STING 75: Solokarriere, Englishman in New York & Dune | Teil 2
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Zusammenfassung
In der 30. Folge von FRAX Music setzen Axel Breitung und Frank Engelmayer ihre musikalische Zeitreise mit dem zweiten Teil zum 75. Geburtstag von Sting fort. Während im ersten Teil die legendäre Band The Police im Mittelpunkt stand, widmen sich die beiden Musikexperten diesmal ganz der Solokarriere von Sting – einem der vielseitigsten und einflussreichsten Musiker der letzten Jahrzehnte.
Die Folge beginnt mit einem Blick auf Stings Herkunft: Aufgewachsen als Arbeiterkind im nordostenglischen Newcastle, prägte ihn eine harte, von Arbeiterethik geprägte Umgebung. Schon früh träumte er davon, aus diesem Umfeld auszubrechen und Großes zu erreichen – ein Ehrgeiz, der sich wie ein roter Faden durch seine Karriere zieht. Nach einer kurzen Phase als Lehrer entschied sich Sting endgültig für die Musik und wurde zunächst mit The Police weltberühmt.
Axel und Frank analysieren, wie Sting nach dem Bruch mit The Police seinen eigenen Weg suchte. Während viele Fans die Bandphase als Höhepunkt sehen, argumentieren die Hosts, dass Stings Solokarriere mindestens ebenso erfolgreich und künstlerisch bedeutend war. Besonders hervorgehoben wird seine stilistische Vielfalt: Sting verabschiedete sich vom reinen Rocksound und öffnete sich für Jazz, Klassik und Soul. Schon sein erstes Soloalbum 'The Dream of the Blue Turtles' (1985) wurde mit internationalen Jazzgrößen wie Branford Marsalis und Omar Hakim aufgenommen und setzte neue Maßstäbe im Pop.
Die Hosts diskutieren auch Stings eigenwilliges Bassspiel, das schon bei The Police für einen unverwechselbaren Sound sorgte. Sie beleuchten, wie er als Bassist und Songwriter maßgeblich den Stil der Band prägte und später als Solokünstler mit komplexen Arrangements und gesellschaftskritischen Texten neue Akzente setzte.
Ein weiteres Thema ist die Entstehung seines Künstlernamens: Sting erhielt den Spitznamen wegen eines gestreiften Pullovers – ein spontaner Moment, der zu einer der bekanntesten Marken der Popgeschichte wurde.
Abschließend gehen Axel und Frank auf Stings wichtigste Soloalben ein, darunter 'Nothing Like the Sun' (1987) mit dem Welthit 'Englishman in New York'. Sie würdigen seine Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden und relevante Themen in seine Musik einzubringen. Die Folge liefert spannende Einblicke in das Leben und Schaffen eines Ausnahmekünstlers, dessen Einfluss bis heute spürbar ist.
Hintergrund & Kontext
Sting, bürgerlich Gordon Sumner, wurde 1951 in Wallsend, einem Vorort von Newcastle, geboren. Die Region war in den 1950er und 60er Jahren von schwerer Industrie und einer ausgeprägten Arbeiterkultur geprägt. Musik bot für viele Jugendliche einen Ausweg aus dem tristen Alltag – ein Motiv, das sich in vielen britischen Musikerbiografien jener Zeit wiederfindet.
Mit The Police wurde Sting Ende der 1970er Jahre zum Weltstar. Die Band verband Punk-Energie mit Reggae- und Jazz-Elementen und prägte damit den Sound einer ganzen Generation. Nach der Auflösung der Band Mitte der 1980er Jahre schlug Sting einen künstlerisch ambitionierten Weg ein, der ihn von vielen seiner Zeitgenossen unterschied. Während andere Rockstars in bekannten Mustern verharrten, suchte Sting die Zusammenarbeit mit Jazzmusikern, experimentierte mit Weltmusik und griff gesellschaftliche Themen wie Krieg, Umwelt und Identität auf.
Sein Einfluss reicht weit über die Popmusik hinaus: Sting engagiert sich seit Jahrzehnten für Menschenrechte und Umweltschutz. Seine Alben spiegeln nicht nur musikalische, sondern auch gesellschaftliche Entwicklungen wider und machen ihn zu einer der prägenden Figuren der modernen Musikgeschichte.
Häufige Fragen
Wie verlief Stings Karriere nach The Police?
Nach der Trennung von The Police startete Sting eine äußerst erfolgreiche Solokarriere. Er experimentierte mit Jazz, Pop und Klassik, arbeitete mit internationalen Spitzenmusikern und veröffentlichte zahlreiche erfolgreiche Alben, darunter 'The Dream of the Blue Turtles' und 'Nothing Like the Sun'.
Was sind die bekanntesten Soloalben von Sting?
Zu Stings bekanntesten Soloalben zählen 'The Dream of the Blue Turtles' (1985) und 'Nothing Like the Sun' (1987). Beide Alben zeigen seine stilistische Vielfalt und enthalten Hits wie 'Englishman in New York' und 'Russians'.
Wie entstand Stings Künstlername?
Sting erhielt seinen Spitznamen, weil er bei einem Auftritt einen schwarz-gelb gestreiften Pullover trug, der an eine Wespe erinnerte. Ein Bandkollege nannte ihn daraufhin 'Sting', was auf Englisch 'Stachel' bedeutet. Der Name blieb hängen und wurde zu seinem Markenzeichen.
Welche musikalischen Einflüsse prägen Stings Solowerk?
Stings Solowerk ist geprägt von Jazz, Klassik, Soul und Pop. Er arbeitete mit renommierten Jazzmusikern wie Branford Marsalis und Omar Hakim zusammen und integrierte gesellschaftskritische Themen in seine Texte.
Warum gilt Sting als einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation?
Sting verbindet in seiner Musik verschiedene Genres, experimentiert mit neuen Sounds und bleibt dabei stets künstlerisch anspruchsvoll. Seine Fähigkeit, sich musikalisch weiterzuentwickeln und relevante Themen aufzugreifen, macht ihn zu einer Ausnahmeerscheinung im Pop- und Rockbereich.
Gesprächs-Transkript
Hallo liebe Musikfreunde, willkommen zu FRAX und wir feiern heute zum zweiten Mal schon jetzt den Geburtstag von dem großen Musiker Sting, einer der größten im Pantheon. Und wir haben ja schon den ersten Teil gedreht, da haben wir vor allem so auf The Police geguckt, weil Axel, du und ich, ja, wir beide als Oldschooler, The Police, eine der besten Bands, die es damals gab.
Ja, das ist richtig. Wobei, man müsste da, deshalb ist auch ein Zweiteiler ganz sinnvoll, das hatten wir uns so überlegt, dass wir dann im zweiten Teil auf Sting selbst gehen. Aus dem ersten Teil kann man, oder man kann auf jeden Fall diese Karriere von Sting sagen, dass das doch, dass er eigentlich auch nach dem Split groß dabei war. Wir in Deutschland haben das nicht so gemerkt. Ich finde, das ist so ein deutlicher Unterschied, dass wir die Sachen, die mit Police gemacht worden sind, deutlich höher in Erinnerung haben, stärker in Erinnerung haben als das, was Sting danach gemacht hat. Aber, und das muss man dazu sagen, der Erfolg als solcher ist mindestens genauso groß, wenn man Sting selber als Musiker betrachtet.
Ja, interessanter Take, Axel, weil ganz, ich bin ganz ehrlich zu euch, bei mir ist es auch so, ich bin eher Team The Police. The Police ist halt eine Band und die haben, das war eine Rockband. Und während Stings Solowerk dann ja wesentlich breiter aufgestellt war, aber es war nicht mehr wirklich Rockmusik, es war Fusion mit Klassik, mit Jazz und so weiter. Und aber das hat einen künstlerisch natürlich schon hohen Wert. Dadurch international hat er eine Wahnsinnssolokarriere gemacht. Und wir werden auch ein bisschen so über seine paar Songs und Alben da sprechen. Aber lass uns mal zurück zum Anfang gehen, weil das ist halt schon echt auch ein weiter Weg, den Sting als Mensch gegangen ist, bis dort hoch in den Zenit, in den Pantheon der Popmusiker, Pop- und Rockmusiker. Aufgewachsen ist er in ganz einfachen Verhältnissen als Arbeiterkind in Nordostengland, oder?
Sein Vater war Milchmann, interessanterweise, was man ja so nicht vermuten sollte. Also ist schon sehr provinziell aufgewachsen, das muss man sagen. Und ja gut, trotzdem hat er dann eine Laufbahn als Lehrer eingeschlagen. Gut, wir wissen nicht, wie er, ob er, ob ihm das jetzt bei seiner Musikkarriere geholfen hat. Das ist eigentlich eher fraglich, würde ich sagen.
Ich glaube, bei dem war schon von Anfang an so, dass er wirklich zumindest davon geträumt hat, aber wahrscheinlich mehr als geträumt hat, eigentlich Musiker zu werden. Und das mit dem Lehrer-Ding ist halt, wie es halt ist als junger Mensch, weißt du, erstmal Safety und hast ja mal einen Job. Aber ich glaube, der, der war nicht zum Lehrer geboren, und der wusste das auch. Ich glaube, der hatte schon immer davon geträumt, so, there's bigger fish to fry for me. Ich meine, man muss sich das vorstellen, dieses, der ist geboren Anfang der 50er, glaube ich, '51, weil wir feiern seinen 75. Geburtstag, das ist die Mathe. Und diese Zeit, die 50er und die 60er Jahre, seine Kindheit und Jugend, ey, da war dieses Nordengland, das war schon ziemlich hartes Pflaster. Das ist ja, wenn ich daran denke, dann sehe ich alles nur schwarz-weiß, weißt du, diese endlose Reihenhäuser, Arbeitersiedlungen, jedes Haus sieht gleich aus, einfaches Leben. So dazu auch so eine, so eine harte maskuline Arbeiterethik und so. Das war aber bestimmt ein hartes Leben, wenn du so eher so ein künstlerischer Junge bist, der jetzt nicht so gern irgendwie Sport macht, sondern vielleicht lieber Musik spielt. So, und ich glaube, der hatte das echt von Anfang an. Ich habe irgendwann mal von ihm, da hat er auf der, auf der Bühne so ein bisschen darüber, über sein Leben auch erzählt, war schon ein bisschen älter, relativ zeitnah. Und, und da hat er so erzählt, der hat mal als, als ganz als Kind noch, ja, da kam irgendwann mal die Queen Mum, kam in die Stadt, und das war halt so ein Riesending. Die Kinder haben alle so Winkelemente in die Hand bekommen, Union Jack und so, ja, und die Queen Mum fährt da mit irgendeiner Limousine vorbei. Und er hat gemeint, er hat als Kind, er hat Augenkontakt halt gehabt mit der Queen Mum. Für so einen magischen, zauberhaften Moment haben die sich angeschaut, und, und sie hat auf ihn reagiert und hat ihm zugewunken. Und, und er hat Er hat dann später erzählt, in dem Augenblick hat er so den Gedanken gehabt, ich sollte auch in dem Auto sitzen. Ja, ich möchte eigentlich, ich bin also als Kind schon, ich muss raus aus dieser Stadt, aus diesem Leben, ich möchte an High Places. Und ich glaube, das ist auch etwas, was Sting dann schon auch charakterisiert, dass er halt echt diesen, diesen Ehrgeiz hatte und auch dann Gerade nach der Trennung von The Police, The Police zwar eine Rockband, gestartet als eine Punkband, okay, es war von Anfang an schon eine Mogelpackung, haben wir drüber erzählt im ersten Teil, aber er hatte dann nach The Police musikalisch auch, ist er fast schon so ein bisschen, hat sich erhoben über die Rockmusik. Böse Zungen oder jetzt Hardcore-The-Police-Fans, die sagen ja, ey, der Sting hat irgendwie die Band verraten und der ist dann irgendwie so aristokratisch geworden, auch in seiner Musik, weißt du, da mit Supermusikern, mit Jazzmusikern, alles so Top-Produktionen, aber alles halt total clean und nicht mehr dieses, diese Rockmusik, die, die von unten kam. Und ja, ein bisschen spiegelt sich das halt bei dem wider. Das hat er echt schon als Kind, diese Version rauszukommen aus diesem Schwarz-Weiß-Arbeiter-Stadt hin zu, dass er das Gefühl hat, er ist für was Größeres bestimmt. Und manche könnten ihn, nennen ihn dafür arrogant, aber auf der anderen Seite, seit der Erfolg spricht auch für ihn, weil der hat ja dann auch geliefert, nicht nur irgendeinen Lifestyle gehabt, sondern einfach großartige Alben gemacht und Musik komponiert.
Ja, also wie gesagt, du hast recht. Ich glaube auch, seine Bestimmung ist damit, mit Lehrer, das konnte nicht auf guten Boden fallen. Ich denke mal, er hat dann auch, das ist ja so, wie ich kenne das ja auch so von, du hast dann so, erkennst dann so auch, Musik macht Spaß, Musik, Musik auch, auch halt eben auch nicht nur als Einzelmusiker, sondern früher war das schon so, dass du eigentlich im Prinzip als Einzelmusiker womit willst du denn auftreten? Ja, also mit Gitarre, ja okay, mit akustischer Gitarre oder sonst irgendwas. Aber nee, das war schon die Phase der Bands. Also man hat, man war bereit, letztendlich diesen Kompromiss mit anderen einzugehen, ja, weil man als Einzelner halt eben auch keine Chance großartig hatte, sondern es waren Bands angesagt, so wie halt eben auch Police dann wurde. Also insofern glaube ich, hat er schon von vornherein dann das erkannt, okay, so als Einzelperson wird das nichts, also mit Band. Und das hat er auch gemacht, er war ja ein verschiedensten Bands auch unterwegs. Das muss man ja auch mal sagen.
Wie würdest du denn als Kenner denn seinen Bassspiel einschätzen? Er war nicht nur Sänger und Songwriter, sondern war Bassist. Und die waren ja, The Police war ein Power-Trio, das heißt, da ist Bassist, ist schon wichtig. Es gibt nur 3 Musiker da drin. Wie würdest du ihn denn so als Bassisten eigentlich einschätzen und ranken?
Ja, mit Sicherheit als eigenwillig, das kann man schon mal sagen, weil normalerweise bemüht möchtest du dich als Bassist sozusagen mit dem Drummer in Einklang zu geben. Das Gefühl habe ich mir nicht unbedingt bei den Sachen. Das wird auch spannend dadurch, dass es halt eben nicht so sozusagen, dass wenn halt eben die Bassdrum kommt, dass dann auch der Bass gespielt wird. Nein, er geht in die Offs häufig rein und dadurch gibt es auch so einen speziellen Stil, der eigentlich halt auch Police auszeichnet. Aber Vielleicht kann man ja auch sagen, das ist seine Extravaganz, die dann da zur Geltung kommt. Er wollte unbedingt jetzt etwas Besonderes machen. Vielleicht hat es auch eher damit zu tun, aber auf jeden Fall, es hat sich daraus etwas wirklich Interessantes Bassspiel ergeben.
Ja, auf jeden Fall. Also gerade schon auf dem Debütalbum, und im ersten Teil haben wir darüber gesprochen, Outlandos d'Amour, so bei Roxanne und So Lonely, ey, den Bass, den er spielt, das ist schon brillant. Das gibt diese lockeren Reggae-Vibes, aber wenn es dann eben der Sound dann schnell wird, dann ist er auch voll dabei. So, also ich finde, er ist auch als Bassist einfach schon saugut. Also die alle 3 in der Band The Police waren absolute Pros. Hier, wo wir gerade so ein Bild sehen, Axel, erzählst du mal, warum heißt der Typ überhaupt Sting? Weil das war offensichtlich ja nicht sein bürgerlicher Name.
Ja, das lag daran, weil eigentlich aus einer ganz, ganz einfachen Begebenheit. Er hatte irgendwo, das war ein Auftritt angesagt, und er hatte dann so ein entsprechendes Pulli angehabt, der halt eben schön hier, was weiß ich, schön wechselhaft in Gelb und Schwarz gestreift war. Und das sah irgendwie aus wie eine Biene, wie eine Wespe eigentlich eher. Und daraufhin hat man ihm den Namen verpasst, so ein bisschen. Einer von seinen Bandkollegen sagte, das wäre der Stachel, der Stich, also Sting auf Englisch sozusagen. Dadurch kam dieser Name. Ich mich wunderte eigentlich auch, dass er dabei geblieben ist. Das ist ja eigentlich ungewöhnlich, dass man aus einem kurzen Moment heraus eigentlich so— manchmal bieten sich ja solche Namen an, indem man sie immer wiederholt. Aber es war offensichtlich so ein Spontanding und hat sich da ganz gut wiedergefunden drin. Und deshalb hat er aufgrund eines Pullis den Namen Sting eingenommen.
Ja, da war er wirklich noch jung, wahrscheinlich noch Teenager so. Und er hat dann später erzählt, selbst seine Mama hat ihn dann Sting genannt. Okay, das ist einfach geblieben. Und im Nachhinein ist auch richtig cool. Weißt du, der betritt schon die, die große Bühne und hat schon so einen Spitznamen verinnerlicht, so ein Künstlername. Der ist auch irgendwas Besonderes, catchy, sowas bleibt hängen, ne. Es ist eigentlich auch nie ein Fehler, wenn du sowas hast. Na ja, ich meine, wollen wir mal so den Faden wieder aufnehmen nach dem ersten Teil. Da haben wir am Ende dann auch besprochen, wie sich The Police aufgebrochen haben und einfach da nichts mehr ging miteinander. Und ja, Sting hat dann sofort, weil es hat er schon die Vision gehabt, er möchte Solokarriere machen. Er selber hat gesagt, bei, bei, und das kann ich ja auch durchaus eben nachvollziehen, ich, dass er, hat er erzählt, dass er bei Police am Ende, das war ihm einfach zu eng. Er wollte, er hatte noch viel, viel mehr in sich. Er hat eh schon eigentlich alle maßgeblichen Songs für The Police komponiert und geschrieben, aber er hatte halt noch viel mehr Sachen, die er mit dem, mit dem Rock, mit dieser Rockband nicht machen konnte, oder vielleicht auch überhaupt mit dem Genre Rock. Und er wollte halt ausbrechen, hat er zu seinem ersten Soloalbum, das heißt The Dream of the Blue Turtles, nee, The Dream of the Blue Turtles. Das ist rausgekommen 1985 und da hat er dann das gemacht, was eigentlich seine ganze Solokarriere bis heute auszeichnet. Er hat halt echt so Spitzenmusiker herangezogen, um mit denen zusammenzuarbeiten. Natürlich Summers und Copeland waren auch Spitzenmusiker, aber hier reden wir von Leuten aus ganz anderen Genres, aus dem Jazz. Zum Beispiel bei der ersten Platte, bei der hier, war dann Omar Hakim am Schlagzeug. Das hat dann international so die Leute rangezogen. Und weil er halt so erfolgreich war, hatte er auch die Anziehungskraft, dass wenn Sting dich eingeladen hat, ja klar, dann hast du da auch mitgemacht. Und da waren großartige Leute dabei. Branford Marsalis, wer sich noch erinnert, 80er Jahre, so Südafrika, Reggae Dancehall, der hat auch hier mitgespielt. Der durfte dort Congas spielen für Sting. So sind dann auch diese ganzen Soloalben geworden, sehr vielfältig, jazzy, Soul, Pop. Gleichzeitig ist es auch immer sehr, sehr perfekt und, und riesenaufwendige Produktion. Und ja, vielleicht der bekannteste Film, Song aus diesem ersten Soloalbum von ihm ist wahrscheinlich Rush and Soul, oder?
Ja, das würde ich auf jeden Fall sagen. Der war auch sehr, sehr auffällig, und das zeigt auch, dass er durchaus mehr auch thematisch sich dann doch mehr auf andere Sachen eingelassen hat. Also nicht unbedingt jetzt das Thema Liebe so bis zum Ende durchgegangen ist, sondern eben auch halt eben gesellschaftliche Themen angepackt hat. Das war dann auch sicherlich auch einer gewissen Reife geschuldet, möchte ich mal sagen, dass man dann nicht sozusagen mit diesen blassen Texten, die ja vielleicht auch mal hier und da mit Kompromissen bei Police gemacht hat, und dass er das dann in diese Richtung weitergegangen ist.
Ja, aber wo du schon Texte ansprichst, lass uns mal zu seinem nächsten Soloalbum gehen. Und wir werden jetzt nicht alle durchgehen von ihm, er hat eine ganze Reihe Soloalben gemacht. Das letzte ist glaube ich erst schon in den 2020ern auch erschienen. Aber das Album Nothing Like the Sun, das ist sein zweites Soloalbum, rausgekommen 1987. Und weil du gerade angesprochen hast, diese Entwicklung auch in den Texten und so, da ist einer seiner Ja, vielleicht, ich würde mal sagen, wahrscheinlich sein bekanntester Solosong ist dort drauf, und der hat genau das, dieses, diese Story, die er da erzählt.
Englishman in New York, das ist mit Sicherheit der Titel, den die meisten kennen von ihm, also jetzt als Solointerpret, weil der hat natürlich auch, ist über die Maßen rüber, auch nach wie vor noch immer im Radio zu hören. Aber es gibt auch unterschiedliche Versionen noch dazu, die da, diese durchaus interessant sind. Also auch da muss man sagen, ist, kommt die Vielseitigkeit wieder durch. Er hat überhaupt generell, das muss man dazu sagen, was man von ihm seit der Zeit eigentlich kennt, sind eher so balladeske Titel, also mehr ruhige Titel. Also diese stürmischen Vorwärtsbewegungen, die ja eigentlich im Grunde bei Police zu hören ist, hat er da eigentlich nicht so weitergeführt, sondern das halt vielleicht auch, du sagst, okay, mehr Ruhe, mehr Konzentration auch auf die Texte und Inhalte. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass er dann sozusagen dieses Spritzige und nicht weitergeführt hat. Was er weitergeführt hat, ist seine Stimme. Das kann man durchaus sagen. Ich muss wirklich sagen, er hat noch ordentlich zugelegt stimmlich. Also er wurde doch, also während man ja auch manchmal so bei Police merkt, oh, da ist aber eine Obergrenze, quält sich schon ordentlich. Dann war das also in seiner Solokarriere eigentlich nicht mehr so, sondern man konnte wirklich erkennen, also er hat sich da deutlich weiterentwickelt an der Stelle.
Ja, und Englishman in New York, das ist so auch halt einfach so ein typischer Sting-Song, ja. Das hat dieses, weißt du, wenn ich drüber nachdenke, weißt du, da kommt mir immer der Begriff so aristokratisch, das ist so britisch, aber es ist eigentlich so Upper-Class-britisch, obwohl er so aus der Arbeiterklasse kommt. Aber also Englishman in New York, das ist gespielt, was ist das, so eine Oboe oder sowas, er spielt dort mit, also so ein klassisches Instrument auf jeden Fall. Und dann die Lyrics so So, you take coffee, I take tea, my dear. Allein schon, wie er das spricht, I take tea, my dear. Das ist so wie Inspektor Barnaby oder so was, weißt du, so im Fernsehen, was immer so in der englischen Provinz spielen, diesen aristokratischen Engländer. Diese Vibe kommt da die ganze Zeit rüber. Und zum einen triggert mich das, zum anderen ist es aber halt so, dass er das dann auch perfekt musikalisch umsetzt. Und auch hier wieder bei dem Album hat er auch eine Reihe von Sessionmusikern geholt, Weil ich meine, er konnte mehrere Instrumente spielen, er konnte Gitarre spielen, Bass sowieso, das war sein Instrument bei The Police. Aber er hat natürlich dann immer echt super Leute zusammengezogen. Und für dieses Album interessanterweise auch wieder so ein paar Gitarristen aus der Rockszene, unter anderem Andy Summers hat hier bei 2 Stücken mitgespielt, sein alter Buddy von Police, Dragen. Mit Andy Summers, die sind wieder einigermaßen auf Peace gekommen. Wobei ganz ehrlich, Klagen haben die glaube ich bis in unsere heutige Zeit. Aber wer hat da noch mitgespielt? Eric Clapton hat dort Beiträge geleistet und Mark Knopfler von Dire Straits. Also das ist auch wieder, wenn er gerufen hat, dann sind sie gekommen, wirklich die Superstars, um auf diesen Alben mitzuwirken. Und dementsprechend sind diese ganzen Soloalben, das gilt glaube ich für alle eigentlich, doch die Bank durch, die sind alle so ein bisschen sophisticated, ein bisschen aristokratisch, ein bisschen elitär, wenn das schon nicht zu böse klingt. Aber gleichzeitig sind da einfach so super Musiker die ganze Zeit am Start. Und das sind absolute Qualitätsalben, die ich selber— mit so ein bisschen mehr Team Police, aber diese Sting-Soloalben, die kann man halt auch schön mal alleine hören und so weiter. Die kreieren so eine, ja, kulturell hochwertige Atmosphäre, muss man sozusagen.
Ja, was mir bisher aufgefallen ist, was mir positiv aufgefallen ist, ist eigentlich Desert Rose, weil das war— da kam, da kommt dann so ein bisschen auch mal so ein Weltmusikcharakter durch. Das hat mir gut gefallen, also sowas, dass man, dass er da auch diese Vielseitigkeit auch wirklich in alle Richtungen Richtungen ausgebaut hat. Na klar, der Jazz ist bei ihm natürlich nicht zu kurz gekommen. Und bisschen auch eine Überraschung für mich war, wenn man so auf Spotify sich das anguckt, da hätte man natürlich gedacht, bei ihm, An Englishman in New York ist die Nummer 1. Ist nicht so, sondern aus dem, aus einem Album, dem, dem 10 Summoner's Tales, da ist die Fields of Gold und Shape of My Heart, die beiden Titel sind da tatsächlich noch häufiger angeklickt und gestreamt als Englishman in New York. Ich glaube aber eher, dass es ein mehr ein internationales Zeichen halt eben auch, weil sie halt schwerpunktmäßig USA, wo ja, ich denke mal, seine Karriere also noch richtig noch einen oben drauf gekriegt hat. Das glaube ich, so stellt sich das für mich dar, während wir in Deutschland halt eben dann doch seine, dann doch eher den Englishman mögen von seinen Solosachen.
Ja, wobei ich weiß nicht, ob das wirklich so ist oder ob das jetzt nicht rein subjektiv so unser Empfinden ist. Aber dieses Album hier, Ten Summoner's Tales, das ist wirklich ein Meisterwerk. Und auch da, du hast ja den Track genannt Shape of My Heart. Das ist ja gemeinsam mit Dominic Miller, Gitarrist. Das sind auch absolute Virtuosen. Und das ist schon richtig, richtig kraftvoll. Und deswegen, ja, ich sag's immer wieder, ich bin Team Police. Mir hat so dieses Rock-Ding am besten gefallen. Aber hey, ich erkenne natürlich als Musikfreund so, wow, das ist schon eine besondere Musik, die da entsteht. Das gibt auch nicht so viel Vergleichbares. Da ist halt dieses Genie-Ding drin im Songwriting, Melodien, da ist dieses Überhebliche auch ein bisschen, dieses Distinguierte. Und da kommen auf einmal so Klassik-Sounds, das sind halt andere Produktionen. Und dann kommen diese ganzen Spitzenmusiker, die sich dem voll einfügen. Und ja, wenn du halt solche Leute bei dir in der Band hast, so wie Dominik Miller, ich glaube, die haben auch viel, der hat ihn auch live dann begleitet. Weil das muss man auch sagen, in der ganzen Zeit seiner Solokarriere, vor allem die 80er und 90er, er hat ja auch, war ja auch ein großartiger Livemusiker und hat wirklich große Hallen gefüllt. Und unter anderem aber auch, was ihm Kritiker auch anlasten, unter anderem aber auch, weißt du, wenn die Gage stimmt, spiele ich überall. Der hat eigentlich gespielt in Usbekistan für den, oder wollte dort spielen für irgendwelche Diktatoren und so weiter. Aber hey, wenn ja eine 2-Millionen-Dollar-Gage geboten wird, spiel überall. Fair enough am Ende auch, er ist ja Musiker, es ist ja sein Ding. Aber ja, das zeichnet halt irgendwie diese ganze Solokarriere von ihm aus, diese Heilige Musik, die da in den Alben drinsteckt. Das erkenne ich schon an, aber es rockt halt nicht so sehr wie bei Police.
Genau, aber trotzdem, wir haben, wir hatten, könnten durchaus erwähnen, dass auch Stevie Wonder, übrigens müssten wir auch noch mal dabei erwähnen, der hat ja auch noch mitgespielt bei Brand New Day, bei der, auf dem Album hat er dann durchaus auch mal ein Solo gegeben. Was ich besonders interessant fand, ist eigentlich, dass er mit Shaggy dann ein wirkliches Reggae-Album gemacht hat. Das ist schon eine gute Idee gewesen, denn dafür steht er ja eigentlich ein bisschen aus den vergangenen Tagen schon durch Police. Aber dass diese Leidenschaft, hat er da noch mal richtig ausgelebt mit ihm in einem kompletten Album. Das ist schon richtig gut. Und das hat sogar noch einen Grammy gekriegt für das beste Reggae-Album. Also auch das, und das sind in seinen späten Tagen, muss man schon sagen, echt eine gute Hausnummer.
Ja, so ist es. Ich meine, der hat echt ganz viel gemacht, Weltmusiksachen, der hat mit anderen kooperiert, halt immer nur die Best of the Best. Manchmal auch so ausgefallene Sachen. Hat er nicht auch irgendwann mal, ich kenne aber diese alten da nicht mehr so richtig gut, sage ich euch ganz ehrlich. Aber er hat ja nicht auch mal mit irgendwie so ein bisschen so mittelalterliche englische lauten Sounds und so weiter, also halt alles irgendwie so, ja, ein wenig aristokratischer. Aber hey, Sting, wir sagen das mit der größten Anerkennung, es ist ja sein Geburtstag, wir machen eine Hommage an ihn, ne. Der Typ ist halt wirklich ein Genie und ein Vollblutkünstler, und der eben tatsächlich auch jenseits der Musik Talente hatte, die, wer weiß, wie die sich noch entfaltet hätten. Denn er hat auf jeden Fall ja auch bei ein paar Filmen mitgewirkt und dann nicht nur in so einer Nebenrolle, so als Cameo-Auftritt, weißt du, hier kommt der große Star, sondern der Typ war eigentlich auch ein ziemlich cooler Schauspieler. Und vielleicht können wir da mal noch drauf eingehen.
Ja, unbedingt. Also das ging schon relativ früh los mit Quadrophenia. Das war schon '79, noch zu den guten alten Police-Zeiten hat er auch schon eine Rolle angenommen. Also insofern, das ist bemerkenswert, dass er auch auf dem Sektor gut dabei war. Gut, es ist schon Charakterkopf auch, ne, wenn man sich, wenn man sich so ansieht. Also er hat schon, das ist schon eine Persönlichkeit, und die, na ja gut, dann hat er denn durchaus die noch mit in, in den Film mit reingebracht. Aber ich glaube, sein bekanntester müsste eigentlich Dune sein, das von '84. Also das müsste eigentlich der sein, an dem er dann so ein, so ein, ja, man Kann man, kann man sich auch vorstellen, er kommt schon ganz gut, also auch als Alien rüber, möchte ich mal fast sagen.
Absolute Paraderolle. Dune, ihr kennt es natürlich da draußen, ist erst in unserer Zeit sehr erfolgreich auch von Hollywood wiedergebracht worden. Im Grunde geht es zurück auf Frank Herbert, den Autor, der so einen, ich glaube, es war ein 60er, so typische 60er-Jahre-Story, so ein Science-Fiction-Epos geschafft hat. Und die erste richtig große Verfilmung, die war eben 1984. Und ja, ich habe auch hier zumindest Teil 1 von dem neuen Dune gesehen und natürlich beeindruckend, was heute Technik, Hollywood alles machen kann. Aber ganz ehrlich, ich weiß, weil ich auch Kind der 80er bin, diese 84er Dune-Verfilmung, das war eigentlich fürs Fernsehen, glaube ich, sogar gemacht, so ein Mehrteiler, die war richtig cool. Und Sting ist dort in der Rolle als, als der, wie heißt der, Feyd-Rautha. Das war der Bösewicht, das war der Mentat von den Harkonnen. Die Harkonnen waren ja dieser Bösewicht-Clan und er von denen ist der Mentat, also dieser eh schon so gemeinfachte der super Spezialisierte, fast Entmenschlichte, super, dieses Superhirn. Und der Typ ist einfach die perfekte, das wie auf den Leib geschnitten für diese Rolle. Er spielt es so stark, diesen fiesen Psychopathen, der aber auch irgendwie überlegen ist, weißt du, der geistige Überlegenheit hat und so. Hammerrolle. Er hat da gar nicht so viel gesagt, aber nur alles so mit der Mimik, mit dem Gesicht. Das Ding großartig als Schauspieler. Also kriege ich richtig Gänsehaut und denke mir, Mann, habe ich nachher gleich Bock, würde ich mir gerne mal wieder anschauen, die Dune aus den 80ern Serie.
Ja, also wie gesagt, das ist das eine, aber wir können durchaus auch mal noch, und er meint durchaus was anderes noch erwähnen. Also er hat sich auch, sagen wir mal, gesellschaftlich doch sehr, sehr stark orientiert. Der war durchaus auch hier mit Amnesty International mit dabei und hat auch ein, das, was man ihm ja, was dann doch offensichtlich häufiger belächelt worden ist, ist, hatte man ihm doch den Rainforest Fund. Das war noch ein Thema. Also er hat sich um Regenwald gekümmert, um die indigenen Völker, die halt dort ihre Rechte behalten sollten. Also das war durchaus auch sein Thema. Also da muss ich schon sagen, dass er auch gesellschaftlich sich da also eingebracht hat. Das ist auch noch mal ein Fingerzeig darauf, dass er nicht nur an sich selber gedacht hat. Sagen wir es einfach mal so.
Ja, wie gesagt, Kritiker von ihm würden auch dann dem entgegenwerfen, naja, aber er hat daneben auch für Diktatoren gespielt. Und also es ist halt, ja, aber was ist auf jeden Fall dokumentiert, Axel, ist halt, dass er wirklich den weiten Weg gegangen ist, da von seinem Arbeiter-Kaff aus dieser Schwarz-Weiß-Zeit halt zu einem Weltbürger. Als solcher hat er sich eben auch gesehen. Und aber ganz ehrlich, ich bin da manchmal so ein bisschen skeptisch gegenüber, wenn so Celebrities dann ihr Charity-Programm machen, inwieweit es dann wirklich hilft oder wie weit es dann auch so eine Art Champagner-Nächstenliebe ist. Aber das ist ganz allgemein gesagt, ohne dass ich jetzt das bei Sting wüsste. Aber es ist halt so, weißt du, die Charity-Sachen und Rainforest, klar, sind wir auch dafür. Aber gleichzeitig, und es geht bis in unsere heutige Zeit rein, gibt es ja immer noch Stress mit dem Copeland und den Summers über die Tantiemen. Und es ist noch, glaube ich, wenige Jahre her, das ist ziemlich aktuell. Da haben die immer noch, die beiden anderen haben ihn verklagt, hey, aus dieser ganzen Police-Zeit, du bist Multimillionär geworden, so, aber wir wurden irgendwie abgespeist wie Sessionmusiker, weißt du, hier kriegst dein Geld. Und da sind immer noch Gelder geflossen. Jetzt erst in letzter Zeit einfach mal so eine Art Vergleich, hier noch mal eine Million aus diesem Sting-Vermögen, der halt wirklich ja, das verdient hat, weil er also brillant ist und auch einfach highly professional ist. Weißt du, von Sting hörst du, wenn man sucht, es gibt keine Skandale, so dass der wie sonst in dem Rock oder auch überhaupt im Showbusiness, weißt du, so diese Extravaganzen und Drogenexzesse und so. Nee, der Typ war immer highly professional und hat sich dementsprechend da auch diesen Weg aufgebaut von klein auf. Der wollte das auch. Ja, aber manche von seinen Weggefährten werden wahrscheinlich künstlerisch begeistert sein, dass sie mit einem Menschen wie Sting zusammenarbeiten durften. Aber viele von seinen Weggefährten, die sehen auch manche Dinge äußerst kritisch.
Ja gut, letztendlich, das kann man natürlich jedem vorwerfen, dass er durchaus dieses, dieses mit Amnesty International und den ganzen Sachen, die halt eben diesen großen Organisationen sozusagen unterstützt, halt eben und so, da hast du vollkommen recht. Aber ich habe mal, es gibt schon guten Grund, Also er ist nicht aufgefallen durch besondere, was weiß ich, Extravaganz, irgendwie Luxus hier, Luxus da. Also mag sein, dass er sich da natürlich auch bestimmt was geleistet hat, aber sagen wir mal so, er hat es nicht raushängen lassen. Das kann man ihm also nicht vorwerfen. Also von der Warte aus bleibe ich schon, ist es schon so, dass er schon ein bisschen der Musiker geblieben ist, der er so am Anfang war. Also ich würde deshalb nicht, deshalb kann es durchaus für mich, macht das schon Sinn, dass er da mit seinem Regenwald-Projekt Projekt da durchaus was hat. Wobei ihm das ja auch einiges, sagen wir mal, an Kritik eingebracht hat, ja, bei seinen Kollegen. Ja, also die haben das auch ähnlich wie du schon gesehen. Moment mal, hat das, ist das hier wirklich jetzt nur mal vorgehalten oder nicht? Also man machte sich da doch hier und da durchaus lustig drüber, muss ich sagen.
Ja, er ist eben, er ist auch auf jeden Fall ja immer schon so weit geerdet geblieben. Man sieht es allein an manchen von den Bildern und Und er ist jetzt nicht so der extrem extravagante Weste, der diesen ganzen Reichtum raushängen muss mit zig Glitzer, sondern meistens, wenn auch er zu öffentlich auftritt, ganz coole Klamotten, weißt du, Boots, Jeans und ein simples Shirt oder so. Also das kann man ihm definitiv nicht vorwerfen. Aber hey, du hattest doch noch so ein Zitat von jemandem am Start, der auch mit Sting zusammengearbeitet hat. Und wer war das? Peter? Nee, Quatsch.
Bob Geldof war das.
Ja, genau.
Und da gibt es eine ziemlich lustige, pointierte Geschichte hier. Und zwar, er hat sich da manchmal, manchmal scheint er aber auch so ein bisschen sich aufgefordert zu fühlen, sich irgendwie Yellow-Press-mäßig zu äußern. Er hatte nämlich mal zu Besten gegeben, dass er dank Yoga in der Lage ist oder es halt eben regelmäßig 8 Stunden am Stück ununterbrochen halt tantrischen Sex praktiziert mit seiner Gattin. So, und daraufhin hat dann tatsächlich irgendwie, da kam, das war ja klar, dass da irgendwie was kommen musste. Und ich lese mal vor, was dann Bob Geldof dazu gesagt hat: 8 Stunden Sex, wenn ich das versuchen würde, mir würde nach spätestens 7 Stunden und 45 Minuten schlicht die Puste ausgehen. Sting schafft das doch nur, weil er währenddessen zwischendurch ein Buch liest und die Bäume im Regenwald zählt. Da hast du dann noch mal den Beleg dafür mit den Bäumen im Regenwald, dass eben das dann doch irgendwie auch mal auf die Schippe genommen worden ist. Aber jetzt, wo wir natürlich deshalb Bob Geldof hier am Start haben, der hat nämlich 3 Tage später, hat der nämlich Geburtstag. Also im Grunde genommen ein direkter Anlass für uns, auch da noch mal einen Geburtstagsglückwunsch rüberzuschieben. Ja, das soll dann als Nächstes kommen. Bob Geldof wird nämlich, ich glaube, 80 war es.
Ach so, der hat auch noch mal einen runden Geburtstag. Ja, okay, dann hast du es ja schon rausgehauen als Cliffhanger für euch. Deswegen bleibt uns natürlich gewogen hier auf FRAX Music. Am besten ihr abonniert den Kanal. Dann verpasst ihr da überhaupt nichts. Und wir werden mal schauen, ob wir was über Bob Geldof auch noch machen können. Das war auf jeden Fall unsere Hommage an Sting, wirklich einer der bedeutendsten Musiker unserer Zeit weltweit. Eine Wahnsinnskarriere gehabt, eine lange Karriere, Künstler, Schauspieler. Ja, und es ist uns eine Ehre von FRAX Music, für solche Leute eine Hommage machen zu können. Vielleicht trägt sie mal einer zu. Sting, can you hear us? Good job! The Police forever! Und ja, in diesem Sinne schmeißen wir uns raus. Oder hast du noch was zu sagen, Axel?
Nein, das ist bis auf die Tatsache, dass wir durchaus mehr, ihr werdet es merken, halt mehr, wenn Geburtstage da sind, große, dann nehmen wir das gern zum Anlass, um hier mal genauer etwas die Karrieren zu beleuchten. Das haben wir uns zumindest vorgenommen.
Macht ja auch immer Spaß, dann eben über diese Musik zu sprechen. Wir landen dann nebenbei hier in New Wave, wie das damals war. Und das ist ja eh unser Ding, halt über Musik quatschen. Und ja, wir freuen uns auf eure Kommentare. Schreibt das rein. Schreibt auch rein, ob ihr gerne so an solche Giganten auch erinnert werdet und ob euch das Freude bereitet. Und ja, generell schreibt auch in den Kommentar rein. Seid ihr eher Team Police oder seid ihr eher Team Solosting. Ja, in diesem Sinne, vielen Dank, dass ihr dabei gewesen seid. Bis nächstes Mal bei FRAX Music.
