STING 75: The Police, Welthits & der große Bruch | Teil 1
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Zusammenfassung
In der 29. Folge von FRAX Music feiern Axel Breitung und Frank Engelmayer den 75. Geburtstag von Sting – einer der größten lebenden Songwriter und Musiker unserer Zeit. Die Episode widmet sich vor allem Stings Zeit mit The Police, einer Band, die Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre Musikgeschichte schrieb und deren Einfluss bis heute spürbar ist.
Axel und Frank beleuchten die beeindruckende Karriere von Sting, der mit The Police und als Solokünstler weltweit über 100 Millionen Alben verkauft hat. Mit 17 Grammy Awards zählt er zu den meistdekorierten Musikern überhaupt. Besonders hervorgehoben wird der Welthit 'Every Breath You Take', der mit über 15 Millionen Radioeinsätzen zu den meistgespielten Songs aller Zeiten gehört.
Im Fokus steht das Debütalbum 'Outlandos d'Amour' von 1978, das mit Songs wie 'Roxanne' und 'So Lonely' Maßstäbe setzte. Die Hosts analysieren, wie The Police ihren eigenen Sound entwickelten: eine Mischung aus Punk, Reggae, New Wave und Pop, getragen von Stings markanter Stimme, Copelands virtuosem Drumming und Summers' Gitarrenspiel. Sie erklären, wie die Band – entgegen dem Image als reine Punkband – von Anfang an musikalisch vielseitig war und sich durch die individuellen Hintergründe der Mitglieder auszeichnete.
Die Folge gibt spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Band: Stewart Copeland, der amerikanische Drummer, gründete The Police inmitten der britischen Punk- und New-Wave-Revolution. Er entdeckte Sting, der zuvor in einer Jazz-Fusion-Band spielte, und holte den erfahrenen Gitarristen Andy Summers dazu. Die unterschiedlichen musikalischen Einflüsse – von Jazz über Reggae bis hin zu Rock – verschmolzen auf dem Debütalbum zu einem innovativen Sound.
Ein weiteres Thema ist die harte Anfangszeit der Band: The Police tourten monatelang eigenhändig durch die USA, was nicht nur den internationalen Durchbruch brachte, sondern auch die Band zusammenschweißte – trotz ständiger Spannungen und sogar handfester Auseinandersetzungen. Die Hosts schildern, wie diese kreative Reibung letztlich zur künstlerischen Stärke der Band beitrug.
Abgerundet wird die Folge mit Anekdoten über die Persönlichkeiten der Bandmitglieder, ihre gegenseitigen Konflikte und die professionelle Arbeitsweise, die trotz aller Differenzen zu legendären Alben und unvergesslichen Live-Auftritten führte. Die Episode ist ein Muss für alle, die mehr über die Entstehung und den Mythos von The Police erfahren wollen.
Hintergrund & Kontext
The Police wurden 1977 in London gegründet, als die britische Musikszene von Punk und New Wave geprägt war. Während viele Bands dieser Ära auf rohe Energie und DIY-Ästhetik setzten, unterschieden sich The Police durch ihre musikalische Virtuosität und die Fähigkeit, verschiedene Genres zu verschmelzen. Die Bandmitglieder brachten jeweils eigene Einflüsse mit: Sting kam aus der Jazz- und Fusion-Szene Nordenglands, Stewart Copeland hatte bereits internationale Erfahrung als Drummer, und Andy Summers war ein etablierter Gitarrist mit Wurzeln im Progressive Rock.
Der charakteristische Police-Sound entstand durch die Integration von Reggae-Rhythmen, die in den 70er Jahren in England durch die wachsende jamaikanische Community und die Popularität von Ska und Reggae stark präsent waren. Bands wie The Clash und UB40 experimentierten ebenfalls mit diesen Einflüssen, doch The Police schafften es, diese Elemente mit eingängigen Popmelodien und anspruchsvoller Rhythmik zu verbinden.
Die Band war ein Paradebeispiel für die internationale Ausstrahlung britischer Musik in dieser Zeit. Ihre Erfolge in den USA und weltweit zeigten, wie britische Bands Trends setzten und globale Popkultur prägten. Die Spannungen innerhalb der Band spiegelten zudem den kreativen Druck und die Herausforderungen wider, denen viele erfolgreiche Gruppen ausgesetzt sind. Trotz – oder gerade wegen – dieser Konflikte entstanden einige der einflussreichsten Songs der Popgeschichte.
Häufige Fragen
Wie wurde Sting mit The Police berühmt?
Sting wurde als Sänger und Bassist von The Police berühmt, einer der erfolgreichsten Bands der späten 70er und frühen 80er. Mit Hits wie 'Roxanne' und 'So Lonely' prägten sie den Sound einer Generation.
Welche Musikrichtung spielt The Police?
The Police kombinieren Punk, New Wave, Reggae und Pop zu einem einzigartigen Sound. Besonders ihre Mischung aus eingängigen Melodien und komplexen Rhythmen machte sie unverwechselbar.
Wie viele Grammys hat Sting gewonnen?
Sting hat insgesamt 17 Grammy Awards erhalten, sowohl als Mitglied von The Police als auch als Solokünstler. Diese Auszeichnungen unterstreichen seinen Einfluss auf die Musikgeschichte.
Was macht das Debütalbum 'Outlandos d'Amour' von The Police besonders?
'Outlandos d'Amour' (1978) gilt als eines der stärksten Debütalben überhaupt. Es vereint Punk-Energie, Reggae-Einflüsse und virtuoses Songwriting und enthält Klassiker wie 'Roxanne' und 'So Lonely'.
Warum gab es Spannungen innerhalb von The Police?
Die Mitglieder von The Police hatten sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und musikalische Vorlieben. Besonders zwischen Sting und Stewart Copeland kam es häufig zu Konflikten, die jedoch auch zu ihrer kreativen Dynamik beitrugen.
Wie entstand der charakteristische Sound von The Police?
Der Sound von The Police entstand durch die Fusion von Stings Jazz- und Reggae-Einflüssen, Copelands präzisem Drumming und Summers' Erfahrung als Gitarrist. Diese Mischung machte ihre Musik einzigartig.
Gesprächs-Transkript
Willkommen, liebe Musikfreunde, zu einer weiteren Ausgabe von FRAX. Und heute kommen wir mit einem Spezial, denn Sting wird 75 Jahre. Und hey, Sting, einer der größten lebenden Songwriter, Musiker, den wir überhaupt haben. Eine absolute Legende. Oder was ist dein Take an Sting? Ist es nicht großartig, dass wir ihn heute feiern können, Axel?
Ja, super. Also genial. Er hat wirklich Musikgeschichte geschrieben und ich glaube, es gibt kaum jemanden, der Sting-Musik von ihm nicht kennt. Das liegt sicherlich aber auch an seiner Band Police. Also wenn man da mal einfach mal auf die Erfolgsstatistik guckt, muss man schon anerkennend sagen, da ist viel gelaufen. Also wenn man die addiert, die Verkaufszahlen zum Beispiel von den Alben, dann kommen die auf über 100 Millionen verkaufte Alben, sowohl jetzt als Police plus halt eben Sting noch mal solo. Und das ist schon eine mächtige Zahl, finde ich. Also da, das ist voll gut, war natürlich auch damit geschuldet, dass er natürlich aus England mit, mit diesem England-Hype, den es ja jahrelang gegeben hat, halt eben ordentlich mit dabei war. Ja, was kann man noch sagen? Also er hat immerhin, die haben 17 Grammy Awards eingeheimst. Das ist natürlich auch schon eine mächtige Zahl. Nur, nur The Police, meinst du? Das gilt auch für beide, ne?
Nee, beide, das Ding insgesamt.
Ja, insgesamt, das, die fasse ich jetzt mal zusammen. Und es gibt so einen Radiorekord, der, der mit dabei ist, das hat über 15 Millionen Mal Einsätze von Every Breath You Take. Da hat er wirklich, also ein Dauerbrenner. Und wenn man genau hinhört, jeder kennt den, weil der wird auch heute noch gedudelt ohne Ende.
Ja, Hammer. Also wahrscheinlich eins der meistgespieltesten Lieder aller Zeiten. Und das ist genau das Ding, das ist aus seiner Feder. Und es gibt so viel zu erzählen über diesen Mann, weil der auch eben eine lange Karriere gehabt hat und auch einen langen Weg gegangen ist als Musiker und auch als Mensch. Und wir werden es hier in 2 Teilen machen, Leute. Und im ersten Teil werden wir uns vor allem auf The Police mal konzentrieren. Und ja, Kommen wir halt mal zu The Police, weil das war die Band, ey, die haben wirklich in ihrer Zeit Ende der 70er, Anfang der 80er, ich würde sagen, das war eine der größten Bands ihrer Zeit weltweit, super erfolgreich. Und modisch haben sie auch Akzente gesetzt, wie wir sehen. Das waren die 80er. Da müssen wir Bilder von uns raussuchen, Axel, bei Gelegenheit. Aber Das Debütalbum von ihnen war ja Outlandos d'Amour, 1978 erschienen. Und ey, ich sag mal so, es ist eins der stärksten Debütalben, die eine Band überhaupt so gebracht haben. Ist einfach der Hammer. So dieser Police-Sound, der ist da schon so ausgefeilt, so perfekt. Und da sind ja auch schon absolute Knallerhits drauf auf diesem Album von 1978.
Ja, das ist so richtig. Vor allen Dingen, ich glaube, wir erinnern uns am meisten noch eben an So Lonely. Das ist zumindest, ich habe es mit meiner Band damals gespielt, deshalb fällt mir der gleich als Erster ein. Und halt eben auch Roxanne, was natürlich auch, sagen wir mal, typisch für den Sound wurde. Also das ist, das finde ich auch wirklich was Besonderes. Sie haben eigentlich von der Kommerzialität der Melodien ist das schon sehr schnell, sehr einfach und sehr nachvollziehbar. Aber diesem Soundkonzept, was sie sich da gemacht haben, eben auch, auch rhythmisch häufig. Also auch Sting ist sicherlich die herausragende Person, weil er natürlich als Sänger natürlich entsprechend wirkt, aber ohne Stewart Copeland würde das auch ganz schön anders klingen.
Ja, Stewart Copeland, der Schlagzeuger der Band, der war ja eigentlich derjenige, der die Band gegründet hat, da, und im Grunde genommen sogar Sting entdeckt hat. Es ist ja wirklich witzig, Stewart Copeland, der ist auch kein Engländer, sondern der ist ein Amerikaner und der kam mit seiner Band nach England und dort hat sich die Band irgendwie aufgelöst. Und er hatte halt so die Vision, eine neue Band zu gründen. Und jetzt muss man sich in die Zeit zurückversetzen. Wir sind so 1977, in England tobt die Punk- und New-Wave-Revolution. Musik erneuert sich komplett, neue Bands kommen hervor. Und Stewart Copeland war schon erfahrener Drummer. Das war nicht einfach so, wie viele Punkbands eher so auf so einem Garagenlevel, sondern der war, ey, absolut einer der Spitzendrummer auf der Welt. So ein natürlicher Rhythmusmensch und so auch seine ganze Personality, so impulsiv, so nach vorne. Und der hat The Police als eine Packband gegründet und ist eigentlich von Anfang an eine Mogelpackung gewesen, weil tatsächlich der Bruder von Stewart Copeland, Miles Copeland hieß der, glaube ich, der hat so eine kleine Vermarktungsfirma gehabt, so eine Agency, und hat die Connection gemacht zwischen der Band und A&M Records war das, glaube ich. Und ich sag's mal falsch, ich schmeiße diese Buchstaben durcheinander, aber jedenfalls, die so hat den Plattenvertrag besorgt. Und die Plattenfirma erwartet, ey, Punk, das ist die Musik der Stunde, eine geile Punkband. Und die sind auch in diese Energie reingegangen. Und da haben auf der ersten Platte schon der Opener Next to You, das ist punkig. Aber gleichzeitig sind die 3 Typen eigentlich keine Punks. Stuart Copeland, Drummer aus den USA, dann der Gitarrist ist auch enorm wichtig, Andy Summers, Der war schon ein bisschen älter als die Jungs. Der hat schon die ganzen 70er hindurch als Sessionmusiker gearbeitet. Der kommt noch so von dieser alten Rockmusikschule. Ich glaube ursprünglich so Canterbury Scene und so weiter, so Prog-Sachen auch gemacht. Das ist kein Punker. Und dann Sting, den Copeland entdeckt hat in Nordengland. Der junge Sting war in so einer Jazz-Fusion-Formation am Start. In Nordengland, aber die sind nie besonders bekannt geworden. Aber Copeland hat den halt auf der Bühne erlebt, die Präsenz, Bass spielen konnte Sting auch noch, und dann hat er den sozusagen überzeugt, zur Band gekommen. Und so sind die 3 zusammengekommen, und die haben aber alle unterschiedliche Energien, und auf dem ersten Album fusioniert es halt nahezu schon perfekt.
Ja, also wie gesagt, sie haben ihren eigenen Sound auch wirklich entwickelt, und das lag sicherlich auch daran, weil Sting hatte immer so ein bisschen den Hang zum Jazz und zum Reggae. Und da hat er natürlich logischerweise, so kennen wir ihn ja auch, auch die Reggae angehauchten Titel sind auch eigentlich mit die bekanntesten geworden letztendlich. Also insofern würde ich sagen, haben die dann doch diese musikalische Vielfalt, die ihm natürlich auch immer wahrscheinlich im Hintergrund schon einige Mühe bereitet hat, um da den gemeinsamen Weg zu finden. Ich kenne das aus den Bands genug, Amateurbands mitgemacht. Das ist ganz schwierig, da sozusagen mit den unterschiedlichen Strömungen klarzukommen. Da gibt es so Konstruktionen, die Dass man sagt, okay gut, ja, den spielen wir schon, den Titel, aber dafür möchte ich aber das und das haben, ja, also den und den Titel reinhaben ins Setup, ja. Das ist so das Typische, was auch bei denen garantiert so gewesen ist, und deshalb ist der Jazz auch bisschen kurz gekommen, also zumindest für Stinks Verhältnisse, ja. War schon so drauf, dass er da eigentlich eher mehr in die Richtung gehen wollte. Das beweisen auch dann die Sachen, die er dann solo gemacht hat. Dass das so ja letztendlich so seine, ja Präferenz ist.
Weil du die Reggae-Vibes ansprichst, das war ja eh auch irgendwie so der Zeitgeist, oder so in, in den englischen New Wave Bands, da gab's eine ganze Reihe von Bands, die auch so ein bisschen Reggae-Vibes mit reingenommen haben. So, das ist das typisch Englische, wo, wo ja Reggae auch klar kommt aus Jamaika, weil in England ist es richtig eine eigene Subkultur gewesen, ne, schon in den 60ern. Und da gibt es ja dann so Ende der 70er ein paar Bands, die man dann nennen könnte, die auch so die Reggae-Vibes ein bisschen reingebracht haben. Die Stranglers haben das gemacht. UB40 haben fast so pur Reggae gespielt. Aber ich meine auch so Punk- oder New-Wave-Bands, die ein bisschen so Reggae-Sounds hatten. Oder auch in Australien hier Down Under, Men at Work. Auch bei denen kommt dieser Reggae-Sound rein. Und das passt halt super zusammen. Ein bisschen Reggae, ein bisschen Punk. Ist halt von Anfang an diese extreme Virtuosität da bei all den 3 Musikern. Andy Summers, sagt ja schon, lange erfahrene Karriere schon, ne? Und Stuart Copeland halt so mega cool an der Rhythmik. Aber, und, und dann eben Sting, der da sozusagen noch völlig unbekannt war. Aber was für ein Genie, das ist da schon von Anfang gekommen, dem Songwriting, dem sein Gefühl. Und deswegen dieses Debütalbum schon, das hat absolute Maßstäbe gesetzt, obwohl es eigentlich so in der Zeit, Axel, das hast du auch ein bisschen im Blick, oder? Da war das noch gar nicht so der Superseller, aber wenn du es im Nachhinein einordnest, ist es ein absoluter Gigant und hat so einen Impact gehabt. Aber nach dem ersten Album waren sie noch nicht steinreich, oder?
Na, absolut nicht, vollkommen richtig. Also das hat sich auch erst aufgebaut, und ich finde, wenn man es sich genau anguckt, und das zeigen auch, sagen wir mal, diese Langfristigkeit, die sie in den Charts verbracht haben, also daran kann man das absehen. Also Man merkt schon, der Ursprung ist eigentlich aus England. Das ist schon klar, waren die ihre größten Erfolge am Anfang erstmal. Dann hat sich das eben auch, übrigens sehr interessant, die haben sich ja diesen Erfolg richtig hart erarbeitet. Entscheidend war dabei wohl offensichtlich nämlich ihre erste Tour, die sie in Amerika gemacht haben. Denn da sind die noch selber mit dem Bus durch die Gegend gefahren. Die haben keinen gehabt, der aufgebaut hat. Die haben das einfach durchgezogen, dann wirklich offensichtlich monatelang durch Amerika getourt. Und das scheint auch irgendwo der Auslöser gewesen zu sein, dass das international Erfolg wurde. Weil ja in England waren sie ja schon, hat man sie schon wahrgenommen. Und deshalb kam das eigentlich erst sozusagen später dann erst zum Ball. Und genauso wie Roxanne selber. Der Titel war ja schon veröffentlicht und lief nicht besonders gut, zumindest nicht international. Und nachträglich kam dann sicherlich auch, weil das auch unabhängig davon, dass es ein außergewöhnlicher Titel ist, dann halt eben über die Tour in Amerika offensichtlich gut gefeatured wurde. Und dann wurde es eigentlich erst '79 ein Hit.
Stimmt, ja, ist cool, dass du diese Tour ansprichst, weil das zeigt auch, hey, weißt du, auch solche Leute, die haben echt auch was investiert auf diesem Weg. Wie es ja Bon Scott von AC/DC mal geschrieben hat: That's a long way to the top if you wanna rock 'n' roll. Und das haben die wirklich durchgezogen, diese Amerika-Tour über Wochen und Monate. Also dieses beinharte Musikerleben ohne Roadie, ohne Chauffeur, ohne Luxus, sondern selber mit dem Tourbus diesen Riesenkontinent doch fahren, wo du halt echt jeden Tag so Stunden zusammen bist. Und das hat die zum einen zusammengeschweißt, natürlich auch dann künstlerisch, weil jeden Tag spielen und so weiter, die kennen sich dann. Aber es hat auch dann schon den Samen, oder das war da schon von Anfang an zu erkennen, dass die so unterschiedlichen Persönlichkeiten, die haben halt auch echt immer gecrasht, eigentlich von Anfang an. Das ist nicht so eine Band, weißt du, wo so ein paar Buddies, die sich schon aus Jugend kennen, irgendwie zusammen halt eine Band haben und dann irgendwann immer besser werden, so wie die Beatles oder sowas, sondern die haben sich schon sozusagen auf einer professionellen Ebene kennengelernt, ja, und die haben sich eigentlich nie gemocht. Das waren einfach so unterschiedliche Persönlichkeiten. Und überleg mal, die 3 packst du dann zusammen in den Tourbus und dann geht's los. Absolut schwierig. Es gibt so Stories von, von wie die zusammen waren, dass diese wirklich nicht nur sich gestritten haben die ganze Zeit, sondern die sind handgreiflich geworden. Da gab es wirklich Kloppereien direkt Backstage vor den Konzerten, so hey, mit, mit Verletzungen, hey, eine angeklackste Rippe, aber dann wieder auf der Bühne absolut professionell. Und das haben die eigentlich ihre ganze Karriere durchgezogen, diese Hassliebe, die aber auf künstlerischer Ebene als super funktioniert hat. Und die waren alle so professionell, dass immer dann die Alben trotzdem fertig wurden, trotz all der den Trouble, den die hatten, und eben auch auf der Bühne. Es war halt einfach eine saustarke Liveband auch, ja.
Ja, und weil man, also das kann man ein bisschen zusammenfassen, Copeland hat ja mal das Ganze ganz gut zusammengefasst in einem Bonmot, möchte ich sagen. Das Problem mit Sting ist, dass er ein Genie ist. Das wäre ja gar nicht so schlimm, wenn er nicht selber davon so sehr überzeugt wäre, dass Das trifft's, ne?
Genau, und der Copeland war natürlich auch kein Kind von Traurigkeit. Der hat halt so eine, so ein super energetischer Mensch, weißt du, immer auf Vollgas und da immer auch den, den Fokus auf das Drumming. Der war auch so ein Perfektionist. Ey, das, Alter, wirklich jeder Hi-Hat-Schlag ist perfekt. Und das ist ja auch seine, seine Signature, auch dann später nach The Police. Stewart Copeland hat durch dieses, allein das Spiel, wie der an den Hi-Hats abgeht, wenn er so ein bisschen so Dub-Vibes macht, so Reggae-mäßig. Absoluter Virtuose so. Und das wollte der halt immer auch in der Musik haben von The Police. Und eigentlich ist zwar seine Band, er hat sie gegründet, er hat den Sting entdeckt, aber der Sting, ja, wie du es zitiert hast, der war ein Genie. Der konnte auf einmal diese Songs schreiben, der hatte diese krassen Melodien im Kopf. Und das allein hat schon für so eine künstlerische Dynamik gesorgt, weißt du. Copeland, der rhythmusfokussiert war und das auch in den Vordergrund bringen wollte, und Sting, der auch schon ganz jung auch, weil er dieses Genie ist, immer schon diese melodiösen Soundteppiche und so weiter im Kopf hatte. Und das hat sich total gerieben. In seiner besten Zeit hat es funktioniert. Und nach dem zweiten Album nach Outlandos d'Amour war dann 1979 Regatta de Blanc. Witzig auch immer diese französischen Titel. Aber das war auch so ein Spleen, den damals so diese englischen New Wave Bands hatten, oder dass sie sich manchmal so französische Namen geben, Depeche Mode und ja, und Reggatta de Blanc.
Gut, also letztendlich, ja, die, da gab es ja auch wichtige, wichtige, die wichtigsten Titel müssen wir meistens ein bisschen mal so an den Titeln festmachen, ne, ist Message in a Bottle, was natürlich auch durch diesen speziellen, also da kommt das mit dem Groove, was du schon eben genannt hast, richtig, richtig zur Geltung. Und ich muss sagen, jetzt noch mal habe ich mir natürlich logischerweise noch mal, habe ich mich dann noch mal mit befasst und fand Walking on the Moon, eigentlich ein super Titel, muss ich sagen. Habe ich früher ja auch extrem gern gehört. Also auch die beiden Titel, da waren für mich sozusagen das Herz des zweiten Albums.
Absolut. Schön, dass du den erwähnst, weil wenn ich mir überlegen würde, ich habe auch vor der Sendung gedacht, okay, was sind meine 3 Lieblings-Police-Songs? Natürlich als DJ sind so Lonely, Roxanne, das sind so großartige Songs, weil du damit auch so Brücken bauen kannst. Danach kannst du eine Reggae-Nummer spielen oder umgekehrt, wenn du vom Reggae zum Rock willst, schmeißt du die rein. Du kannst in die 80s gehen und so, die stehen an so einer Schwelle auch, Alter, für so eine spannende Musikzeit. Und dann der Katalog von ihnen ist riesig, aber Walking on the Moon, echt, ich glaube, ist mein persönlicher Favorit von The Police. Ja, lass uns mal die Alben noch durchgehen. Nach, dann kam 1980, die haben im Grunde jedes Jahr so ein Album gemacht. 1980 kam dann Zenyatta Mondatta. Einfach frag mich nicht, warum die damals sich solche Titel gegeben haben. Dort ist vielleicht der größte Song, ja, sind auch wieder mehrere. Das ist ja das, diese Alben sind saugut, Axel, oder? Das ist nicht so wie, ja, du hast halt 2 Hits und dann der Rest irgendwelche Füllereien, sondern die hatten alle auch so einen hohen künstlerischen Anspruch am Perfektionisten. Andy Summers hat eine Gitarre auch, weißt du, die sind brillant. Die Top-Songs von dem Album hier würde ich mal sagen Don't Stand So Close to Me.
Klar. Und natürlich auch, daran kann man es auch so ein bisschen sehen, das ist also sowas von ultra kommerziell plötzlich, ja. Also sowas haben, ich glaube, da haben sie auch ein paar Fans, glaube ich, ganz schön erschreckt mit, ja. Das mit so einem, sagen wir mal, einfachen Chorus da, den auch noch so geradlinig durchgezogen. Also das muss man wirklich sagen, aber Der Erfolg gibt natürlich denen, hat ihnen recht gegeben, dass sie es mit aufs Album genommen haben. Und der ein oder andere wird natürlich geschluckt haben, weil ausgerechnet das musste eine Single werden. Na ja, das ist natürlich, weil es doch sehr, sehr trivial wird, sagen wir mal, im Refrain. Aber wie gesagt, dann kommen diese Beats wieder, und das, das ist eigentlich so ein bisschen ihr Markenzeichen, dass sie da wirklich diesen, diesen Top-Refrain haben, aber das Drumherum, ne, das ist so ein bisschen Ja, möchte ich fast sagen, bisschen, das macht es besonders einfach, dass den Police Song, ja voll, da kommt genau diese Spannung wieder zum Vorschein.
Und du hast völlig recht, das ist kein Punk mehr, da sind wir schon weit weg vom Punk, ja. Das ist diese spannende, diesen Übergang, den halt auch Police geschafft haben, eben von Punk, New Wave, dann von Album zu Album, dann in die 80er reinzukommen. Und Every Breath You Take ist ja dann von ihrem letzten Album Hey, das ist dann halt einer der größten Songs der 80er Jahre. Das hat dann so den Mainstream getroffen. Und es zeigt eben auch so diesen, ja, wie Sting auch die immer dominantere Rolle wurde. Klar, er ist live erst der Frontmann. Stewart Copeland, der eigentlich der Bandboss ist, er ist halt nur Schlagzeuger. Aber es ist auch das Songwriting. Und immer mehr solche Sachen sind gekommen. Und die haben dann buchstäblich bei jedem Album miteinander gerungen um jeden Song. Wer kommt rein, wer nicht? Weil der Copeland, der war jetzt nicht wahrscheinlich so großer Freund von Du-du-du, da-da-da. Aber Sting, der Erfolg gibt ihm ja recht. Und deshalb glaube ich, Stewart Copeland auch im Nachhinein dann, obwohl die sich so gefetzt haben, und da gibt es auch heute noch, die sind keine Freunde mehr geworden und Gerichtsprozesse laufen, glaube ich, immer noch ab und an welche. Aber das hat, glaube ich, Copeland dann später schon erkannt, hey, dieses unfassbare Genie von dem Sting, all diese Songs zu schreiben, das ist einfach, was eine Band noch mehr macht als jetzt nur diese Drum-Maschinen da im Hintergrund. Na gut, was kam dann als nächstes Album?
Ghost in the Machine war das nächste Album. Und ja, da muss man sagen, wir haben da Every Little Thing She Does Is Magic, ist dann so der herausragende Titel, würde ich mal sagen, davon. Spirits in the Material World kann man auch durchaus noch nur nennen, war ja auch eine Single. Also die haben dann das, diese ihre Musik auch ganz konsequent weitergeführt.
Weitergeführt. Und zu dem Zeitpunkt waren sie natürlich dann, dann wirklich schon, schon internationale Stars. Tatsächlich, die haben, da mussten sie nicht mehr selber den Bandwagen fahren, aber die haben damals auch so unglaublich viel getourt, also international. Es war eine der ersten Bands, die haben in Hongkong gespielt, die haben in allen möglichen Ländern gespielt. Das war wirklich, die waren auf dem Weg zu einer Weltband zu werden. Ich würde echt sagen, so Anfang der 80er war es wahrscheinlich die größte Band der Welt für ein paar Jahre. Also was so die Ausstrahlung auch angeht. Und gleichzeitig ging aber dann der Stress intern immer weiter. Man kann sich das gar nicht vorstellen. Es gibt auch so viel Footage darüber, wie die sich kloppen. Manchmal liegt einer am Boden und dann bluten die wieder. Was geht nur? Manchmal haben sie auch Spaß gemacht. Du weißt auch gar nicht genau, wo da die Grenze ist. Aber wahrscheinlich waren echt diese Jahre halt, das kann man So als wir, als, oder ich zumindest, wo ich dann nie in diesen Kreisen war, das kann man sich gar nicht vorstellen, was das auch für ein Ritt war. Also wie viel Energie und wie anstrengend das auch war, psychisch. Und dann haben sie sich ja dann, als sie sich dann für Synchronicity getroffen haben, was dann das letzte Album geworden ist von The Police, da haben sie ja gesagt, okay, wir gucken mal, ob wir nicht eine wunderschöne Atmosphäre machen, Und das Album wurde in der Karibik aufgenommen. Und da haben sie auch so ein Setting gemacht, auch so das Umfeld von der Band. Die wussten natürlich, mit den Jungs immer schwierig, Studio, dann fangen die wieder an, sich ans Leder zu gehen. Und haben das halt gemacht in Montserrat, so eine Karibikinsel, traumhaftes Ambiente, alles auch Luxus vom Feinsten. Und das Album Synchronicity ist wahrscheinlich dann ja ihr allererfolgreichstes geworden, oder?
Ja, das liegt natürlich auch an dem Haupttitel, das darf man nicht vergessen. Every Breath You Take ist natürlich letztendlich die Nummer, die sie nach ganz vorne geschossen haben, muss man wirklich sagen. Ja, warum es dann eigentlich, eigentlich, wenn man so viel Erfolg hat, dass man dann trotzdem auseinanderbricht, also als Band, das ist schon, aber zeigt, du, was du schon angedeutet hast, wirklich die ganze Zeit über war das halt eben musikalisch immer ein Kompromiss. Und irgendwann sagst du dir, pass mal auf, ich muss jetzt nämlich mehr aus finanziellen Gründen, muss ich jetzt nicht mehr hier jetzt die Fahne hochhalten. Jeder wollte dann sicherlich was Eigenes machen. Das war wichtig mit das, ich kenne das ja auch von den Bands, daran, das ist ein immer wiederkehrendes Prinzip, was sich daraus ergibt, dass immer wieder dann die Bands also aufgrund dieser rein musikalisch Ding, beim musikalischen Ding, das nicht unbedingt nur zwischenmenschliche Sachen, sondern eben, dass dann auch diese Charaktere, die dann auf die Bühne wollen, und das ist natürlich gerade mit Stuart Copeland, der sind, der die Band ja gegründet hat, dass dann clasht das einfach, dass dann, und dann hat man irgendwann mal diese Gelegenheit und sagt sich, pass mal auf, liebe Freunde, wir müssen uns hier nicht weiter miteinander rumärgern, lass uns doch mal die eigenen Sachen nach vorne bringen.
Ja, und das hat, die eigenen Sachen nach vorne bringen, das ist auch nicht nur jetzt künstlerisch wichtig, ja, und der Copeland hat sie natürlich künstlerisch immer immer mehr ausgeschlossen gefühlt, bis er dann zuletzt— die haben dann nach Synchronicity, haben sie irgendwann noch mal so ein— konnten die nicht noch ein Album machen, die Plattenfirma war so entsetzt. Und da hat man dann sich geeinigt, okay, wir bringen Best-of raus, aber auf dem Best-of muss ein neuer Track drauf sein. Da haben sie, das war danach Synchronicity, sind noch einmal zusammengekommen, und ey, da wurde dann letzten Endes, hat Sting den Copeland durch eine Drum-Maschine ersetzt. Das ist eine größere Demütigung, gibt's einfach nicht mehr für so einen Vollblutmusiker wie den Copeland. Und Ist aber nicht nur künstlerisch, das Demütigende, sondern Axel, das weißt du auch, das Geld im Music Business machen diejenigen, die das Songwriting haben, also die, die Autorenrechte haben. Und Sting hat halt alles geschrieben. Das heißt, Sting hat ein Vielfaches von dem verdient als die anderen beiden, wirklich ein Vielfaches. Und ist dann auch immer mehr so wohl in diese Rolle gekommen, halt, er ist der Boss, das ist seine Band, und die anderen, hey, ihr seid Austausch- kostbare Leute. Sting kontrolliert die Band. Wenn der Copeland aussteigt, na egal, holt sich Sting einen anderen Musiker, ja. Aber wenn Sting aussteigt, dann ist die Band vorbei. Und das ist, an dem Punkt waren sie dann schon mit Synchronicity angekommen. Aber das mit den Songwriting-Rechten und dem Geld, das macht einen Riesenunterschied, oder, Axel?
Das macht durchaus einiges aus, gerade auch, weil diese Titel dann auf die Zeit, also das geht meistens so, dass dann am Anfang, wenn irgendwas da ist, dass dann die Einnahmen durch andere Sachen kommen, wie gesagt, Live-Konzerte geht direkt, ja, dass der Plattenverkauf ist, ja, aber diese internationalen Rechte, gerade was so die Verwertungsgesellschaften bringen, also wie GEMA und Ähnliches, da wird das, das braucht schon einige Jahre und das merkt man dann eigentlich auch erst wirklich, wirklich sehr viel später. Ich habe noch einen wichtigen Punkt hier noch, der mir echt aufgefallen ist, auch jetzt gerade auch bei der Vorbereitung. Es ist interessant, wie leise Sting gemischt worden ist. Also an vielen Stellen habe ich das Gefühl, sag mal, wenn das sind— und ich befürchte eher, dass das so eine— der Punkt, dass da diese, diese Rivalität und sagen wir mal so nach dem Motto, wir wollen ihn nicht zu groß werden lassen, dass der ganz alleine vorne ist. Und deshalb schätze ich mal, hat man ihm streckenweise wirklich so leise gemacht, dass man, um den Text zu verstehen, verdammt genau hinhören muss. Also fällt mir bei einigen Produktionen auf, Und normalerweise hat man dafür einen Produzenten, aber ich vermute ganz stark, der hat sich dann auch zurückgezogen und gesagt, komm, boah, ja, also jetzt wird's schwierig für mich. Also will damit sagen, aber dann erkennt man auch durchaus, dass es ungewöhnlich leise Hauptstimme, das ist ja das Wichtigste, ja, nun mal bei der ganzen Sache. Und vor allen Dingen ist die Gitarre streckenweise richtig heftig laut. Also da merkt man schon, was im Hintergrund passiert sein muss, ne, damit das so solche Ergebnisse gibt.
Ey, es ist genau wie du sagst, der Produzent von Synchronicity, Patcham hieß der, der hat genau das auch gesagt. Der hat irgendwann dann bei A&M, bei der Plattenfirma, angerufen und gesagt, hey, ich habe keinen Bock mehr, die streiten sich die ganze Zeit nur. Meine Aufgabe ist immer nur so fast schon wie so ein Mediator, so Kompromisse zu machen. Ich bin wie so ein Schiedsrichter mit der Pfeife. Wie viel Anteile bekommt wer am Album? Und es war wirklich buchstäblich so, die konnten nicht mehr zusammen spielen. Also der eine, so Stewart Copeland, der hat vielleicht stundenlang, hat er an so einem Drumset halt gearbeitet, das aufgenommen. Und danach kommt Sting ins Studio und haut erstmal das ganze Zeug weg und löscht es und macht dann sein Zeug. Und Andy Summers, der war immer so ein bisschen, ja, auch der war geil, kein Kind der Traurigkeit. Manchmal hat er schon mitgemischt, aber meistens war es so diese Copeland-Sting- Sting Trouble. Und Summer ist der, hey, der hat dann alleine da irgendwie sein Gitarrenteil drübergelegt. Ja, am Ende glaube ich, konnten die einfach nicht länger machen. Und das ist natürlich so, viele Fans beschuldigen ja letztens Sting, dass er Police zerstört hat. Und es ist natürlich traurig, weil das ist eine Hammerband und wer weiß, wohin die noch gegangen wären. Aber rein menschlich verstehe ich das auch. Das ging einfach nicht mehr, die konnten nicht mehr. Und bei Sting war es so, er hat dann auch erzählt, dass in einem von diesen großen Konzerten in Amerika, nicht mehr, nichts mehr Tourbus, kleine Clubs, sondern hey, weißt du, Madison Square Garden und so. Und da hat er gemeint, es war so Anfang der 80er, hat er gemeint, da hat er gewusst, das war's eigentlich fürs Ding. Wir sind dann für The Police, wir sind an diesem Zenit angekommen und fürs Ding. Und da hat er völlig recht, wenn er sagt, entweder wir machen einfach weiter, aber es bedeutet dann Selbstaufgabe, das bedeutet dann destruktiv werden, wie wir die Story dutzendfach von anderen Bands und deren Musikern kennen, ne. Sting hat dann einfach für sich an dem Augenblick so auf der Bühne schon gemerkt, okay, das war's. Professional wie er ist, wir bringen die Tour zu Ende, wir machen noch ein Album und so, und dann, aber dann startet er seine, seine Solokarriere. Und na ja, über die werden wir dann in einem zweiten Teil noch sprechen. Da werden wir ein bisschen über diese echt auch erfolgreichen Soloalben sprechen und noch ein bisschen mehr über die Vita. Aber The Police, allein das würde schon reichen, um das Ding absolut in das höchste Tier zu stecken, weil es ist eine der erfolgreichsten Bands. Die haben diese Zeit New Wave dann hin zum Pop, haben die entscheidend irgendwie mitgeprägt. Und dann eben zum Abschluss noch so ein All-Time-Bestselling-Song, Radio-Airplay, Kritiker lieben es, Every Breath You Take. Ich meine, das ist eine Legacy, die ist eigentlich schon alleine, macht ihn die schon zum Giganten, oder?
Ja, vielleicht muss man noch mal eins erwähnen, doch ganz, ganz am Anfang ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit gibt es noch einen kleinen Bezug nach Deutschland hin, nämlich zu Eberhard Schöner. Es geht interessanterweise, das ist ja mehr so ein Avantgarde-Mann gewesen, der dann doch mit, mit sehr unkonventionellen musikalischen Sachen um die Ecke kam, und der hatte nämlich auf dem, auf mehreren Alben die einzelnen Leute von Police mit dabei. Die haben damit also als Instrumentalisten mitgespielt. Das gilt insbesondere für sein Flashback-Album, denn da war wiederum so, dass die ganze Band mit dabei war, also auch Sting mit dabei, die dann durchaus also als The Police mit auf dem Album dabei waren. Also auch da wieder ein interessanter Bezug zu Deutschland.
Interessant, die Story hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Das müsste man mal hinterhergehen. Am Ende sind die noch in den Krautrock zuzuordnen, so meine kleine Steckenpferde. Nein, natürlich nicht. Ja, liebe Musikfreunde, ich meine, das war unser, der erste Teil von unserer Hommage an den, an Sting, einen der wirklich größten lebenden Musiker, würde ich wirklich so sagen. Also der Einfluss ist enorm haben. Und es wird einen zweiten Teil geben, wo wir dann noch mal genauer schauen auf, ja, das Leben auch von Sting, auf seine Personality, und wo wir auch vielleicht darauf eingehen, wie es mit ihm weitergegangen ist. Er hat doch eine großartige Solokarriere gemacht, aber nicht nur. Er hatte auch Filme gedreht und ernstzunehmende Schauspielerrollen, nicht jetzt so kleine Cameo-Auftritte oder sowas, sondern ja, der Mann war schon wirklich ein Genie. Und uns hat es total Spaß gemacht, oder hier übers Ding und The Police zu sprechen.
Ja, genau.
Ich glaube, wir beide, Axel, wir sind auch mehr Team Police, oder? Also, ey, was sich damit verbindet, mega. Ja, dann in diesem Sinne, freut euch auf den zweiten Teil, klickt da unbedingt rein. Und ansonsten wie gewohnt, lasst uns ein Like da, verbreitet ein bisschen Liebe hier, teilt das Video, hypet es und abonniert natürlich den Kanal, wenn ihr nichts verpassen wollt. Und ja, in wenigen Tagen kommt der zweite Teil zu Sting.
