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FRAX MUSIC#314. Oktober 2026

Bob Geldof wird 75: Live Aid, Band Aid & die Story hinter „I Don’t Like Mondays“ | FRAX Music

Bob GeldofBoomtown RatsBand AidI Don't Like MondaysDo They Know It's ChristmasMusikgeschichteBenefizkonzerte80er Jahre Musik

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Zusammenfassung

In der 31. Folge von FRAX Music nehmen Axel Breitung und Frank Engelmayer die Hörer mit auf eine spannende Reise durch das bewegte Leben von Bob Geldof, der 75 Jahre alt wird. Die Episode startet mit persönlichen Anekdoten und einem Augenzwinkern, bevor sie sich dem musikalischen und gesellschaftlichen Einfluss Geldofs widmet.

Bob Geldof, geboren in Irland und geprägt von einer schwierigen Kindheit, wurde als Frontmann der Boomtown Rats bekannt. Die Band entstand mitten in der Punk- und New Wave-Revolution der späten 70er Jahre. Ihr größter Hit, 'I Don't Like Mondays', basiert auf einer wahren, tragischen Begebenheit: einem Amoklauf an einer amerikanischen Schule. Der Song wurde zum internationalen Erfolg und ist bis heute ein Klassiker, dessen ernster Hintergrund vielen Hörern oft verborgen bleibt.

Doch Geldofs Bedeutung reicht weit über seine musikalische Karriere hinaus. Die Hosts beleuchten, wie er mit Band Aid 1984 ein neues Kapitel in der Musikgeschichte aufschlug. Gemeinsam mit Midge Ure brachte er das Who's Who der britischen Pop- und Rockszene zusammen, um mit dem Song 'Do They Know It's Christmas?' Spenden für die Hungerkrise in Äthiopien zu sammeln. Die Liste der beteiligten Stars liest sich wie ein Lexikon der 80er: Bono, Sting, George Michael, Boy George, Phil Collins, Duran Duran und viele mehr. Die Aktion inspirierte nicht nur Musiker weltweit, sondern führte auch zu weiteren Benefizprojekten wie dem amerikanischen Pendant 'We Are the World'.

Die Folge geht auch auf die deutsche Antwort ein: 'Nackt im Wind', ein Allstar-Projekt der hiesigen Musikszene. Trotz prominenter Beteiligung von Nena, Grönemeyer und Niedecken blieb der Song im Vergleich zu den englischen und amerikanischen Vorbildern weniger prägend – nicht zuletzt wegen interner Querelen und musikalischer Uneinigkeit.

Axel und Frank diskutieren offen über die Wirkung und Nachhaltigkeit solcher Projekte, vergleichen die musikalische Qualität und gesellschaftliche Relevanz von 'Do They Know It's Christmas?' und 'We Are the World' und liefern spannende Einblicke ins Musikbusiness der 80er. Die Folge ist ein Muss für alle, die wissen wollen, wie Musik tatsächlich die Welt verändern kann – und welche Persönlichkeiten dahinterstehen.

Mit viel Fachwissen, persönlichen Erinnerungen und einer Prise Humor würdigt FRAX Music einen Musiker, der weit mehr als nur Hits geliefert hat: Bob Geldof, der mit Haltung, Mut und Netzwerk die Popkultur geprägt hat.

Hintergrund & Kontext

Bob Geldof wurde 1951 in Dublin geboren und wuchs in einer Zeit auf, in der Irland von wirtschaftlicher Unsicherheit und gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt war. Die irische Musikszene war stets von großer Kreativität und einem starken Gemeinschaftssinn geprägt – Eigenschaften, die Geldof später in seinen Projekten nutzte. Die Boomtown Rats, gegründet 1975, waren Teil der ersten Welle britischer Punk- und New Wave-Bands, die das Musikbild der späten 70er Jahre revolutionierten. Ihr Sound verband gesellschaftskritische Texte mit eingängigen Melodien und spiegelte das Lebensgefühl einer Generation wider, die nach Veränderung strebte.

Mit Band Aid und später Live Aid setzte Geldof neue Maßstäbe für das soziale Engagement von Musikern. Die Idee, Popstars für einen gemeinsamen humanitären Zweck zu vereinen, war damals revolutionär und wurde zum Vorbild für zahlreiche spätere Benefizprojekte weltweit. Die Aktion zeigte, wie Musik als verbindende Kraft gesellschaftliche Themen in den Fokus rücken kann. Auch der Einfluss auf die Medienlandschaft war enorm: Die Berichterstattung über Band Aid und Live Aid veränderte die Wahrnehmung von Popmusikern und machte sie zu globalen Akteuren im Kampf gegen soziale Missstände.

In Deutschland spiegelte sich dieser Trend in Projekten wie 'Nackt im Wind' wider, auch wenn hier die Zusammenarbeit durch Rivalitäten erschwert wurde. Dennoch markierten die 80er Jahre einen Wendepunkt, an dem Musik und gesellschaftliches Engagement enger zusammenrückten – ein Vermächtnis, das bis heute nachwirkt.

Häufige Fragen

Wer ist Bob Geldof und warum ist er berühmt?

Bob Geldof ist ein irischer Musiker, bekannt als Frontmann der Boomtown Rats und als Initiator von Band Aid und Live Aid. Er engagierte sich mit Musik gegen Hungersnöte und wurde so zu einer Schlüsselfigur für Benefizkonzerte in den 80ern.

Was ist die Geschichte hinter 'I Don't Like Mondays' von den Boomtown Rats?

Der Song basiert auf einem Amoklauf an einer US-Schule 1979. Die Täterin begründete ihre Tat mit den Worten 'I don't like Mondays'. Bob Geldof griff dieses Thema auf und schrieb einen der bekanntesten Songs der Band.

Wie entstand Band Aid und der Song 'Do They Know It's Christmas?'

Band Aid wurde 1984 von Bob Geldof und Midge Ure gegründet, um Spenden für die Hungerkrise in Äthiopien zu sammeln. Sie vereinten britische Popstars für den Song 'Do They Know It's Christmas?', der ein riesiger Erfolg wurde.

Welche Musiker waren an Band Aid beteiligt?

Zu Band Aid gehörten u.a. Bono, Sting, George Michael, Boy George, Phil Collins, Duran Duran, Paul Young und Bananarama. Sie alle sangen gemeinsam für den guten Zweck.

Gab es ähnliche Benefizprojekte in Deutschland?

Ja, auch in Deutschland entstand 1984 mit 'Nackt im Wind' ein Allstar-Benefizprojekt. Stars wie Nena, Herbert Grönemeyer und Wolfgang Niedecken engagierten sich, allerdings war das Projekt von internen Konflikten geprägt.

Was ist der Unterschied zwischen Band Aid und Live Aid?

Band Aid war ein Studioprojekt für eine Benefiz-Single, während Live Aid 1985 ein globales Benefizkonzert war, das von Bob Geldof mitorganisiert wurde. Beide Projekte sammelten Millionen für Hilfsprojekte.

Gesprächs-Transkript

Frank0:15

Willkommen, liebe Musikfreunde, zu einer weiteren Ausgabe hier bei FRAX Music. Und es gibt wieder Grund zu feiern, denn Bob Geldof wird 75. Hey Axel, alles cool?

Axel0:26

Ja, soweit schon. Aber kann man das auch von dir sagen? Also so kennen wir dich gar nicht.

Frank0:31

Ja, so kennt ihr mich gar nicht. Die Sonnenbrille ist jetzt nicht irgendwie eine Extravaganz meinerseits, sondern ich habe tatsächlich gestern im Studio gearbeitet und vom Scheinwerferlicht habe ich so ein Red Eye bekommen. Keine Ahnung, also das Auge ist total rot und empfindlich. Und auch jetzt habe ich auch wieder Licht und deswegen muss ich eine Sonnenbrille aufsetzen. Wie mein erstes großes musikalisches Idol, Axel, wie Heino. No shit, no shit. Ich war damals, ey, weißt du, ich bin Kind der 70er, da gibt's so ein Bild, das ist eine meiner frühesten Erinnerungen auch, wahrscheinlich auch, weil es auch das Bild gibt. Aber hey, du hattest da nichts als Kind, du bist ja dem ausgeliefert, was dir vorher musikalisch vorgesetzt wird. Und dann gibt's so ein Bild, wo die Hitparade im Hintergrund im Fernsehen läuft und Heino singt, und ich habe Sonnenbrille und Heino-Pose, so, es 2, 3 Jahre oder sowas.

Axel1:23

Musikalisch haben wir jedenfalls einen großen Sprung vor uns jetzt, ne, von Heino zu Bob Geldof.

Axel1:32

Ja, also ja, er kommt ja eigentlich aus Irland, das wissen vielleicht auch nicht unbedingt alle, also als Ire, und hat auch eine schwierige Kindheit gehabt. Seine Mutter starb, als er 6 Jahre alt war, also schon relativ früh. Ja, und dann ging es ja, dann war natürlich Musik als eins der Themen, wo man sich profilieren kann, ja, eben auch, ja, ging dann los schon in den, glaube, 76, soweit ich weiß. Und ja, dann kam es ja schon zu den Boomtown Rats, von denen du sicherlich noch mehr zu berichten weißt.

Frank2:06

Ja, übrigens, Iren, das sind eh so ein musikalisches Volk. Ich habe in meinem Leben schon so viele Iren kennengelernt und die alle dann endlos Songs machen können, obwohl sie gleichzeitig die ganze Zeit am Zeichnen sind. Ist eh faszinierend. Die, ja, Boomtown Rats, gegründet, so in dieser Punk- und New Wave Revolution, wo sich Musik eh total geändert hat. Und da waren die am Start. Und Bob Geldof war da von Anfang an so der Boss von der Band. Er war der Frontmann. Er hat auch, was ja das Wichtige ist, er hat die Songs geschrieben. Da sprechen wir immer wieder drüber, Axel. Das Songwriting, die Autorenrechte, das ist es, was das Business bei der Musik ausmacht. Er hat die Songs geschrieben und die haben ein paar erfolgreiche Jahre gehabt. Ende der 70er, Anfang der 80er, mehrere Alben gemacht. Gerade in UK auch durchaus erfolgreich in den Charts vertreten. Aber insgesamt thront wahrscheinlich über all dem so ein Riesenhit. Böse Zungen würden sogar sagen, es ist fast ein One-Hit-Wonder. Aber ich meine, die haben schon ein paar Songs gehabt. Aber es gibt halt diesen einen Song, I Don't Like Mondays von 1979. Und ja, das ist der größte Song von den Boomtown Rats, ohne Zweifel.

Axel3:14

Ja, das kann man durchaus so sagen, weil das war eine Nummer 1, hatte irgendwen, der gerade vorher war, der auch frisch drauf auf die 1 gegangen ist. Runtergeschubst. War schon geschickt von Bob, hat immerhin sich ein Thema vorgenommen, was gerade durch die Medien ging. Und das war das, was das eben ausgemacht hat. Dieser Song hat also seine Ursache darin, dass er von einem, von einem Verrückten gehört hatte, der in der Schule halt um sich geschossen hat. Und dadurch ein Amoklauf ist die Ursache gewesen. Und auf die Frage, ja, was ihn dazu gebracht hat, sagte er, I don't like Mondays.

Frank3:53

Das ist eine krasse Story. Also eigentlich auch einer von diesen Songs, die klingen total schön, der kriegt so viel Radio-Airplay, ist eigentlich ein guter Laune-Song. Musikalisch ist es ja auch, ich weiß gar nicht, ob man das New Wave nennt, Axel, oder? Weil es ist ja auch so fast schon so ein Crossover zu Klassik. Das fängt an mit diesem Piano-Intro und es klingt so Ja, es klingt auf jeden Fall nicht so hart wie Punk oder New Wave. Und eigentlich klingt es, wie er singt, auch so fröhlich. Und halt, ja, das denkt man sich auch, wir mögen alle Montag nicht, wieder zur Arbeit gehen, Schule und so, nervt. Aber dass es so einen ernsten Hintergrund hat, das wissen wahrscheinlich die meisten gar nicht. Cool auch, weil wir sehen ja gerade auch das Cover von dem Album, wo der Song drauf ist. The Boomtown Rats, The Fine Art of Surfacing. Das ist das Album von 1979. Wenn es, wenn man sich ein Album kauft von den Boomtown Rats, dann würde ich das empfehlen. So, das ist, und eigentlich auch ziemlich cooles Albumcover, über die wir auch manchmal sprechen, ja.

Axel4:53

Genau, also wie gesagt, Boomtown Rats war eigentlich auch, das war, ging glaube ich nur bis '86, dann hatten die sich auch schon aufgelöst. Denn, und das war das Besondere, aber sie haben vorher noch etwas ganz Großartiges erlebt, nämlich dass es zu einem zu dem ersten riesengroßen Benefizkonzert kam. Und das ist auch der Punkt, an dem Bob Geldof sich von den anderen Musikern massiv unterscheidet. Also er hatte den Sprung gemacht, im Grunde genommen hat seine, hat diese Karriere sozusagen als Musiker genutzt, um sich auf einem ganz anderen Gebiet stark zu machen. Er ist es ihm wirklich gelungen, anlässlich des, eines, einer starken Hungersnot in Äthiopien, hat sich überlegt, wie kann er, wie können wir als Musiker helfen, dass diese Epidemie da ein Ende bekommt, und hat dann daraufhin Band-Aid erfunden. Und genau das ist das, was auch letztendlich dort Furore gemacht hat.

Frank5:55

Genau, Band-Aid, das war doch zur Weihnachtszeit, wo da er dann die Idee hatte, hey, lass uns doch mal so aus all den Leuten, die im englischen Music-Business jetzt gerade— und das war dann sozusagen Weihnachten '83, oder weil das Live-Event war dann im folgenden Sommer, aber Weihnachten '83 Dort hat er eben dann das Who's Who der englischen Musikszene zusammengebracht und lass uns einen Song machen. Und das war dann dieser Song Do They Know It's Christmas Time, den er zusammen— und wir haben auch ein Bild davon, wo er mit Midge Ure, Mitch Yure, also einer der ganz großen englischen New Wave Musiker, unter anderem war der bei Ultravox, hat aber auch immer Solo-Sachen gemacht, der war so ein Musical Mind. Bob Geldof halt eher so der Sänger, Lyriker. Genau, und dann haben wir das Bild, wo die beiden eben sich dann zusammentun. Geldof so schon die Message Feed the World, das war das Ding. Und das, ich meine, wir haben das damals auch schon als Erwachsene, nee, also ich noch als Kind auch erlebt, aber wir haben es erlebt, so damals 80er Jahre, es war schon ein Riesenthema, so Hungersnot in Äthiopien und so weiter. Und das ist, was die da angetrieben hat. Und dann haben sie diesen Song gemacht gemeinsam, der dann auch super erfolgreich war.

Axel7:09

Ja, und vor allen Dingen, der hat ja das Who's Who wirklich auf die Bühne gekriegt. Schwerpunkte waren so, Bono war dabei, Sting, zu dem ganz wichtig ist, dass wir, dass er ja gerade 3 Tage vorher Geburtstag hatte und auch wir wieder etwas über Sting gebracht haben, nämlich der wurde natürlich auch 75. Lustigerweise sind die wirklich nur 3 Tage auseinander. George Michael war dabei, Boy George, Phil Collins, Duran Duran, Spano Bailey, Paul Young und Bananarama. Also er brachte sie alle zusammen auf die Bühne und das war eigentlich das Besondere daran, weil so einfach ist das nicht. Und sagen wir mal so, er war nun mal nicht ganz oben in der Riege der Topmusiker und hat das sozusagen aber trotzdem hingekriegt. Und ich glaube, das spricht doch für ihn. Also er hat auch eine sympathische Ausstrahlung, die er hat, hat ihm da sicherlich ordentlich geholfen.

Frank8:02

Ja, und Interessante ist, dass es echt was ausgelöst hat, auch nicht nur viel Spendengelder und halt einfach dieses Thema so auf die Karte bringen bei Menschen, sondern das amerikanische Music Business hat sich dann auch getriggert gefühlt, gesagt, hey, wow, okay, wenn die Engländer sowas machen, das können wir schon lange. Und dann haben die Amerikaner ja auch, und oder vielleicht hatten die sich schon vorher auch schon abgesprochen, was war alles ziemlich zeitnah, es war eben Weihnachten 83 war das, oder? Ja, die Amerikaner haben dann den, den Song gemacht, We Are the World, und da auch natürlich absolute Superstar-Präsenz. Geschrieben haben den Song We Are the World Michael Jackson und Lionel Richie gemeinsam. Ich meine, das ist schon wirklich das allerhöchste Tier so von, von Songwritern damals. Und ich meine, Lionel Richie, der böse Zungen würden sagen, ein Hähnchen hatte, um auch mal Schnulzen zu schreiben. Aber hey, so ein Song, der muss natürlich auch emotional sein, der muss dich irgendwie berühren. Und dann aber die Lyrics auch richtig stark. We are the world, we are the children, that's the choice we are making. Also so eine ganz humanistische Botschaft. Jetzt habe ich dir was so in die Richtung geschickt, aber ich wollte dich mal fragen, Axel, We are the world, die amerikanische Seite, oder Do They Know It's Christmas?, welchen von den Engländern, welchen Song findest du besser? Also auch sowohl persönlich als auch als Produzent, so als Profi.

Axel9:23

Ist schon eine Geschmackssache natürlich. Also mir war Do They Know It's Christmas schon ein bisschen zu seicht, muss ich sagen. Da fand ich We Are the World, und vor allen Dingen auch gesanglich, das war einfach noch eine Nummer besser, auch produziert gut. Aber das ist natürlich wirklich reine Geschmackssache. Interessant ist dabei aber letztendlich, dass eben immer Do They Know It's Christmas ist halt eben der Auslöser für diese Sache. Es gab vorher schon andere Benefizgeschichten, die schon Anfang der 70er. Aber das war dann doch hier wirklich was Besonderes gewesen, was dann halt eben medial auch ausgenutzt werden konnte. Sicherlich hat das auch damit zu tun, dass er ja nicht ganz alleine war, dass er es gemacht hat, sondern er hat das mit einem offensichtlich sehr großen Konzertveranstalter durchgezogen. Auch da braucht man natürlich die Leute im Hintergrund, ja, also sowohl die, also die auch die Medien noch mal anschieben können und so, dass man— das ist wirklich eine besondere Kunst, wenn du dann, sagen wir mal, diese ganzen Einflüsse Gewerke zusammenbringst, um nachher diese Riesenshow irgendwie zu inszenieren. Und ich glaube schon, dass er da ganz schön getrickst haben muss, also im Hintergrund so gesagt hat, pass mal auf, der hat schon zugesagt, so was weiß ich, Bono hat schon zugesagt, willst du da nicht, da musst du doch auch dabei sein und so. Anders kann man sich das kaum erklären. Und damit er das überhaupt so was rumkriegt. Und naja, letztendlich gibt ihm dieser Weg ja recht, denn es war auch eine sehr erfolgreiche Geschichte, auch Das war lange Jahre lang die meistverkaufte Single in England, also mit 3,8 Millionen Singles. Das ist wirklich, das kann ich mir kaum vorstellen.

Frank11:03

Ja, das ist Let Them Know, Do They Know It's Christmas? Ja, krass. Das habe ich gar nicht auf dem Schirm gehabt, dass das dann über längere Zeit dann so erfolgreich war. Ich wusste, dass es erfolgreich ist, aber das ist, das ist dann schon eine starke Legacy.

Axel11:15

Ja, genau. Und das insofern hatte er natürlich dann für weitere Projekte auch genug Luft, um dann diese Sache weiterzugehen.

Frank11:21

Aber Augenblick, bevor wir dann zu diesem Megaprojekt von ihm kommen. Es ist ja sein Geburtstag, aber ich frage für einen Freund, für unsere Zuschauer. Also es gab doch dann damals auch in Deutschland die deutsche Musikszene, die ja in ihrer Blüte war. Axel, NDW war ein Highlight 1984, haben wir ja schon oft drüber gesprochen. Das ist auch unsere— wir lieben ja NDW, die haben Haufen Song gemacht. Deutschland hat sich dann auch gemüht, nötig fühlt, auch so eine Allstarband zusammengebracht. Da haben die alle mitgemacht. So, nee, aber war Nena dabei? Ich glaube schon. Und, und Markus und geschrieben haben den Song auch so Größen, den Text Wolfgang Niedecken, die Musik Herbert Grönemeyer. Ich meine, es war wirklich das Größte, was Deutschland zu bieten hatte. Alle zusammen. Nackt im Wind hieß diese Nummer dann. Axel, wie bewertest du Nackt im Wind? Und Frage: Hat man dich damals auch schon angefragt oder warst du da noch nicht etabliert genug?

Axel12:15

Nein, man hat mich definitiv nicht dafür angefragt. Später schon noch, aber das ist '96, interessiert nicht weiter. Aber ich in dem Zusammenhang, hatte mich damals extrem gewundert, weil ich hatte, kriegte das natürlich, weil ich ja schon in der Musikszene drin war, mit, was das für ein Hickhack im Hintergrund. Wenn Gerd drauf ist auf der Bühne, dann stelle ich mich nicht dazu. Und so ging das, also hinter der Bühne ging es ganz, ganz fett ab, wirklich. Also das hat man, weil man auch, weil das ja auch nicht so eindeutig musikalisch geklärt war, ja. Es war also nicht so, dass man sagen konnte, okay, dass dann Lindenberg und, und, und, und Grönemeyer zusammen auf einer Bühne stehen und sowas. Vergiss es, alles riesig problematisch. Ich bewunderte mich im Nachhinein, warum das in den anderen Ländern so viel besser geklappt hat. Also wie gesagt, in Deutschland war das, das ging wirklich stark durch die Presse, dass das also im Hintergrund ganz schön gewütet hatte, bevor das dann eigentlich dazu kam. Das war so mein Standpunkt dazu, weil da haben wir, wir wussten ja schon, da die großen Länder, also England, Amerika hatten ja schon ihre Benefiz-Sachen gemacht. Ja, aber immerhin, ist es zustande gekommen und war auch in Deutschland ein Riesenerfolg.

Frank13:27

Ja, wobei da ganz ehrlich, mit Verlaub, ich habe das ja damals auch mitbekommen, 1984, und offensichtlich, ich war 14, ich war Riesen-NDW-Fan, aber Nackt im Wind, das ist damals, also bei mir und unseren Leuten ist es durchgefallen. Das haben wir nicht auf irgendeiner Schülerparty gespielt, während diese englischen, amerikanischen Dinger, die waren schon groß. Aber ja, du sprichst diese Probleme an, so die verschiedenen Leute zusammenzubringen, und das hat tatsächlich Bob Geldof geschafft. Für den Song. Und dann ist ja die Vision entstanden, hey, wollen wir nicht das Ganze auf die Bühne bringen, im Sommer ein Riesenevent starten, was sie dann eben Live Aid gemacht haben. Aus Band Aid wird Live Aid. Und das ist ja wirklich wahrscheinlich die größte, das größte Ding, was Bob Geldof aus seiner Legacy hat. Was auch überhaupt interessant ist, wir feiern seinen 75. Happy Birthday. Aber es gibt nicht viele Leute, glaube ich, im Music Business, also Musiker, wo du sagen würdest, deren Legacy ist viel größer als ihre eigentliche Musik. Weil was Bob Geldof wirklich so— für mich immer das Erste, was ich bei Bob Geldof denke, ist eben tatsächlich diese Band Aid und Live Aid Geschichte. Und du hast es ja schon angesprochen, in Deutschland war das schon so schwierig, die Egos. Das war in England und Amerika wahrscheinlich auch so. Aber jetzt hat er die Vision, wir bringen die live auf eine Bühne. Und zwar an 2 Orten: in UK, in London, im Wembley-Stadion und in den USA, in Philadelphia. Und das Ganze soll dann auch noch weltweit mit Satelliten übertragen werden. Und insgesamt, ich glaube, was, fast 24 Stunden oder so, so ein Set. Und ich meine, das ist ja dann noch, wo wir bei Egos sind, dann noch viel, viel schwieriger, dass du dort all diese Superstars, die auch alle ihre Verträge haben und ihre engen Terminkalender, dass du die alle dazu bringst. Teilzunehmen ohne Gage. Und, und da, das ist wahrscheinlich das Supertalent von ihm, dass er das geschafft hat, da diese Fäden irgendwie zusammenzuziehen, ne?

Axel15:27

Unbedingt, ja. Und man muss sich mal überlegen, wer alles mit dabei war. Also das ist schon Wahnsinn. Übrigens, damals, da muss man das noch ein bisschen, bisschen gerade rücken, zu dem Zeitpunkt, also in den 80ern, waren ja auch die Engländer eigentlich weltweit führend als musikalische Nation. Die erfolgreichsten Acts kamen aus England. Kann man sich heute kaum noch vorstellen, weil Amerika Amerika hat dann dominiert, das derart, dass England völlig von der musikalischen Landkarte fast vollständig verschwunden ist. Das muss man sich auch mal überlegen. Also zurück, wieder zurück ins Jahr '85. Der hat ja alle reingekriegt: David Bowie, Phil Collins, Dire Straits, Elton John, Queen, Sade, Status Quo, Sting war dabei, Wham!, The Who. Und jetzt kommt noch eine kleine Besonderheit, denn in Philadelphia hatten wir jetzt nur alle amerikanischen Künstler erwartet. So war es aber nicht. Nein, die Hälfte war doch aus England. Das hat mich also schon gewundert. Das heißt also, auch das ist ihm gelungen, weil da ist man schon so ein bisschen, ne, und sagt sich, Moment, das ist hier unser musikalisches Gebiet, ja, und da wollen wir jetzt nicht unbedingt noch jetzt die Briten haben. Haben sie aber zugelassen. Also Mick Jagger kam also von der Bühne beispielsweise, also aus Philadelphia. Also fand ich sehr interessant, dass dann doch der Split ja eigentlich zugunsten Englands ausgegangen ist, ne.

Frank16:47

Ja, na ja, das ganze Ding war halt auch so, man muss es auch in diesem Zeitgeist sehen, 1984, das war so diese, diese globale Perspektive. So ab den 90ern ist es ja dann richtig massiv geworden, Global Village und so weiter. Aber das war tatsächlich mit eins der ersten Events, die auch so ausgelegt waren. Ich glaube, von Geldorf selber stammt da der, der Begriff Global Jukebox, so haben sie dieses Konzept genannt, eben auf 2 Kontinenten diese Hauptacts, Hauptkonzerte zu machen. Und zwischendurch wurden auch noch aus mehreren Ländern, unter anderem auch aus Deutschland, wurden auch so Sachen eingespielt. In Deutschland gab es auch ein Konzert mit einem Künstler, und es wurde auch noch eingespielt, so in den weltweiten Feed, würde man heute sagen, ja. Und das war schon so diese Idee, so, weißt du, aus den 80ern Richtung Die Welt wächst zusammen. Globalisierung ist heute wahrscheinlich ein Begriff, der viel politisch schwieriger ist. Aber damals in den 80ern, glaube ich, war das echt so das erste Bewusstsein. Es geht ja auch um Afrika. Die Menschen dort verhungern und jetzt eine Welt irgendwie. Das war so der Gedanke. Und wir sehen ja hier auf dem Plakat auch, was da für Leute am Start waren. Und da rund um dieses Live-Aid, da gibt es eigentlich viel zu berichten. Weil unter anderem war dort eine ganz legendäre Performance. Und, ey, schmeißt mich, ich sagte schon seit Jahren, Queens Performance in Wembley ist eine der besten, wenn nicht gar die beste Live-Performance von irgendeinem Künstler, von dem wir je mitbekommen haben, was recordet ist, aller Zeiten. Hot Take. Was sagst du?

Axel18:27

Ja, das, und das hat auch einen guten Grund. Also jeder hat hier auf der Bühne 20 Minuten. Also, und dann war wirklich Schluss. Die hätten den Strom ausgeschaltet, weil wer drüber hinweggeht. Und von Queen weiß man, dass sie wirklich Tage vorher geprobt haben. Genau. Alles minutiös, genau auf die Timing. Und damit hatten die, also die haben das wirklich genutzt, um sich da wirklich noch mal von ihrer allerbesten Seite zu zeigen. Das war schon der Hammer. Und deshalb hatten die so, hatten die sich eben super gut vorbereitet. Offensichtlich die anderen auch, war ja nicht so, weil nicht die einzigen, aber Queen ist damit halt eben wirklich in, in die— soll ja einer der besten Live-Auftritte, die jemals gegeben haben soll. Also dazu zählt das.

Frank19:09

Es ist Freddie Mercury, das macht ihn auch zu wirklich einem der ultimativen Entertainer. Ja, ich meine, da gibt's ein paar andere Leute, die auch, die ich auch reinwerfen würde, aber die Performance von Freddie Mercury, und das ist, wie du sagst, die haben das durchstrukturiert, die haben gesagt, wir haben 20 Minuten. Andere Acts haben gesagt, na ja, kleine Jam-Session oder sowas, aber die haben genau das Richtige gemacht. Wir spielen unsere größten Hits, aber wir müssen die kürzen. Bohemian Rhapsody können wir nicht 7 Minuten spielen. Aber so ging es los, hey, weißt du, Freddie Mercury am Flügel und es geht rein in Bohemian Rhapsody. Und dann machen die so ein Medley von ihren größten Hits aus den 70ern, dann rein in die 80er. Radio Gaga war ja auch so ein Ding. Und der Mercury, das war so perfekt gemacht, der hat wirklich das ganze Stadion mitgenommen. Und jetzt muss man sich ja vorstellen, das Stadion ist nicht nur Queen-Fans, die Leute gehen da nicht hin auf ein Queen-Konzert, Konzert und feiern dich, sondern da sind 15 Acts und Queen ist vielleicht für die meisten gar nicht mehr das Allerangesagteste gewesen. So, aber er schafft es, dieses ganze Stadion mitzunehmen, und das ist legendär. Und die meisten von euch da draußen werden das bestimmt schon mal gesehen haben. Ansonsten holt es nach, guckt euch die Footage an. Wahnsinn, wie Mercury dort das ganze Publikum mitnimmt. Er macht dann so einen Call and Respond und wirklich das ganze Wembley-Stadion antwortet ihm. Er singt dann so Töne, so total komplexe Sachen, und das ganze Stadion macht mit und trifft auch die Töne. Es war einfach unfassbar. Und zwar schon für die Menschen, die damals das live mitbekommen haben, erzählt es auch jeder, Gänsehaut pur. Das ganze Stadion elektrisiert, obwohl ja gar nicht den besten Slot hatten, sondern ich glaube, die haben am Nachmittag irgendwann gespielt. Die Top-Acts kommen ja dann eigentlich so zum Abend hin, da steigt dann immer die Energie noch. Aber Freddie Mercury, vor allem er, hat wirklich eigentlich alle von der Bühne gespielt an dem Tag und wirklich die beste Performance überhaupt hingelegt. Das ist ein absolut magischer Moment. Sowas gab es ganz selten. Dieser eine Typ, der das mit dem ganzen Stadion irgendwie so eine Einheit bildet. Also das ist echt abgefahren.

Axel21:08

Ja, also Live Aid war, und das muss man jetzt mal zusammenfassend vielleicht auch noch mal sagen, 70.000 Leute waren im Wembley-Stadion und 100.000 waren in Amerika. Das war eine Live-Übertragung, die soll über eine Milliarde Menschen haben sich das angeguckt. Wir müssen das, das muss man wieder mal auch mal ins rechte Licht rücken. Ja, also in 110 Ländern wurde das ausgestrahlt. Auch das allein. Diese Logistik dahinter, es ist schon ein, da hat er wirklich, der Bob Geldof, ja, wirklich was auf die Beine gestellt. Das muss man ja auch sagen, dass da steckt er nun maßgeblich dahinter. Das darf man nicht ganz außer Acht lassen, dass er da so brilliert hatte, um halt eben auch was zu sammeln. Und da hat er sich also ein Ding geleistet. Also dann ging es darum, dass das jetzt noch mal im BBC broadcastete, dass also Und da wurde er langsam ungeduldig, weil irgendwie alles immer drumherum ist. Und jetzt, der wollte erreichen, gib die Telefonnummer raus. Und dann sagt er wirklich so, give us your fucking money. Sagt er wirklich auf BBC damals noch, weil er nicht die Geduld hatte, das bis hinten hindurchzuhalten. Ich fand das lustig, dass er dann so einen Spruch rausgehauen hat. Na ja, aber hat sich aber auch letztendlich gelohnt. Ich meine, Die, die haben über 100 Millionen, glaube ich, soweit ich mir informiert bin, reingeholt. Und das war natürlich der Erfolg letztendlich für diese Wettbewerbsveranstaltung.

Frank22:33

Und sie haben das zusätzlich zu dem, was da direkt an dem Abend oder in den folgenden Tagen eingespielt wurde, für diese, keine Ahnung, Fund oder was auch immer das war, die haben halt einfach dieses Thema auch auf die Landkarte gebracht. Und David Bowie, der in Wembley gespielt hat, Der hat da, ich glaube, der hat im Wembley gespielt, mir nicht sicher, weil Bowie sah auch so, so, nee, der ist Amerikaner, so sehr wie er Engländer ist. Der ist Engländer, aber der hätte genauso in Philadelphia spielen können. Egal, ich glaube, es war im Wembley. Bowie hat von seinen 20 Minuten, hat er 3, 4 Minuten abgegeben und hat einen Film laufen lassen, so Footage aus Äthiopien von hungernden Kindern. Absolute Schockerbilder, die so dann weltweit eben in den Feed kamen, ne. Und hat so, das ist eine Schocktherapie, aber es hat eben gleichzeitig dieses Thema so in den Menschen verankert. Wer weiß, was das in den nächsten Jahren noch ausgelöst hat. Übrigens, was auch so cool war vom Bowie, und das zeigt immer wieder eben seine Größe, der hat dann, als diese, die Bilder liefen, hat er eine Tonspur drunter gelegt, aber nicht von seinen Songs, sondern von der Band, die in Amerika wiederum auf der Bühne auch war, The Cars. Drive heißt die Nummer, und dann kennt ihr bestimmt auch, das ist so ein wunderschöner langsamer Synthie-Sound, und das hat Bowie den Song gespielt und diese Bilder zusammengezeigt. Ja, ey, das waren, so hat er halt echt die Leute aufgeweckt. Aber hier, wir waren bei der großen Queen-Performance. Es gab auch Bands, die haben sich nicht so gut vorbereitet, und es gab auch totale Fails und auch ein paar Pannen. Und interessanterweise auch mehrere heiß erwartete Reunions, die waren glaube ich alle in Philadelphia. In Philadelphia haben unter anderem das erste Mal seit über 10 Jahren Neil Young zusammen zusammen mit Cross Pistols in Nash gespielt, aber das war wohl nicht so gut. Ja, Ozzy Osbourne hat erstmals wieder mit Black Sabbath zusammen performt in Philadelphia. Und was vielleicht, also was auch schon krass ist, und was vielleicht das allergrößte Reunion war, Led Zeppelin sind aufgetreten, das erste Mal seit dem Tod von Bonzo Bonham. Und sie haben gesagt, als der Schlagzeuger Bonham gestorben ist in den 70ern, es gibt keine Zeppelin, wir ersetzen den nicht, die Band ist vorbei. Das war das erste Mal, dass sie da wieder gespielt haben. Und am Schlagzeug, und das ist auch eine witzige Geschichte, war Phil Collins. Ja, der Auftritt von Led Zeppelin war eine absolute Katastrophe. Die haben danach darauf bestanden, es darf nicht irgendwie veröffentlicht werden auf irgendwelchen Dokus oder DVDs, da gab es damals noch nicht, aber Videos, oder auch wenn eine CD rauskommt, unser Auftritt nicht. Es war ein totales Desaster. Plant konnte nicht singen, Page war auch ganz komisch, und die haben auch nicht geprobt. Phil Collins war am Schlagzeug gesessen. Ja, ich meine, die haben nicht einmal vorher zusammengespielt, ja, es ist alles nur improvisiert, ja. Und Phil Collins, wo man, wo man noch sind, by the way, der ist der Einzige, der auf beiden Konzerten war. Der hat nämlich zuerst in London gespielt, im Wembley-Stadion, ist dann High Transfer zum Flughafen mit der Concorde, damals 80er Jahre so ultra, nee, wie heißt das, Überschall- Flugzeug nach Amerika, nach New York, dort noch mal schnell mit dem Helikopter nach Philadelphia und ist dort wieder auf die Bühne gekommen. Während bei demselben Konzert letzten Endes hat dann eben für Led Zeppelin gespielt und hat dann auch noch mal eine Solo-Performance gemacht. Phil Collins war auch absoluter Held in der Zeit und natürlich einer der größten der 80er überhaupt.

Axel26:05

Ja, und dann hat Bob Geldof gesagt, okay, wenn es einmal gut läuft, gucken wir mal nach, ob wir da nicht doch noch mal was wiederholen können. Und das tat er auch. 20 Jahre später, also 2005, kam dann Live 8, nicht als Aid, A-I-D, sondern wie man ganz gut hier auf dem Foto sehen kann, mit einer 8, Live 8. Denn der Anlass war damals ein politischer Anlass, nämlich der G8-Gipfel sollte kommen und das war dann wohl auch einer der ersten, wo man sich dann halt eben auch dafür stark machen sollte, dass Entwicklungshilfe mehr gemacht wird, nicht nur das Sammeln von Geld, das war ja bisher, das war das, was er in erster Linie ja auf Live Aid gemacht hatte, 85, sondern da ging es dann eben schon einen Schritt weiter und gesagt, wir müssen eben anders helfen. Wir können nicht nur einfach nur Geld sammeln und rüberschicken oder halt eben das, den Hunger zu bekämpfen, sondern wir müssen ihn bei der Aufbauarbeit dieser Entwicklung, und hat sich auch wirklich verdient gemacht. Er ist dann auch hingeflogen ständig und hat also auch da Kontakte aufgebaut und genutzt, um halt eben den dort zu helfen. Also wie gesagt, dann gab es eben dieses Live 8 unter seiner Regie. Auch da hatte sich eine Reunion ergeben, nämlich Pink Floyd war zum ersten Mal wieder mit dem Waters unterwegs. Die haben sozusagen wieder als die alte Ursprungsbesetzung erstmalig wieder zusammen musiziert. Also das war schon ein echtes Highlight auf Live 8 eben 2005.

Frank27:39

Ja, so ist interessant, das habe ich damals überhaupt gar nicht so richtig mitbekommen. Das war so eine Zeit in meinem Leben, wo ich auch die Popkultur überhaupt null so im Blick hatte. Aber wer war, was waren da für Bands am Start? Und, und das war offensichtlich dann noch mehr Erzähl uns noch ein bisschen mehr über dieses Live-Event.

Axel27:54

Ja, also das war schon so, dass da hatten wir sehr viel mehr Orte. Hier kann man auch ein bisschen sehen, wie sie das aufgezogen haben. Diesmal im Gegensatz zu vorher, wo das eben an 2 Orten waren, war das jetzt eben so, dass das übergreifend war. Und dann hatte jedes größere Land, hier haben wir als Beispiel so eben für Deutschland Berlin, in Paris war und in Toronto, aber es gab aber auch halt eben in Philadelphia Rom und Johannesburg selbst, also selbst Johannesburg, also Südafrika war mit dabei, gab es das noch mal in einer landesweiten Version, so eben auch in Berlin. Juli hat gespielt, also da waren einige mit dabei. Ich weiß nicht mehr genau, welche das waren, aber die hatten dann für hier, die hatten dann für Deutschland sozusagen die Regie übernommen und hatten ja dort mit auf der Bühne halt in Berlin geactet sozusagen. Das war das, ein erweitertes Konzept, was, was sie hatten, im Gegensatz zu dem, was bisher war, wo jetzt an 2 Orten waren. Und halt eben auch da war es eben landesweit, um es halt eben noch ein bisschen persönlicher zu machen, um die Acts aus den jeweiligen Ländern eben zu featuren. Das war so der Schwerpunkt da.

Frank29:10

Ich glaube aber schon, das in den 80ern ist wahrscheinlich das Event mit der größeren Legacy. So, da sind übrigens auch, da sind in den 80ern sind ja Hits entstanden. Da haben auch in Philadelphia haben ja die Da muss Bowie also doch in Amerika gewesen sein, nicht in Wembley. Egal, da haben doch Mick Jagger von den Stones und David Bowie, die haben doch gemeinsam dann Hit gesungen, so einen alten R&B-Track aus den 60ern, glaube ich, von Martha Reeves, Martha and the Vandellas, Dancing in the Street. Das haben die neu aufgenommen und danach haben die das dann auch veröffentlicht als Single und das war ein Riesenhit in den 80ern so. Ja, also da ist schon brutal viel gelaufen. Übrigens, wo du auch gemeint hattest, dass eben hier bei diesem Live 8 dann auch Pink Floyd am Start waren und da ihre Reunion hatten, das erste Mal Roger Waters. Bob Geldof, der sollte auch Erwähnung finden an seiner Geburtstags-Hommage. Der war ja auch als Schauspieler in diesem Film von Pink Floyd, The Wall, der direkt gekoppelt ist an das Wall-Album. Ende 70er, Anfang 80er ist es rausgekommen. Da hat er die Hauptrolle gespielt. In dem Film hat er den Pink übernommen. In dem Plot ist er sozusagen, und es geht auch in dem Wall-Album darum, von so einem Rockstar, es geht um seine Kindheit und Jugend, so die typische englische Nachkriegsgeschichte, und dann wie der Typ sich halt mehr und mehr von seinen Fans entfremdet und irgendwo sich selber einmauert. Das ist The Wall. Und in dem Film war es Bob Geldof, der die Rolle von Pink übernommen hat. Das hat nicht einer von den Pink Floyd Leuten gemacht. Und ja, das ist ja auch eine schauspielerisch starke Performance. Der Pink Floyd Film, ziemlich heavy, aber ja, das ist auch Teil von der Legacy von Bob Geldof. Nur Musik hat er natürlich auch nicht mitgespielt dort auf der Platte.

Axel30:58

Ja, es bleibt doch nur abschließend da zumindest zu sagen, dass Band Aid auch sein Ursprungsprojekt auch weitergeführt worden ist. Das gab dann eben noch 2 Jahre später noch mal Band Aid Band Aid 2. Dann ging es weiter, nach 20 Jahren war Band Aid 20 und Band Aid 30 und Band Aid 40 hat er auch noch gemacht. Also das geht bis ins Jahr 2014, das Ganze. Ja, das mal dazu, um es abzuschließen. Aber wir müssen vielleicht noch einmal ganz kurz darauf eingehen, was er denn überhaupt musikalisch gemacht hat. Und zwar kann man dann noch mal sagen, die Boomtown Rats hatten wir schon erwähnt, '86 sich getrennt. Er hat musikalisch alleine weitergemacht und dazu gibt es auch noch einiges zu sagen.

Frank31:42

Naja, zumindest ist mir vor allem ein Song hängen geblieben, den er solo in seiner Solozeit dann veröffentlicht hat. Das war 1990, The Great Song of Indifference. So ein Irish Folk, er ist ja hier, und ja, so ein Irish Folk, der relativ langsam ist, aber der immer schneller wird. Ganz ehrlich, ich habe den Song eigentlich immer gern gemocht und habe den sogar als DJ manchmal gespielt. Weißt du, manchmal ist sogar, du machst ein bisschen Irish Folk schmeißt du mal die Nummer mit rein, und dann können dann die Leute alle schön ihren Bierseliger, ihren Dance machen und so. Eigentlich eine coole Nummer. Wie findest du The Great Song of Indifference?

Axel32:18

Naja, also mich hat er jetzt nicht so ganz erreicht. Das liegt auch ein bisschen an seiner Performance. Es klang ein bisschen sehr, sehr erdig. Ja, aber gut, das ist Geschmackssache. Man muss wirklich sagen, also als Sänger hat er sich nun jetzt, wenn man jetzt wirklich mal vom Gesangstalent ausgeht, ist er eher so in der mittleren Klasse zu anzusiedeln. Also das ist meine persönliche Meinung, aber wie gesagt, das tat für die Hits, die er gemacht hat, war das aber auch kein Abbruch letztendlich. Und ich muss das, muss er noch anerkennen, da gibt es auch eine Aufnahme, die dann eben einer der späteren Band-Aid-Geschichten, wo er dann noch mal performt, und da muss ich sagen, hat er das super gut gesungen. Also keine Frage, auch da hat sich gut gesteigert. Ich meine, ich finde es gut, wenn Leute dann immer wieder an sich arbeiten und dann halt nachher auch immer besser werden, und das das ist ihm auch gelungen, denke ich mal.

Frank33:11

Ich muss da so schmunzeln, Axel, den Begriff erdig für seine Gesangspfandens bei dem Song, weil hey, es ist halt voll Whiskey-Drift, es ist halt Irland. Aber ich glaube, das ist wirklich, also ich glaube, der weiß ganz genau, was er macht. Das ist nicht, dass er es nicht besser kann, sondern er möchte genauso klingen. Aber das ist ein Thema, was man immer ein anderes Mal diskutiert. Haben wir so oft bei so Musikern, da gibt's ja so viele Sänger, die wollen so klingen, weißt du. Ein Bob Dylan, der wollte so klingen, wie er geklungen hat. Und in der Tatelent-Show wärst du wahrscheinlich mit so einem Auftritt durchgefallen. Aber boah, das ist halt ein anderer künstlerischer Ausdruck, würde ich mal sagen. Aber hey, hast du noch was aus seinem Solowerk, was noch Erwähnung finden sollte?

Axel33:53

So eigentlich nicht so unbedingt. Das war zumindest auch sein größter Hit, was du genannt hattest. Aber ansonsten kam auch nicht mehr so viel. Und ich glaube auch, du musst dich da schon irgendwie entscheiden, weil wenn du dann so nach vorne gehst mit deinen Sachen, dann ist es schon gut, wenn du dann sozusagen dich da fokussierst auf etwas. Und das hat er gut gemacht, weil selbst Band Aid immer wieder zu wiederholen, da musst du schon dir Gedanken machen, die richtigen Leute ansprechen, dann dein Netzwerk erweitern. Da sind ganz andere Sachen gefragt. Und ich glaube, der hat da eigentlich mehr oder weniger diese Managerposition eingenommen. Und vielleicht auch, weil er erkannt hat, nun, also für die ganz große Musikkarriere ist er vielleicht auch so realistisch gewesen und gesagt, okay, dafür reicht es vielleicht dann doch nicht, ja, also sich auf diesem Niveau, weil er es auf einem anderen Gebiet macht, dass er sich dann so stark macht. Und das ist auch in Ordnung. Jedenfalls, man kann nur sagen, jetzt war letztes Jahr noch mal, wurde Band Aid noch 40 Jahre. Das muss man sich auch mal überlegen. Also 40 Jahre ist eine lange, lange Zeit, in der er immer wieder aufgetrumpft ist mit einer weiteren sagen wir mal, ja, weltweite Idee, um Musik und Helfen und Benefits zusammenzubringen. Mhm.

Frank35:11

Ich will noch einen Gedanken sagen. Damals dieses 84er Live Aid, ich habe das gefeiert. Ich war 14. Ey, wir konnten alle unsere Stars, konnten wir angucken im Fernsehen. Wie geil ist das denn so? Und im Nachhinein, wenn so jetzt, wenn ich da zurückschaue, Was halt echt gefehlt hat, waren, wo sind die afrikanischen Musiker? Es ist ein, es ist als Global Jukebox gemacht, aber wir hören nur Musik aus UK und aus USA und vielleicht noch ein paar Einspieler. Einer kam aus Deutschland, vielleicht noch was anderes, aber es gab ja damals auch ein paar gute afrikanische Musiker. Alpha Blondy, den hätte man auch spielen lassen können und so. Aber dazu Entschuldigung, muss ich sagen, weil es wurde, gab dann auch Kritik, ist es da, weißt du, die, die westlichen, safe, ja, retten die Welt und so. Aber das ist halt auch dadurch erst entstanden, 1984. Da gab es wahrscheinlich noch nicht mal den Begriff Weltmusik. Aber das war unter anderem auch dieses Live Aid, dieses ein Stück weit, nenne ich es mal so, Global Consciousness, so ein globales Bewusstsein, was da gekommen ist, was dann auch tatsächlich dann ab Ende der 80er dafür gesorgt hat, dass wirklich Weltmusik entstanden ist. Und dann auch andere Leute wie zum Beispiel Peter Gabriel, der hat ja dann hier ein eigenes Label gegründet, um da Musik aus Asien und so weiter zu Das ist dadurch auch entstanden. Und ich bin mir sicher, das weiß ich jetzt nicht genau, aber in den ganzen späteren Jahrzehnten, wie du gesagt hast, diese weiteren Live-Aids, das wird dann auch immer globaler geworden sein. Also wollte ich nur erwähnen, dass es damals kritisch gesehen wurde oder manche kritisiert haben. Das war halt der Anfang und das hat sich dann eben daraus auch entwickelt. Das war auch die Initialzündung, könnte man sagen, für Weltmusik, wenn du so willst.

Axel36:52

Ja, also vollkommen richtig. Also es wird auch immer wieder betont, es ist die Frage jetzt, gut, damit wurde viel Geld gesammelt, Was ist da hinten wirklich angekommen in den Ländern? Auch da, das gilt ja für alles, was in der Richtung ist, auch das muss man immer berücksichtigen. Und gerade in Bezug auf den G8-Gipfel, für dieses Live 8, ja, immer mit, wo die Achter stehen, gemacht worden ist, das hat auch nicht so funktioniert, wie er sich das gewünscht hatte, glaube ich. Also im Nachhinein war gut, die Gelder für die Entwicklungshilfe wurden etwas hochgeschraubt. Man muss dem ja auch wieder mal entsprechend Genüge tun, ja, die Staaten die 8 Staaten, um die es da ging. Aber sagen wir mal so, das ist natürlich, das bleibt nicht aus und ist auch nicht alles immer in der Macht von Bob Geldof, der ja als Initiator da angetreten ist. Das übersteigt dann auch seine Einflussnahme, möchte ich sagen.

Frank37:44

Ja, ich glaube, wir haben zu Bob Geldof zu seinem 75. jetzt eigentlich alles gesagt, was zu sagen ist. Aber bei der Gelegenheit, Axel, noch möchte ich doch noch die Frage stellen, weil die Leute möchten auch immer von dir deine Stories haben, also aus deiner jahrzehntelangen, deinem Leben als Musikprofi und sehr erfolgreicher Produzent. Hast du denn selber wie irgendwelche Erfahrungen mit so Charity-Benefits-Sachen? Wurdest du oft angefragt? Hast du da irgendwo mitgemacht? Oder gibt's auch Gründe, warum du irgendwelche Dinge nicht haben wolltest? Kannst du dazu noch was erzählen?

Axel38:18

Ja, das kann ich durchaus. Es gibt tatsächlich etwas, Hand in Hand for Children, eine deutsche Benefits- die ich gemacht hatte. Das war '96, das war die zweite von der Sorte. Und da hatte ich einen Song, der passt 100% dazu. Und ich hatte das große Glück, dass damals gerade die Backstreet Boys gerade durchgestartet sind. Und deshalb hatte ich die tatsächlich dann bei mir im Studio, um halt diesen Song zu performen. Und du hast vollkommen recht, das war bei mir extrem wichtig in meiner Laufbahn. Weil halt eben ich mal gesehen habe, wenn wirklich mal Leute, die ein überproportionales Können haben gesangstechnisch, wenn die so mal einen Song interpretieren— ich hatte diese Gelegenheiten auch nicht immer— da war das also für mich der Frustlöser schlechthin, wenn du so willst, weil immer wieder natürlich Sachen dazwischen waren, wo ich sagte, boah, na gut, der Song wurde leider kaputt gesungen, hätte ich beinahe gesagt. Übertrieben, aber in dem Falle war das wirklich unfassbar, was die da vor dem Mikrofon gemacht haben. Da ging es jedenfalls aber auch darum, den krebskranken Kindern zu helfen. Das war die Intention dabei. Und natürlich habe ich das wie alle anderen auch so gemacht, dass dieses Geld halt dort auch angekommen ist. Ich weiß nicht, da gab es auch immer ein Hin und Her. Die Vermutung ist auch die, was Bob Geldof betrifft, ich hatte meine gesamten Autoreneinnahmen ebenso gespendet. Das gehört nicht zwangsläufig dazu. Also, und ich bin mir fast sicher, dass er diese Einnahmen, die er als Autor bekommen hat über seine Verwertungsgesellschaften, als Komponist halt eben, dass er die nicht gespendet hat. Also er hat schon einen Vorteil gehabt. Und wenn du dir überlegst, 3,8 Millionen Singles allein in England, das ist schon, der wurde dann reich belohnt dafür, will ich mal sagen. Also ich vermute das nur, das ist nur eine Vermutung, aber dazu muss man natürlich die rechtliche Situation sehen, die Acts, die auf der Bühne waren, und also auch er mit seinen Boomtown Rats, werden mit Sicherheit keine Gage genommen haben, wenn, das wäre ja völlig unlogisch, das ist auch nicht passiert. Aber dann gibt es eben doch an welchen Stellen hier und da durchaus Gelder, die man damit nutzen könnte. Das nur mal zum Thema Benefits als solches, ja. Es bleibt dann doch irgendwo an Geschichten dann doch irgendwo ein bisschen was hängen, wobei in dem Fall ein bisschen was ein bisschen mehr ist, muss man ja auch mal fairerweise sagen. Aber klar, okay, sagen vergönnt.

Frank40:55

Ja, in der Tat, den Vorwurf kann man natürlich immer machen. Es ist sowieso so, Leute, ich meine, wir, wir machen ja eine Hommage an Bob Geldof, aber ey, wir sind keine Fanboys, weißt du. Das, so seid ihr es auch von uns gewohnt, wir äußern auch mal kritische Gedanken, und das nimmt dem ja seiner Legacy nichts weg. Aber das ist mir jetzt gerade eingefallen, wo du das jetzt erwähnt hast, der große Hit, der Song seines Lebens, nein, es war wahrscheinlich dann dieses Christmas-Ding, aber Aber der große Hit von den Boomtown Rats, I Don't Like Mondays, da gab es auch erst, und das ist noch nicht so lange her, noch mal einen Streit. Denn Autorenrechte, jahrzehntelang war Bob Geldof der alleinige Autor von dem Song. Aber der Keyboarder von den Boomtown Rats, Johnnie Fingers, der hat den Song auch komponiert, der hat da mitkomponiert. Und jahrzehntelang stand der aber nicht drauf und hat dementsprechend auch nichts bekommen. Und ich glaube, man hat sich erst vor Ja, weiß gar nicht wann, aber vor ein paar Jahren erst dann geeinigt. Und jetzt, wenn du so schaust, ist Johnny Fingers und Bob Geldof, die beide haben den Song gemacht. Aber jahrzehntelang war der draußen. So ist das.

Axel42:00

Okay. Wobei man sagen muss, das ist auch zu hören. Ich meine, überleg mal, dazu muss ja ein guter Instrumentalist sein.

Frank42:07

Ja, nur am Anfang schon. Johnny Fingers, der das spielt, das hat er komponiert auch.

Axel42:12

Ja, das macht total Sinn. Also auch der muss seinen Anteil damit beigehabt haben bei dem Titel. Und ich denke mal, da haben Aber manchmal gibt es so Sachen, dass du das mit einer Band so was machst, dass dann sozusagen die Band sozusagen, jeder macht seinen Job so. Das klingt auch so ein bisschen so. Es ist nicht so orchestriert, so stark in dem Sinne, dass das, jeder hat wohl seine Freiheiten gehabt an seinem Instrument. Das Gefühl hatte ich schon, also gerade bei I Don't Like Mondays. Aber wie gesagt, wenn keiner groß schreit, hier, ich will Anteile, dann sagt man sich natürlich auch, du nimmst mich als Bob Geldof, die Sache, die habe ich, habe das initiiert, dann nehme ich das einfach mal.

Frank42:52

Ja, das haben wir auch schon so oft gehabt, dieses Thema. Und unter anderem hatten wir auch mit Markus Reinhardt von Wolfsheim gesprochen, und da ging es ja auch dann um Streitigkeiten, wer hat wie viel Anteil an der Musik. Wenn ihr das noch nicht gesehen habt, klickt da rein, Markus Reinhardt bei uns im Interview. Und wir haben ihn alle möglichen Fragen gestellt, auch wie das mit Wolfsheim dann auseinandergegangen gegangen ist. Ja, ansonsten, Axel, glaube ich, schmeißen wir uns jetzt hier raus. Für euch da draußen, danke, dass ihr eingeschaltet habt bei uns. Bleibt hier dabei, abonniert den Kanal, seid Teil von FRAX Music, denn wir sind echt in so einer Dynamik drin. Und beim nächsten Mal dann bestimmt auch wieder ohne Sonnenbrille, dann zeige ich euch wieder meine blauen Augen. Deine blauen Augen machen mich so sentimental. Okay, sorry, ich kann sowas manchmal nicht kontrollieren. Vielen Dank fürs Einschalten, bis nächstes Mal, ciao!