ja dann gab er dann diesen wirklich zauberhaften Moment in dem Konzert, wo er dann vor all den Leuten dann so sagt, er möchte jetzt jemanden grüßen, ein ganz besonderer Gast, und der sitzt irgendwo dort im Publikum und wir arbeiten schon so lange zusammen und hat eben darauf hingewiesen, wie wichtig du für ihn gewesen bist nach 30 Jahren. Und dann hat er dich wirklich so gegrüßt, Axel Breitung so. Und das fand ich so faszinierend, weil wir waren in so einer kleinen Gruppe da und ich meine, Leute wie ich, die meisten, die zum DJ Bobo Konzert gehen, die schauen anders aus als ich und die haben sich eh schon gewundert, was sind das für Freaks? Was machen die hier? Aber irgendwie mit VIP-Ticket oder so ein Kram. Komisch. Und dann auf einmal so, als du gegrüßt wirst, du bist dann auch aufgestanden und wir haben uns halt voll gefreut und alle so um uns rum so: Wow, hey, diese Freaks, das sind wirklich— da bist du gleich im Respekt noch mal gestiegen. So dadurch, dass ich neben Axel Breitung saß, ein bisschen Ruhm strahlte auch auf mich hinab. Es war ein großartiger Moment. Und lass uns doch den mal anschauen, denn da haben wir auch eine kleine Footage davon.
Liebe Freunde in Leipzig, heute ist ein ganz spezieller Tag, denn heute ist ein Freund hier, mit dem ich die ersten 20 Jahre 20 Jahre in der Musikkarriere die meisten Songs komponiert hat. Herzlich willkommen, er ist sehr geboren und gekommen, Axel Breitung.
Schönen Auftritt, ihr Lieben, und über 100 Menschen hier zu den Kulissen.
Danke für euren unglaublichen Support. Das ist euer Applaus.
Großartig. Axel, ich frage mich ja dann sowieso, was war das für dich für ein Gefühl? Axel Breitung, ich meine, das muss doch so großartig sein für alle Musikschaffenden. Gilt doch so das Wort: May your song always be sung. Und jetzt kommst du dorthin nach Leipzig, 30 Jahre, nachdem du diese Musik kreiert hast, geschaffen hast. Das ist auch dein Baby. Du hast die komponiert zum Teil. Und dann, was ist das für ein Gefühl, wenn jetzt deine Musik immer noch gespielt wird und dort immer noch die Massen anzieht? Das ist eine Riesenhalle, es ist eine Riesenshow. Und dort einfach Tausende von Menschen mit dieser Musik mitgehen, diese Musik mitsingen können, Tanzmoves und so weiter. Selbst wenn ich es nur erzähle, bekomme ich schon Gänsehaut. Erzähl mal, was macht es mit dir? Was ist das für ein Gefühl?
Ja, es ist einfach fantastisch. Ich meine, ich gebe zu, das ist schon ein erhebendes Gefühl auch, weil natürlich, wenn ich das höre, auch heute noch, da ziehen sich schon noch ein paar Bilder im Kopf vorbei, wo ich das Gefühl aus dem Studio noch habe, ja, also das stirbt nicht dann in dem Augenblick, sondern es kommt immer wieder hoch, also dieses Gefühl, dass man dieses Schaffensmoments, und du hörst dann am Schluss, wenn du da, man muss sich das so vorstellen, da sitzen wir nicht nur eine Stunde dabei oder 3 Stunden oder so, also der Rekord übrigens, das ist auch ein interessantes Thema, ist, wir haben sehr, sehr lange an der Coverversion von der Irene Cara Geschichte gesessen.
What a Feeling.
What a Feeling, genau. Da haben wir sehr, sehr lange dran gesessen. Ich habe mal nachgerechnet, über 140 Arbeitsstunden. Könnt ihr euch das vorstellen? Wahnsinn, wirklich. 140 Arbeitsstunden haben wir daran gesessen. Und das waren dann noch mal da ein bisschen und da noch geschraubt. Und dann hat er gesagt, das können wir doch nicht so machen und so. Es sollte auch wirklich gut werden. Es ist auch, muss man wirklich sagen, eines der besten Produktionen, weil es auch sehr ausgefeilt ist. Und nicht alles vorgegeben war. Man denkt dann bei der Coverversion, ist ja ganz easy, nimmst du einfach auf und so. Nee, nee, nee, nee, nee, da gab's ja einen Raps dazwischen. Dann war, dann, er musste ja eigentlich eben auch mit dabei sein, halt eben als Künstler. Da war das mit dem Singen, war das noch ein bisschen schwierig mit ihm, und deshalb hat sie dann halt diese Parts übernommen. Wurde auch in diesem Konzert wieder gespielt, also der Titel kommt nach wie vor noch super gut an. Und natürlich kommt so was dann in dem Augenblick wieder hoch und da ziehen die Bilder so vorbei, was man so ja da auch gefühlt hat währenddessen. Aber natürlich jetzt überlagert mit dem, was das Publikum macht. Und es ist so stark, wenn dann wieder so diese, wenn du diese Massen siehst und er dann mit Chihuahua, ja, das ist also: Döp, böp, böp, böp, böp, Chihuahua macht dann. Und dann wieder so und so und das machen die alle da unten. Das ist der Hammer. Das wirkt total irre. Davon krieg ich dann tatsächlich immer wieder meine Gänsehaut, weil es einfach ein erhebendes Gefühl ist. Bei der Gelegenheit kann ich mal dazu auch sagen, während wir auf der einen Seite, nämlich bei What a Feeling, wirklich 140 Arbeitsstunden hatten, was war das mit Chihuahua? Ich weiß, ich will die Leute nicht übertreiben, aber vielleicht 20? Das war einer der schnellsten Titel, die wir gemacht haben, weil wir eigentlich auch nicht damit gerechnet haben unbedingt, dass das so einen Anklang findet. Das weißt du vorher nicht. Auf der anderen Seite, wir hätten auch nicht gewusst, was er daran besser machen soll, ehrlich gesagt. Also man feilt das wirklich aus. Also dann hört man auch mal auf. 20 Stunden Arbeit ist ja nicht durch, sondern das geht ja auf mehrere Tage. Und dann bist du dabei und dann hörst du nächsten Morgen wieder rein und überlegst noch mal, was kannst du besser machen. Da ist auch DJ Bobo nicht nur auf der Bühne Perfektionist, natürlich ist er das logischerweise auch im Studio. Und das war immer wieder, dass wir immer wieder noch mal rein: Axel, wir müssen noch mal an die eine Stelle dran. Aha, okay, soweit gut. Dann haben wir sogar zusätzlich, das habe ich sonst mit keinem gemacht großartig, dass wir uns die Gruppen angehört haben. Das heißt also, um zu vermeiden, dass da im Hintergrund irgendwas dazu kommt, was wir eigentlich so nicht gehört haben, was es irgendwie zu Schmutz, möchte man fast sagen, ja, akustischer Schmutz dabei ist, haben wir uns erstmal die Drum Section angehört, dann haben wir uns die Flächen angehört, dann haben wir uns die Chöre alle einzeln angehört, dann haben wir uns die Hauptgesänge angehört, immer wieder, um ganz sicher zu gehen, dass alles perfekt wird. Und so ist der natürlich auch auf der Bühne, das ist ganz klar. Der guckt da ganz genau hin und wenn man ihn sieht, auch mit so einer Intensität steht der, der steht ja nicht einfach so da, sondern der steht dann so da und dann kommt eine Bewegung, die ist dann so oder so, ja, also das ist alles zackig, das merkt man auch, das gibt einem so diese Kraft, die darüber kommt, die er auch wirklich in seine Sachen reinlegt, das macht schon Spaß zu sehen, das ist also nicht irgendwie, das ist, aber ja, er wird immer lockerer, wenn es um die Ansagen geht, ne? Ging es dir nicht auch so?
Ja, fand ich auch. Ich muss ganz ehrlich sogar sagen, ich finde, er hatte gar nicht so dieses typische Profil des Rockstars, die Rampensau, sondern eher wie so ein Mastermind von dem Großen und Ganzen. Und das gehört auch dazu. Das ist nicht einfach nur ein Konzert gewesen. Hey, das ist unsere Musik, die spielen wir jetzt. Und da gibt es vielleicht noch ein bisschen Beleuchtung oder so was. Nee, das hatte eher so den Charakter wie eine Revue, weißt du, so wie früher Entertainment war, als es noch gar kein Fernsehen gab. Also eine Bühnenshow, wo Musik ist, wo ganz viel getanzt wird. Da waren die Leute von der Dance Factory Leipzig, weißt du, so junge Tänzerinnen und Tänzer, die haben Action gemacht. Das Bühnenbild hat sich ständig gewechselt mit sogenanntes Mapping. Das ist so eine Videoprojektionstechnologie und es war eine Riesenbühne. Das heißt, die Leinwand, auf die du drauf projizieren kannst, ist gewaltig. Geldig, ja. Und da waren so viele Effekte, das war alles so, es waren Zirkuselemente drin, ne. Teilweise waren Artisten dort, die so in den Ringen dann Dinge gemacht haben, oder auch diese Elemente, wo die, wo die rumgelaufen sind und an so Stangen so, so feine Stoffmodels bewegt haben, die dann so wie Geister waren. Ey, das ist viel mehr als ein Konzert. Und DJ Bobo ist für mich auch jetzt, und ich sag das mit höchstem Respekt, ich hoffe, das wird nicht falsch genommen, das ist für mich, mein Eindruck war, das ist für mich gar nicht so dieser Vollblutmusiker so, sondern das ist ein, der ist ein Gesamttalent, auch ein Choreograf, das ist der Mann. Wenn jemals so was wie Olympische Spiele in der Schweiz oder so sind, dann musst du dem die Choreo geben. Hey, was machen wir für Öffnungsfeier? Der macht halt das große Ganze. Und das, was diesen Abend auch so, ja, wirklich zu einer schönen Erfahrung und Erinnerung gemacht hat, denn ganz ehrlich, es gehört jetzt nicht zu meiner Lieblingsmusik, aber die Show, das Event einfach, und zu sehen, die Stimmung, wie die Fans, wie treu die ihm sind und wie viele dort gekommen sind und wie du es gesagt hast, die wissen schon bei jedem Song, was kommt, die wissen, welche Moves was man zu machen hat. Der hat ja dann auch, das macht er wohl auch immer bei seinen Konzerten, so diese La-Ola-Wellen und so weiter. Und jeder wusste genau Bescheid. Das war schon beeindruckend. Und ich meine, das ist auch dann großes Entertainment, wenn du es schaffst, live in einer so großen Halle Tausenden von Menschen schönen Abend zu machen und auch tatsächlich so ein Gefühl zu geben. Das hat er auch mehrmals mit seinen Moderationen gemacht. So dieses, hey, wir gehören zusammen, wir sind Family, weißt du, links und rechts von dir, egal woher du kommst. Kommst, heute Abend feiern wir und tanzen wir zusammen. Und ehrlich, da kriege ich Gänsehaut. Das ist großartig, ist für mich die Essenz von Entertainment.
Ja, also wie gesagt, das ist genau das, was man ihm wirklich ganz, ganz hoch anrechnen muss. Also auch diese, diese Führung, wie er die immer wieder motiviert. Also diese La-Ola-Welle, das hat nachher, das kann man sich gar nicht vorstellen. Er hat dann noch gesagt, dann schaltet mal eure Handys an mit dem, und dann siehst du überall die ganzen, boah, das macht dann Hammer, wenn dann die ganzen Handys, also also die ganzen Taschenlampenfunktionen da sind und die leuchten da, das ist schon Hammer. Und dann geht auf und wieder runter und dann nachher, am Anfang macht er das, zieht er sie so mit, halt mit seinen Bewegungen und nachher steht er noch da, weil die hören gar nicht mehr auf. Das fand ich immer sehr, sehr interessant. Also dabei macht es übrigens, ich habe jetzt ja vielleicht noch mal erwähnenswert, wäre auch, ich habe ihn nicht immer in der gleichen Halle gesehen, gesehen. Natürlich, als ich noch in Hamburg war, habe ich mir in Hamburg angesehen, um einmal auch in Dortmund Westfalenhalle, jetzt in Leipzig. Also es ist schon gut, dass man auch ihn in verschiedenen Hallen sieht, aber man sieht überall die gleichen Bilder. Also er kriegt dieses Publikum immer mitgezogen und das macht auch seinen Erfolg aus. Der Erfolg, den muss der, der hat auch seine Zahlen. Also er hat bis, das war die erfolgreichste Tour, obwohl er ja eigentlich aus den Medien, also auch TV-mäßig, war er auch nicht zu sehen. Medien, um das, also die, diese, sagen wir mal, um über die Medien das jetzt bekannt zu machen, zu promoten, ja, dann nimmt er normalerweise ja Fernsehsendungen. Dann hat er sich aber auch schon von gelöst. Also es geht auf wirklich in erster Linie Mundpropaganda und halt eben auch hier Plakate. Da wird noch ordentlich, noch, noch ordentlich reingehauen. Also dass man die bundesweite Plakataktion macht, das schon, aber letztendlich ist es dann doch dass man das weitererzählt. Boah, das war so gut bei DJ Bobo. Die Golden Seeds, ich habe extra mal nachgefragt, ja, also die Golden Seeds werden auch immer wieder beliebter, muss ich wirklich sagen. Das ist eine super gute Einführung, denn das Besondere an den Golden Seeds ist, dass sie erstmal natürlich relativ dicht an der Bühne sind, ist klar, aber dazu kommt eben, dass die halt eine Backstage-Führung kriegen und dazu, also der, da auch die ist extrem professionell geworden, ja, also du kriegst ein Headset ja auf und du hörst dann sozusagen denjenigen, der das dann sozusagen von der Crew durch uns durchgeführt hat, ne, extrem professionell, wirklich auch, und aber auch trotzdem möchte ich sagen, persönlich fand ich das irgendwie das Ganze, also auch da wirklich Hut ab, hat er alles super gut organisiert und die sind dann auch schon um 15 Uhr in der wo sonst ja keiner reinkommt, und die kriegen wie wir auch einen Soundcheck mit, denn das macht man schon. Wir hatten ja, das müsste man vielleicht auch erzählen, in Leipzig war das wirklich so, der hatte das Konzert ausverkauft, und als ich nach den Karten gefragt habe, schon im letzten Jahr, also 4 Monate, über 4 Monate vorher habe ich gefragt, hört mal zu, Leipzig-Konzert, nee, leider nicht möglich, ausverkauft. Sag ich: Was? Jetzt schon? Ja, und dann kam, dann dachte ich, naja, normalerweise kriegst du dann eine halbleere Halle. Nee, nee, nix da, der hat die zweite Halle auch noch mal ausverkauft. Also sensationell. Und deshalb hatten wir auch, glaube ich, war der Pluspunkt, dass wir dieses Interview bekommen haben, weil er natürlich schon den Tag vorher diese Show schon einmal gespielt hatte. Wobei man dazu sagen muss, dafür ist sie doch, dafür hat man auch Rücksicht drauf genommen, dass die Leute am nächsten Tag wieder arbeiten müssen. Das ging schon um 18 Uhr los. Naja, also auf jeden Fall, da kann man schon mal absehen, dass da an alles gedacht wird.
Ja, und liebe FRAX Music Freunde, wir haben euch noch ein kleines Video mitgebracht, einfach nur nochmal um so dieses Feeling von dem Konzertabend rüberzubringen. Das war so schon das große Finale eigentlich von dem Konzert und das können wir uns jetzt mal gemeinsam anschauen. Hey, das war schon ein großartiger Abend, ein gelungener Abend, und ich kann es echt auch nur euch empfehlen. Schaut dort vorbei, wenn ihr noch Karten bekommt. Es ist jetzt im Mai und im Juni läuft diese Tour durch ganz viele Städte in Deutschland, die großen Städte Berlin, Dortmund, Hamburg, München selbstverständlich, aber auch kleinere Trier, Neu-Ulm, Bremen, in jeder Region in Deutschland, auch im umliegenden Ausland Polen, Tschechien, Österreich, Schweiz glaube ich auch. Und die Tickets, finde ich, das muss ich auch sagen, sind auch fair price. Also da gibt es verschiedene Stufen. Natürlich die Golden-Seat-Tickets, die kosten schon ein bisschen mehr, aber es gibt auch günstige Tickets für Familien. Also es ist die manchen Konzerten sehe ich es, ist natürlich unterschiedlich vor jeder Location, aber ich sehe jetzt zum Teil ab 40 € gibt's auch schon Tickets. Und das ist eine feine Sache. Schaut euch mal um, ob DJ Bobo nicht mal bei euch in die Stadt kommt. Es lohnt sich auf jeden Fall. Das ist echt ein gelungener Abend. Und das sage ich, wo ich auch schon viele Konzerte gesehen habe. Das ist was Besonderes, weil es ist wirklich Revue. Es passiert immer was Überraschendes. Und da sind wirklich so viele verschiedene schöne Dinge, die da am Laufen sind. Das hat mich echt beeindruckt. Das ist so eine ganz alte Tradition, auch nicht nur Konzerte, sondern wirklich so ein abendfüllendes Entertainment-Programm, was natürlich auf dem neuesten Stand der Technik war, was aber in so einer Tradition fast noch aus der Zeit ist, wo es noch gar kein Fernsehen gab. Wo du Samstagabend halt noch in Berlin in den Kristallpalast gegangen bist oder Palast der Republik dann in der DDR und da war einfach dann eine Revue mit allem Möglichen. Lohnt sich wirklich hinzuschauen. Ja, und was sich noch lohnt, ist natürlich hier FRAX abonnieren, diesen Kanal zu abonnieren. Wir freuen uns auch auf eure Kommentare. Vielleicht könnt ihr euch jetzt auch erzählen, ob ihr selber schon mal bei DJ Bobo Konzert wart. Dann macht doch das gerne. Und ansonsten werden wir, schreibt uns auch rein, wie euch dieses Format gefallen hat, dass wir hier mal als Konferenz kommen. Da können wir natürlich dann öfter auch mal Dinge machen. Und einen Hinweis gibt es noch. In diesem Monat sind wir nämlich auch noch mal gemeinsam am Start vor der Kamera, Axel. Auch bei einem musikalischen Großevent, was allerdings nicht live auf der Bühne aufgeführt wird, sondern auch so im Konferenzmodus ist. Denn wir sind bei dem alternativen Nuovision Song Contest, sitzen wir beide in der Jury, Axel, ja?
Genau, am 16. Mai ist das, am Samstag, dem 16. Mai. Wie, das ist jetzt zum 5. Mal, sehe ich das richtig?
Ja, ich glaube schon.
Zum 5. Mal ist es dran. Ich war letztes Jahr auch schon als Juror mit dabei gewesen und dieses Jahr erfreulicherweise wieder auch mit dabei. Aber vielleicht sollte ich noch mal ein, zwei Sätze zu FRAX Music loswerden, weil das ist dann doch, wie ihr vielleicht ahnen könnt, wichtig für uns, dass wir uns hier noch mal ein bisschen vorstellen. Unter anderem bisher haben wir insgesamt reichlich Folgen aufgenommen, die halt eben bei mir in meinem Meetingraum sozusagen, wo ich dann den Hintergrund noch mal in etwas anderer Form natürlich, den haben wir genutzt, das ist um halt eben auch so ein bisschen, dass der Schwerpunkt, also unsere Musik sozusagen rüberkommt dabei. Wir haben verschiedene Rubriken, mit denen wir arbeiten. Wir interessieren uns für außerordentliche Stimmen, wo die legendären Schallplattencover sind mit dabei. Wir haben NDW, noch mal sehr, sehr genau und unter die Lupe genommen in 7 Folgen. Auch das haben wir schon mit dabei. Und ja, wir werden auf jeden Fall dann darüber hinaus von dem, was wir sozusagen, ich nenne das mal Studioarbeit, haben, wo wir live vor Ort uns unterhalten, haben wir dann jetzt, werden wir jetzt nach und nach mehr solche, ja, Interviews mit reinbringen, die wir jetzt hier mal haben. Also als Interview-Videoformat auf der einen Seite, aber wenn mal Event ist oder falls man, was wir eigentlich nicht hoffen, aber wenn es jemand verstirbt und jemand dann entsprechend bei uns noch mal Revue passieren lassen, was er geleistet hat, dann werden wir uns auch auf diese Art und Weise treffen.
So ist es, denn wir lieben Musik und wir lieben die Popkultur. Wenn es euch auch so geht, dann abonniert diesen Kanal, hypet uns, liked uns, alles was uns hilft. Und seid neugierig, denn das war noch lange nicht alles. Wir haben noch viel vor. Axel, dankeschön für diese Aufzeichnung. Danke an die Regie. Grüße an alle da draußen und bis nächstes Mal. Ciao.
Bis nächstes Mal.
