Musik-Legenden gestorben 2025 Teil 4 - Roberta Flack, Sly Stone, Marianne Faithfull |FRAX Music #4
Zusammenfassung
In der achten Folge von FRAX Music widmen sich Axel Breitung und Frank Joetze erneut dem musikalischen Nachruf: Welche Legenden hat die Musikwelt im Jahr 2025 verloren? Der Podcast startet mit Roberta Flack, einer der prägendsten Soulstimmen der 1970er Jahre. Flack, vierfache Grammy-Gewinnerin, wurde mit Songs wie 'Killing Me Softly' weltberühmt. Die Hosts beleuchten nicht nur ihre Solo-Karriere, sondern auch ihre erfolgreichen Duette mit Donny Hathaway und diskutieren, warum Verkaufszahlen aus dieser Zeit schwer zu vergleichen sind. Flacks Einfluss reicht weit über ihre größten Hits hinaus und bleibt bis heute spürbar.
Weiter geht es mit Bobby Whitlock, einem Namen, der vielen vielleicht nicht sofort geläufig ist, aber als Keyboarder und Sänger bei Derek and the Dominos eine Schlüsselrolle in der Rockgeschichte spielte. Die Hosts erzählen von seiner engen Verbindung zu Eric Clapton, den legendären 'Layla'-Sessions und Whitlocks Mitwirkung an George Harrisons Album 'All Things Must Pass'. Die persönlichen Geschichten und Verflechtungen der Musiker geben spannende Einblicke in das Musikbusiness der 60er und 70er Jahre.
Ein Ausflug nach Deutschland führt zu Manfred Schütz, dem Gründer von SPV, der als Plattenvertrieb und Label insbesondere für Rock- und Metal-Bands wie Roadrunner und Nuclear Blast eine zentrale Rolle spielte. Frank teilt persönliche Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit Schütz und gibt Einblicke in die Entwicklung des Musikvertriebs in Deutschland.
Sly Stone, bürgerlich Sylvester Stewart, wird als einer der wichtigsten Innovatoren des Funk gewürdigt. Mit Sly and the Family Stone verband er schwarze Soulmusik mit der Hippie-Kultur und prägte den Sound der 70er Jahre maßgeblich. Die Hosts diskutieren Stones Einfluss auf spätere Musikrichtungen und seine legendären Auftritte, etwa beim Woodstock-Festival.
Weitere Namen wie Dave Ball (Soft Cell, 'Tainted Love'), Rick Derringer (The McCoys, Edgar Winter), Jessie Colin Young (The Youngbloods) und John Lodge (The Moody Blues) werden gewürdigt. Die Folge schließt mit einem Ausblick auf kommende Themen: Die Bedeutung von Coverversionen und die endlose Entdeckungsreise durch die Musikgeschichte. FRAX Music bleibt damit ein Podcast für alle, die Musik nicht nur hören, sondern verstehen wollen.
Playlist zur Folge
Hintergrund & Kontext
Die Musikgeschichte ist geprägt von Künstlern, deren Einfluss weit über ihre Lebenszeit hinausreicht. In den 1970er Jahren erlebte Soulmusik mit Stimmen wie Roberta Flack einen Höhepunkt. Ihre Songs spiegelten gesellschaftliche Umbrüche wider und wurden zu Hymnen einer Generation, die nach neuen Ausdrucksformen suchte. Die Zusammenarbeit mit Donny Hathaway steht exemplarisch für die kreative Energie dieser Zeit, in der Soul, Jazz und Pop verschmolzen.
Gleichzeitig entwickelte sich in den USA und Großbritannien eine Rockszene, die von Persönlichkeiten wie Eric Clapton, George Harrison und Bobby Whitlock geprägt wurde. Die 'Layla'-Sessions und das Album 'All Things Must Pass' markieren Meilensteine, an denen sich die Entwicklung von Blues, Rock und Pop nachvollziehen lässt. Die enge Verflechtung der Musiker, ihre persönlichen Krisen und künstlerischen Höhenflüge spiegeln die Dynamik der damaligen Musikszene wider.
In Deutschland entstand mit Labels wie SPV eine Infrastruktur, die es Rock- und Metalbands ermöglichte, international Fuß zu fassen. Manfred Schütz und seine Mitstreiter trugen dazu bei, dass deutsche und internationale Acts ein Publikum fanden und die Musiklandschaft diverser wurde.
Sly Stone und seine Band stehen für die Verschmelzung von Funk, Soul und der Hippie-Bewegung. Ihr Einfluss reicht bis in die heutige Pop- und Hip-Hop-Kultur. Coverversionen wie 'Tainted Love' zeigen, wie Musikstile und Songs über Jahrzehnte hinweg adaptiert und neu interpretiert werden – ein Zeichen für die zeitlose Kraft guter Musik.
Häufige Fragen
Welche berühmten Musiker sind 2025 gestorben?
Im Jahr 2025 sind unter anderem Roberta Flack, Sly Stone, Marianne Faithfull, Bobby Whitlock, Dave Ball und Rick Derringer verstorben. Diese Künstler prägten verschiedene Musikrichtungen wie Soul, Funk, Rock und Pop nachhaltig.
Was ist das bekannteste Lied von Roberta Flack?
Roberta Flacks bekanntestes Lied ist 'Killing Me Softly with His Song', das 1973 ein Welthit wurde. Später wurde der Song auch durch die Fugees in den 1990ern neu interpretiert und erneut ein internationaler Erfolg.
Welche Bedeutung hatte Sly Stone für die Musikgeschichte?
Sly Stone, Gründer von Sly and the Family Stone, war ein Pionier des Funk und brachte schwarze Soulmusik mit der Hippie-Kultur zusammen. Seine Band spielte unter anderem beim legendären Woodstock-Festival und beeinflusste Generationen von Musikern.
Wer war Bobby Whitlock und warum ist er wichtig?
Bobby Whitlock war ein US-amerikanischer Musiker, der als Keyboarder und Sänger bei Derek and the Dominos mitwirkte. Er war eng mit Eric Clapton verbunden und spielte eine zentrale Rolle bei den legendären 'Layla'-Sessions.
Welche Rolle spielte Manfred Schütz in der deutschen Musikszene?
Manfred Schütz gründete das Label SPV und war maßgeblich am Vertrieb von Rock- und Metal-Musik in Deutschland beteiligt. Er unterstützte zahlreiche Künstler und Labels wie Roadrunner und Nuclear Blast und prägte die deutsche Rocklandschaft nachhaltig.
Was ist das Original von 'Tainted Love'?
'Tainted Love' wurde ursprünglich 1964 von Gloria Jones aufgenommen. Der Song wurde 1981 durch die britische Band Soft Cell als Synthpop-Version weltberühmt und ist ein Klassiker der 80er Jahre.
Transkript mit Zeitstempeln26 Abschnitte
Ich bin Frank. Ich bin Axel. Und wir sind Frax Music. So, ja, und hier sind wir auch schon beim zweiten Teil vom Nekrolog. Auch 2025 sind wieder einige Musiker gestorben und denen erweisen wir heute noch mal unsere Ehre. Im letzten hatten wir schon waren wir schon sehr aktiv und haben Ossi Osborn besprochen und Klaus Doldinger, dem Mann hinter dem Tatort Titelmelodie und heute haben wir noch einige Namen auf dem Plan. Unter anderem Connie Francis, also das ist eine Amerikanerin, die Ende der 50er, Anfang der 60er sehr erfolgreich war. Ich weich die wirklich war, kann man kaum glauben. Die hat über 100 Millionen Alben
verkauft. Das ist für die damalige Zeit ein extrem viel. Also das war nicht irgendwo. Deshalb muss man sie einfach jetzt auch hier massiv erwähnen. Sie hat nicht nur Deutsch gesungen, sie hat in elf verschiedenen Sprachen gesungen. Elf verschiedene Sprachen, unter anderem natürlich auch Deutsch und daher kennt man sie eigentlich auch hier bei uns. Fremder, schöner Mann war ja erst ihre erste Single, die schöner fremder Mann. Genau. Die als richtig gut abging. Und es war zweite war die Liebe ist ein seltsames Spiel. Die beiden Titel haben viele noch im Ohr, aber ihre Karriere war in erster Linie ja auf amerikanischen Bereich, da war sie halt sehr erfolgreich. Wie gesagt, eine der Top Interpreten in dieser Zeit. Ja, Connie Francis, ich meine, ich bin jetzt nicht riesen Fan, weil die Musik war damals noch nicht so wild, aber Connie Francis, die ist wirklich wieder eine Botschafterin eigentlich von amerikanische Musik. Du hast schon gesagt, die hatten elf Sprachen gesungen. Das musst du mal vorstellen. Die konnte dann die Sprachen gar nicht. Ich muss es einfach nur rein phonetisch einspielen. Die hat rumänische Aufnahmen
gemacht. Auch das war eine der ersten westlichen Musiker, die auch im Osblock aufgetreten sind. Ja, in so Ländern wie Rumänien eben gespielt und dann die Songs in der Landessprache versucht zu bringen und so war sie wirklich so eine Botschafterin eigentlich für diese amerikanische Kultur, die größten Erfolge Anfang 60er. Ja, man kann die auch bei so einer Rock and Roll Party kann man doch auch swas von Connie Francis spielen. Stupid Cupid war doch auch noch hier riesen Hit von hier. Genau. Ja, genau. Richtig. Und da gab's noch einen Film, in der sie auch die Hauptmusik gemacht hatte. Where the Boys Are hieß das. Also, das war woh offensichtlich auch ein relativ bekannter Film, also King Film und da war sie dann in der Haupt nicht in der Hauptrolle, sondern hat sie den Hauptrack geliefert. Das war ihr Job da, sie gemacht hat. Cony Francis hat auch ein rohes Alter erreicht. Wir offensichtlich, wenn die in den Anfang der 60er schon ihre Prime hatte. Ja, 87 Jahre sie geworden. Ich werf mal einen Namen in die Runde, den kennt vielleicht nicht jeder. Das ist so ein Musiker aus der Kategorie
What If? Was wäre wenn? Und ich möchte euch hier Terry Reed vorstellen. Terry Reed, englischer Sänger. Und ich sage euch Leute, wenn ihr den mal singen hört, das ist eine der großartigsten Stimmen, die es in diesem ganzen Rocken Rollzirkus überhaupt gibt. Jimmy Page damals noch bei den Yardbirds hatte schon das Projekt für eine neue Band und die neue Band sollte Let Saplin werden und der hatte eine klare Vorstellung Jimmy Page, wie dieser Sound sein sollte und der Sänger, den er gerne haben wollte, das war Terry Reed. Aber Terry Reed hat abgesagt, hat gesagt, nö, glaube ich nicht wirklich dran. Ich habe vielleicht was Besseres zu tun. Ich setze auf meine Solokarriere. Ob die die Story dann gut ausgegangen ist, ich weiß nicht, weil der Zeplin wurde eine der größten Bands überhaupt mit unfassbaren Erfolg. Aber ich glaube, es ist auch Terry Reeds Charakter, denn später in seiner Karriere, irgendwann in 70ern hat er auch noch mal das Angebot abgelehnt von Richie Blackmore Sänger von de Purple zu werden. Eine weitere Mega Band. Dann denkst du, was kann das
für ein Typ sein, der sich das leistet, zwei solche Angebote auszuschlagen und ja, wenn ihr hört, dann dann versteht ihr, wo das Selbstvertrauen herkommt. Der hat halt dann solo seine Sachen gemacht, ist in die USA gegangen, hat dann so West Coast Musik in den 70ern gemacht, also so vom Sound her und hat einfach eine Wahnsinnstimme. Martin sein Spitznam war super lang, die super Lunge, so hat man ihn genannt. Es hat wahrscheinlich zu tun, weil einer seiner größten Hits war super lang my super Girl. Das könnte man schon mal vielleicht im Radio auch gehört haben und ja halt einfach, weil der so ein Gesangesvolumen hat. Der ist die superlunge. Ja. Und noch ein Anspieltipp würde ich euch geben von Terry Reed Seed of Memory, einer meiner absoluten Lieblingssongs. Der hat wirklich diesen West Coast Sound verinnerlicht und eine unfassbare Stimme. Terry Reed ist am 4.08. gestorben und wurde 75 Jahre alt. Ja, und ich muss leider dieses Jahr einen für mich wesentlichen Namen nennen. Andreas Martin, der hat uns leider schon sehr früh verlassen. Das ist jetzt der 2:72 geworden. Das ist ja
eigentlich gerade für Musikschaffende nicht unbedingt ein großes Alter, aber es liegt vielleicht doch daran, dass er gerade in den letzten Jahren wirklich sehr viel Pech hatte. Seine Frau hatte sich ja selber umgebracht und er ist dann auch psychisch labil geworden, ist in psychischer Behandlung gewesen. Gut, wer ihn nicht kennt, 82 hatte er seinen ersten großen Hit, das war Amoremo, war auch ewig und drei Tage noch in der ZF Hitpade, das kenne ich noch. Ja, der ZF Hitparade war da auch ständig zu sehen. Dann dann hat er noch den Grand Prix Eurovision, dass er da beim vorher vorentscheiden, also auch mal immer wieder mit dabei war. Also, der war schon richtig gut dabei. Du bist alles Maria. Maria gehört auch zu einem seiner Erfolge. Und dann hat er das, das ist was besonderes wirklich. Er hat nach all den Jahren, wo man eben auch nicht mehr so viel von ihm gehört hatte, hat er noch mal richtig einen abgeschossen und das war ich fange dir den Mond. Das war 2007 und da hatte war sein letzter, also größerer Hit. Er hat aber sehr viel auch geschrieben für andere. Also ohne ihn
würden wir wahrscheinlich auch Wolfgang Petri nicht kennen. Also, weil er hat damals dafür gesorgt, dass er zu einer Plattenfirma kam. Also es war wirklich was außergewöhnliches an der Stelle, weil normalerweise macht man das unter dem Musikern nicht unbedingt so, dass man jemanden weiterempfehlt, aber hät wohl das Gefühl gehabt, der hat das Zeug zu wirklich mehr. Ja. Ja. noch geschrieben für Juliane Werding, das soll auch nicht ganz vergessen und Nino de Angelo, also er ist wirklich gut im Schlagerschicht gewesen. Dann hat sein Sohn vor 5 Jahren angefangen auch in seine Fußstapfen zu treten. stimlich auch sehr ähnlich, also viele, das könnte man daran feststellen, es gab nämlich ein Duett und da komme ich jetzt sozusagen als Autor mit ins Spiel, denn ich habe für dieses Duett, wir fangen von vorne an, habe ich den Titel zusammen mit dem Produzenten geschrieben und ja, das war auch lief auch wirklich sehr gut noch daran merkte man auch seinen Namen kennt man wohl doch noch. Also nach all den Jahren, wenn man überlegt sein erster Hit 82 und haben wir dann doch über 40 Jahre noch g dahinter. Es ist schon was Besonderes seine Karriere. Ja und dieser Titel, wir
fangen von vorne an, hat ganz gut reingehen. War schön in den Rundfunkcharts, also kann mich nicht beschweren. Prima Sache. Ja. Ja. Und leider hat es in dies erwischt. Krass den Namen hatte ich überhaupt nicht auf Schirm, aber jetzt wo du es erzählst, zieh dich nicht aus. Amoremo, da kann ich mich erinnern. Als Kind hat mich das schon so geruckt, so ey Fantasy. Ja heftig. So, ich habe noch einige Namen hier auf meiner Liste stehen. Es gibt wirklich noch ein paar Superstars, die wir noch gar nicht erwähnt haben und es gibt auch noch ein paar, die nicht ganz so im Vordergrund stehen und ich kick jetzt mal den Ball wieder weit zurück in die 60er Jahre und schmeiß mal hier rein with Prince. Prince ist eine Schlagzeuge gewesen bei den Pretty Things und das ist einer von den Typen Pretty Things, das ist wirklich ganz frühe Beatzeit. Also with Prince, der war auch nur die ersten zwei Jahre bei der Band. Wir reden hier von 196263, als es erst so richtig losging mit der Beatmusik und die Pretty Things eine
Band, die schon Anfang der 60er so ein ganz schlechten Ruf hatten, da gab's immer schlechte Presse, das sind Rabauken und wie man damals halt Rocker und Leute halt bezeichnet hat und es lag viel auch an WF Prince, der waruptverantwortlich für den schlechten Ruf von der Band, der war Schlagzeuger und der der ist wirklich ein wilder Typ gewesen. Er ist der Prototyp des Schlagzeug Animals wie eine Muppet Show. Ja, das war schon dem seine Art zu spielen. Auf der Bühne war wild, aber irgendwann ist er oft auch aufgestanden und ist dann über die Bühne getigert, hat dann überall Chaos angerichtet und gestiftet. Ihr müsst euch vorstellen, Prince, der ist später in seinem Leben von den Hells Angels bei den Hells Angels rausgeschmissen worden wegen seinem schlechten Benehmen. Das finde ich sag schon einiges über diesen Typen. Was wie hoch liegt da die Messler bei den Hells Angels was schlechtes benehmen angeht? WiF Prince hat diese Hürde gerissen. Ja, ist einer der wenigen, wahrscheinlich nur eine Anfall Leute jemals rausgeflogen sind und der war aber als
Schlagzeuger auch ein Vorbild unter anderem für Keith Moon, der dann Schlagzeuger werden sollte von The Who und den kennen dann alle und Keith Moon, der war eben auch so ein wilder Schlagzeuger auch so die ganzen den ganzen Ausdruck, wie er das Instrument spielt und tatsächlich der junge Kei the Moon, der ist auf die Konzerte gegangen von den Pretty Things, um eben diesen Prince auch zu studieren, wie der abläuft. Und Keith Moon hat da nicht nur so den Schlagzeugstil so ein bisschen weiterentwickelt und sich von dem was abgeschaut, sondern eben auch dieses lunatic wilde Behavior und so ist Prince tatsächlich einer der Prototypen von diesen Rockmusikern, die halt auch außerhalb der Musik ständig für Skandale sorgen und ständig schlechte Presse haben. So ein so ein Rebel Kit. Ja. Und trotz diesem wilden Lebensstil ist WF Prince 84 Jahre geworden. Anfang September gestorben. Man weiß noch nicht mal genau den Tag an dem der gestorben ist. Es heißt einfach Anfang September, was immer es bedeuten mag. Ich könnte direkt noch einen hinterherlegen, so auch aus den aus den
60er Jahren. Name, den kennt wahrscheinlich auch wirklich nur die die Experten unter euch, aber jeder von euch wird einen Song von ihm kennen, nämlich Sonny Curtis. Und Sonny Curtis war Gitarrist und der hat gespielt bei den Crickets. die Crickets, das war die Band von Buddy Holly und der war auch in der Zeit, wo Buddy Holly noch gelebt hat, am Start und als Buddy Holly dann in dem Flugzeugabstürz Leben kam, The Day That Music died, da hat Sonny Curtis hat dann die Rolle von Buddy Holly in der Band übernommen als Band Leader, als Songwriter und als Gitarrist, als Hauptgitarrist von der Band und der hat dann die Crickets noch jahrelang elich weitergeführt, bis in die 60er rein und aus dieser Zeit, Ende 50er, Anfang 60er, da stammt ein Song Und der Song alleine ist schon Berechtigung, dass er hier heute erwähnt wird, nämlich Sonny Curtis hat geschrieben: "I fought the law, but the law one." Einer der größten Songs, den hatten die Bobby Fuller vor haben den dann Ende der 60er zu einem riesen Hit
gemacht. Der wurde auch ganz oft gecovert. Das ist so ein Protopunk Song, wenn du willst. Und deswegen haben den auch Bands wie The Clash, eine der großen britischen Punk Bands dann, die haben den auch noch mal gecovert. Das ist einfach so ein so ein Kultsong und allein wenn du einmal in deinem Leben so ein Song schreibst, weißt du, dann qualifiziert dich das schon aufgenommen zu werden in diesem Pantinon der großen Musiker I thought the Law the Law one von Sonny Curtis. 88 ist er gewonnen und am 19. September gestorben. Wen haben wir noch? Axel. Ja, man könnte auf jeden Fall noch mal jemanden erwähnen, der eigentlich nicht so präsent war als Musiker, sondern es gibt ja auch hinter den Kulissen gibt es ja noch wichtige Leute, z.B. Musikjournalisten und da habe ich jemand, der auch Moderator geworden ist, der jetzt gestorben ist im Alter von, sagen wir mal auch 80 Jahren. Das ist nämlich der Frank Laufenberg. Frank Laufenberg damals noch bekannt geworden eben durch als TV Moderator
Musikjournalist war er auch eben ganz stark und im SWR hat er noch eine Popshow gehabt. Das war seine Frank Laufen Laufenbergs Popshow, die kennt man kennt man eigentlich auch. Und er war für Radio Luxemburg tätig. Das war seine da damals Mittelwelle noch und UKW war da noch nicht so richtig am Start. Also so lang ist das schon her, wo man ihn gefeiert hat und ja, er hat dann noch im Laufe der späteren Zeit hat er noch einen Rock und Poplexikon geschrieben. Ja genau. Und das ist so ein Referenzwerk geworden. Also die Leute scheinen das also wenn es um sowas geht, dann haben sie immer die von Frank Laufenberg genommen und gesagt, pass mal auf, da ist aber das und das gesagt worden. Also, das ist schon ein Standardwerk, was man kennen sollte unbedingt. So habe ich auch tatsächlich Frank Laufenberg kennengelernt über dieses Rock und Poplexikon, denn ich bin in Bayern aufgewachsen und da konnte ich halt den Südwestfunk nicht hören, aber ähm durch das Lexikon ist mir das erste Mal aufgefallen, der hat da später auch dann Fernsehen gemacht, da und auch allen möglichen Unterhaltungskram, aber der Typ ist
wahrscheinlich, wenn man über Musik redet, was wir machen, ähm der Typ ist ein Gigant, der hat wirklich ein ein der kennt alles, der kennt alle Musiker, der kennt die Zusammenhänge, der hat auch viel in seinem Leben auch dann unbekannte der Bands promoted, angeschoben, gespielt. Es gibt ganz viele, die Bands auch, die durchaus ihren Erfolg zum Teil auch ihm verdanken. Er ist echt einer dieser Radioleute der alten Schule und ähm heute ist Radio leider so ein fast schon aufsterbendes ä Medium, aber damals war das noch so bedeutend. Solche Typen, die haben entschieden, was du hörst und der Frank Laufenberg, der hatte einfach so stielsicher, der hat halt immer das Richtige empfohlen über Jahre und Jahrzehnte hinweg und ja, ist eine absolute Legende und Chorifä bei uns. Ja. Ja, auf jeden Fall. Hast du ih mal persönlich kennengelernt? Nein, habe ich nicht. Das war dann doch äh der halt, ich weiß gar nicht ähm damals war auch schon wie gesagt jetzt jetzt ist er mal 80 geworden, also hat sehr viel Sachen gemacht, die wir alle kennen. Seine Stimme wird, also die habe
ich noch am Ohr, das schon noch, weil ich habe er hab damals Radio Luxemburg natürlich gehört, weil musikalisch waren die ganz weit vorne. Also wirklich auch, wie du schon sagtest, vollkommen zurecht. Er hat die die Hits schon relativ früh erkannt. Also auch das zeigt so ein bisschen, dass der Mann wirklich äh vorne war mit dem, was er gemacht hat. Ja, und Sicherheit einer der größten Namen in dem Genre im im Deutschprafraum. Ja, hier, wo du schon Luxemburg erwähnt hast, kicke ich mal den Ball in den Niederlande, niederländische Musiker. Wie viel kennt ihr da? Die Band kennt ihr bestimmt. Golden Earring. Ähm, die gibt's auch schon ewig. Die haben schon in den 60er angefangen. Das erste, was ich von Golden Eing gehört habe als Kind der 80er, war natürlich dann Twilight Zone. Ein Hammersong so von Anfang der 80er und der stammt aus der Feder von George Keumanns und ich hoffe sprecht einigermaßen richtig aus. George Keumanns und der war schon Gründungsmitglied von Golden Eing und war der Gitarrist der Band. Der hat auch dieses legendäre Teil und das darf auf
keiner Rockparty fehlen. Raider Love in den 70ern, das ist die Gitarre von George Cumans. Ich meine, das ist wirklich einer der ganz großen Sachen, aber danneben Twilight Zone ist es wirklich auch seiner Fehler. Es ist sein Song mit diesen coolen Bassler auf die ganze Zeit. George Cans Golden Earing, wenn du bei den mal guckst, Diskografie, ey, das die haben 20, 30 Alpen gemacht, keine Ahnung wie viele. Die gibt's seit den den 60ern und ich weiß nicht, ob sie immer noch gibt, aber die haben ewig gespielt und es ist eigentlicheschild von Nederrock und ja, George Colmans ist gestorben am 22. Juli Golden Earing Twilight Sound da Raider Love natürlich, aber Raider Love ja da bist du das war extrem wo überall gespielt. Stimmt Song habe ich nicht mehr so gekopft ne Oh, das ist so ein Song aus meine Tini Zeit 80er Jahre so recht am ganz langes Werk oder ist das nur ein kurzerer? Also bei ja, also da gibt's ein da gibt's die die
Plattenversion, die geht der Track geht über 7 Minuten, aber es gibt habe ich auch noch eine gekürzte fürs Radio, aber es ist wirklich war auch ein riesen Hit, also super erfolgreicher Song an Twilight Zone Twilight Zone Raiderl, das sind so die Anpiel Anspieltipps von George Keumanns. Soll ein hinterherlegen hier. Ja, hier mal ein ganz großen Namen mal wieder. Jimmy Cliff ist gestorben. Jimmy Cliff ist wahrscheinlich einer von dem großen Dreien aus Jamaica, was Reggy Musik angeht. Klar, ganz oben ist Bob Mali, dann würde ich Peter Tosch nennen und das dritten würde ich schon Jimmy Cliff nennen. Ein Typ, der auch schon in den 60ern angefangen hat als Scar Musiker. Der Reggy kam ja nach dem Scar. Der Scar war zuerst und aus dem Scar hat sich der Regy rausentwickelt. Wenn dann die Scar Musik ein paar Takte langsamer sprichst, w man dann genügend geraucht hat. Weiß, dann kommt Regy raus und Jimmy Cliff hat aber schon Scar gemacht und
schon Anfang der 70er auch riesengroße internationale Hits gehabt, die ja dann auch in England schon erschienen sind bei Island Records. Das war dann so ein englisches Label. Ähm, dort hat er dann schon veröffentlicht so Sachen wie "You can get it if you really want, Megganummer, the harder they come." Aber der hat dann auch in den 80er noch mal ein riesen Hit gehabt und das war das erste, was ich als Kit von ihm gehört habe und zwar die Nummer Ragy Kight. Mega kommerziell erfolgreich das und der Song heißt Ragy Knight, ist aber gar kein Raggy. Das klingt eher so ein bisschen nach Cool and the Gang, so Anfang der 80er so Grevy, bisschen Elektro auch schon und ja cliff Hammermusiker. Interessant ist auch dem seine, weil die auch stellvertreten ist für so viele Jamaikaner so dem seine spirituelle Entwicklung. Der kam ja war anfangs auch ein Anhänger der Rusterf Bewegung und ähm hat sich aber da relativ schnell dann auch da raus bewegt äh aus Rust Aray und ist dann ähm war auch Christ, wie die eigentlich alle geboren sind in
in Jamaica hat das Christ gelebt und ist dann zum Islam konvertiert, war dann Moslem und jetzt aber die letzten Jahrzehnte seines Lebens war er dann einfach ich glaube so dasselbe dann genannt ein universeller Freigeist. ist auch da so eine total interessante Entwicklung, die auch so ein bisschen diese Kulturentwicklung zeigt. Rusterfer ähm Christentum, Islam ist bei vielen schwarzen Musikern und Künstlern 60ern, 70ern so eine Alternative vielleicht gewesen. Wir kennen alle Mohammed Ali, Cashes Clay die Story. Ja. Und Jimmy Cliff hat irgendwie alles durch und am Ende ist er rausgekommen, Universal Love Jimmy Cliff ähm ja, einer der Ragy Giganten. Am 24. November ist da gestorben im Alter von 81 Jahren. Jimmy Cliff. Ja, mir klar klar logisch. Ja, Peter Tch hast damit zugenannt auch wichtig auch dessen Musik war im Regel sehr sehr angesagt. Klar B Legende. Klar, aber der ist ja auch schon perch tot, ne? Ja, aber eben was diese Typ mal auch
gemacht haben, ist wirklich dieses dieses Jamaica, diese Mucke zu einer Weltmusik zu machen. Ich meine, was ist das für eine Legacy? Weißt du was das auch aus Sicht der Jamaikaner bedeutet? Da kommen dann Leute aus ihrer Insel und bringen eine Musik, die dann in die ganze Welt kommt und die auch eben so diese Vibes von Befreiung hatte und hat auch gut in den Zeit bei Geist gepasst der 70er Jahre so e weg von diesen Machtleuten so so sich frei machen die Songs of Freedom wie es Bob Mali gesungen hat. Ja und da ist Jimmy Cliff eben auch ganz oben mit am Start. Wen haben wir denn noch auf der Liste? Ja, ich könnte noch mal einen Namen sagen, den auch wieder Deutschland sehr gut kennt. Das ist Anna R. Rosenstolz. Die ist die jüngste auf unserer Liste. Ich denke mal, sie ist wirklich die jüngste auf unserer Liste. Wahrscheinlich haben es sowieso einige von euch schon mitgekriegt. Sie ist nur 55 Jahre geboren. Das ist nur wirklich verdammt wenig, aber letztendlich ja,
deshalb müssen wir sie halt heute auch hier besprechen. Ja, sie hat ja damals 91 schon mit Peter Plate, die der Rosenstolz gegründet. Die haben sich dann irgendwann mal auch getrennt, aber fünf, sie haben fünf Elben auf Platz 1 gehabt. Muss mal überlegen. Also echt ein riesen Akt hier in Deutschland, das kann man nicht anders sagen. Über zehn mal Gold und Platin. Das also wirklich ist herausragend diese Karriere, muss man wirklich sagen, um mal ein paar Titel zu nennen. Ich bin ich äh Liebe ist alles, es tut immer noch weh. Das sind so ihre die Titel, die man wohl am ehsten noch von denen kennt und we was ja auch die die Schwulenbewegung war ja hell auf begeistert, wenn die unterwegs waren und die haben auch wirklich die großen Seelen gefüllt. Das war schon was Besonderes und was die wenigsten wissen, Bundesverdienstkreuz gekriegt. Ach ja, die Frau hat ein Bundesverdienst, aber nicht wegen der Musik, sondern wegen ihrem Kampf gegen Els. Die haben also noch ein Projekt gehabt, was hier ganz groß raushängen müssen.
Also es muss wirklich sagen, das muss man denen lassen. Sie haben sich da wirklich für eingesetzt und ja schade, dass sie schon so früh von uns gegangen ist. Hatte die auch ein oder hatten Rosenstolz auch so ein internationalen Impact? Hat man die im Ausland auch wahrgenommen oder ist es wirklich rein auf den deutschsprachigen? Ich denke mal das war die deutschsprache. Die haben Deutsch gesungen, ne? Wobei du kannst auch mit deutschen Songs kannst du auch Nummer eins werden. Nee, ne? Ja. Ja, klar. Absolut. Keine Frage. Luftballons. Genau richtig. Und wir dürfen auch Ramstein nicht ganz vergessen, ne? die ja auch weltweit extrem angesagt sind. Nee, also da wird denke ich mal in die Richtung sind sie nicht gegangen. Sie haben halt eben auch ähm ich das es ist auch nicht, sagen wir mal so, jetzt wenn ich es als Produzent beurteile, ist das nicht so der internationale Standard, den sie vom Sound her hatten. Peter Plat hat weitergemacht, also der ist der ist ja auch nach wie vor noch im Schlager tätig, das wissen wenig, also hab da doch irgendwie auch Schlagernamen gemacht. Das war einiges in der Richtung hat er da auch noch nach nach gelegt. Also insofern ja gut die Rosenstolz
wurde ja auch immer schon ein bisschen in in die Schlagerrichtung auch gepackt, muss man ja auch dazu sagen. Die Grenze ist fließ mit einem Beinen stehen sie auf jeden Fall schon drüber. Ja. Ja. Ja. Hey, vielleicht noch ein ein paar Namen, weil du gemeint hast, das ist vielleicht die jüngste auf unserer Liste, da muss ich dagegen kontern, denn tatsächlich gab es auch ein paar jüngere Leute, die in diesem Jahr verstorben sind und manche von denen ganz groß. Sam Rivers, Bassist von Lim Biscuit. Okay. Ey, Lim Biscuit natürlich eine riesen Band, so New Metal vor allem in den 2000er mega erfolgreich. Sam Ribers war der ein Bassist bei allen großen Alben und in ihrer besten Zeit am Start und ja, der hat auch schon schon lange gesundheitliche Probleme und der ist nur 48 Jahre geworden. Oh, Sam Rivers gestorben am 18.10. Ähm, dann noch jünger Patrick Waldon. sagt euch der noch was. Patrick Walen als Gitarrist von der englischen Band Baby Shaml und die Baby Shamuser,
wenn ich mich recht erinnere, waren die waren die gut am Start und er war der Gitarrist von denen, die haben so ein bisschen Oldscho Rock Rock Music gespielt. Ähm, letztens würde man scheinlich sagen, so eine Indie Rock Band aus England und der war der Gitarrist und halt dementsprechend wichtig auch als Songwriter und Patrick Walen ist nur 46 Jahre alt geworden und dann habe ich als letztens einen Namen Axel und da habe ich überlegt soll mir ihn überhaupt nennen, aber ich denke mir, weißt du, es ist ja hier eine Sendung, wir erinnern an die, die gestorben sind und mit dem Tod sind alle gleich, aber es ist so jemand der ja was schon eine Person an und Grater im geworden ist. nämlich Ian Watkins, der Sänger von den Lost Prophets und Ian Wodkins, der wurde dieses Jahr der war in Gefängnis gesessen. Ich glaube, der hat sogar lebenslängig gehabt. auf jeden Fall eine sehr lange Haftstrafe, denn der hat ähm ich kann es gar nicht genau alles aussprechen, aber der hat wirklich Vorwöfe von Kindesmissbrauch auf übelste
Art und Weise und wir reden nicht davon, dass irgendwelche Rockstars, wie es auch in den 70ern war oder wie es auch bei Ramstein war, dass Rockstars auch mal mit irgendwelchen minderjährigen Frauenbeziehungen haben oder auch Frauen mit Männern, egal, das kann man wie man will, aber hier reden wir von was ganz anderem. Hier reden wir von schwerster kriminelle Energie. Und dafür wurde er dann eben auch unglaublich lange für ins Gefängnis gesteckt und der ist in diesem Jahr im Gefängnis dann äh von einem Mithäftling erstochen worden. Tragische Geschichte. Und ich habe überlegt, ob wir ihn erwähnen sollen oder nicht, aber ich denke mir, weißt du, ja, am Ende ist der Tod auch ein großer Gleichmacher und äh das Werk bleibt und ganz ehrlich, Lost Profits, wenn dir die Mucke anhörst, das war schon eine gute Band. Ja, und ähm deswegen wollen wir auch ihn hier in die Liste wenigstens aufnehmen. 48 Jahre ist er geworden. Jo, das war's wieder. In diesem Falle haben wir den zweiten Teil auch. Jetzt kommt noch abschließend der dritte Teil, mit dem wir noch mal darauf eingehen,
was wir hier äh hier schon gut angefangen haben, ne? Und ja, deshalb würde ich sagen, schaltet wieder ein. Wir haben noch einiges vor uns, interessante Namen und interessante Geschichten dazu. Also schaltet wieder ein, wenn es wieder heißt FR Music Music.
