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FRAX #0123. April 2026

Diese Stimmen sind einzigartig – warum Prince & Udo Lindenberg anders klingen | FRAX Music Podcast#1

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Zusammenfassung

In der ersten Folge des FRAX Music Podcasts nehmen Axel Breitung und Frank Joetze ihre Hörer mit auf eine spannende Reise durch die Welt der außergewöhnlichen Stimmen in der Pop- und Rockmusik. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Ikonen: Prince und Udo Lindenberg. Die Hosts diskutieren, was eine Stimme einzigartig macht und warum gerade Künstler wie Prince mit ihrer enormen stimmlichen Bandbreite und ihrem unverwechselbaren Falsett die Musikwelt geprägt haben. Prince wird nicht nur als Sänger, sondern auch als Multiinstrumentalist und Songwriter gewürdigt, der seine Songs auf seine Stimme zuschneidet und so eine ganz eigene musikalische Handschrift entwickelt hat. Die persönliche Verbindung der Hosts zu Prince – von Postern im Jugendzimmer bis hin zu musikalischen Inspirationen – macht die Folge besonders nahbar.

Auch Udo Lindenberg steht im Fokus: Seine Karriere als Schlagzeuger, der zum charismatischen Frontmann wurde, ist ein Paradebeispiel für die Kraft der Authentizität. Axel berichtet aus erster Hand von Studioerfahrungen mit Lindenberg und hebt hervor, wie wichtig es ist, als Produzent den individuellen Stil eines Künstlers zu erkennen und zu respektieren. Lindenbergs Stimme, so unkonventionell sie auch sein mag, überzeugt durch Glaubwürdigkeit und Persönlichkeit – Eigenschaften, die im Musikbusiness oft wichtiger sind als technische Perfektion.

Die Folge beleuchtet zudem, wie schwer es ist, komplexe Songs wie die von Prince bei Karaoke zu singen, und wie viel Training und körperliche Fitness hinter einer scheinbar mühelosen Bühnenperformance stecken. Die Diskussion dreht sich auch um den Unterschied zwischen Interpreten und Songwritern, den Einfluss von Casting-Shows und die Frage, ob es überhaupt objektive Maßstäbe für „gute“ Stimmen gibt. Namen wie Neil Young, Bob Dylan und Björk werden genannt, um zu zeigen, wie vielfältig und individuell Stimmen in der Popkultur sein können.

Ein weiteres Highlight ist der Blick hinter die Kulissen der Backstreet Boys, die Axel als Produzent im Studio erlebt hat. Hier wird deutlich, wie wichtig es ist, dass Künstler nicht nur technisch singen, sondern auch Emotionen transportieren. Die Hosts sind sich einig: In der Musik zählt vor allem die Einzigartigkeit und das Gefühl, das eine Stimme vermitteln kann – und genau das macht Künstler wie Prince und Udo Lindenberg zu Legenden.

Wer sich für Musikgeschichte, Popkultur und das Musikbusiness interessiert, bekommt in dieser Folge spannende Einblicke, persönliche Anekdoten und fundiertes Hintergrundwissen rund um das Thema „einzigartige Stimmen“.

Playlist zur Folge

Hintergrund & Kontext

Die menschliche Stimme ist seit jeher eines der wichtigsten Ausdrucksmittel in der Musik. Schon in der Antike wurden Sängerinnen und Sänger für ihre besonderen stimmlichen Fähigkeiten verehrt, doch erst mit der Entwicklung der Pop- und Rockmusik im 20. Jahrhundert rückte die individuelle Stimme als Markenzeichen eines Künstlers in den Vordergrund. Während im klassischen Gesang jahrhundertelang technische Perfektion und einheitliche Klangideale galten, setzte die Popkultur auf Authentizität, Persönlichkeit und Wiedererkennung.

Prince steht exemplarisch für diese Entwicklung: In den 1980er Jahren revolutionierte er mit seiner Mischung aus Funk, Rock und Pop nicht nur musikalische Genres, sondern auch die Art, wie Stimmen eingesetzt werden. Seine Fähigkeit, Songs zu schreiben, zu produzieren und mit seiner eigenen Stimme zu interpretieren, machte ihn zu einem der einflussreichsten Künstler seiner Zeit. Udo Lindenberg wiederum prägte die deutsche Musiklandschaft, indem er als einer der ersten Rockmusiker konsequent auf Deutsch sang und damit eine neue Generation von Künstlern inspirierte.

Auch die Rolle von Produzenten wandelte sich: Statt nur auf technische Perfektion zu achten, wurde es immer wichtiger, den individuellen Stil eines Künstlers zu fördern. In den 1990er Jahren kamen durch Casting-Shows und Boybands wie die Backstreet Boys neue Stimmen ins Rampenlicht, die gezielt auf den Massengeschmack zugeschnitten wurden. Dennoch bleibt die Einzigartigkeit einer Stimme – sei sie technisch perfekt oder nicht – das zentrale Kriterium für nachhaltigen Erfolg in der Popmusik. Die Folge von FRAX Music greift diese Entwicklungen auf und zeigt, wie sich das Verständnis von Gesang und Authentizität im Laufe der Musikgeschichte verändert hat.

Häufige Fragen

Was macht die Stimme von Prince so besonders?

Prince zeichnet sich durch eine außergewöhnlich große stimmliche Bandbreite aus. Er beherrscht sowohl tiefe als auch hohe Töne und nutzt seine Falsettstimme meisterhaft, was ihm einen einzigartigen Wiedererkennungswert in der Popmusik verschafft.

Warum klingt Udo Lindenberg so unverwechselbar?

Udo Lindenberg hat eine markante, rauchige Stimme, die sich deutlich von klassischen Sängern abhebt. Sein Stil ist geprägt von Authentizität und einer eigenen Interpretation, die ihn zu einer Ikone der deutschen Musikszene macht.

Wie wichtig ist die stimmliche Einzigartigkeit im Musikbusiness?

Eine unverwechselbare Stimme kann entscheidend für den Erfolg im Musikbusiness sein. Sie sorgt für Wiedererkennung und emotionale Bindung beim Publikum, auch wenn sie technisch nicht perfekt ist.

Welche Rolle spielt Gesangstechnik bei Live-Auftritten?

Gesangstechnik und körperliche Fitness sind bei Live-Auftritten essenziell, um trotz Bewegung und Showeinlagen konstant singen zu können. Profis wie Prince oder Mick Jagger trainieren gezielt, um ihre Performance auf höchstem Niveau zu halten.

Sind perfekte Stimmen wichtiger als Ausdruck und Authentizität?

In der Pop- und Rockmusik zählt oft mehr der Ausdruck und die Glaubwürdigkeit einer Stimme als technische Perfektion. Viele erfolgreiche Künstler überzeugen durch ihre Persönlichkeit und Emotionen, nicht durch makellosen Gesang.

Transkript anzeigen

Ja, Leute, hier ist Frax Music und heute ist unser Thema Stimmängerinnen und Sängere unter anderem mit Prince, Backstreet Boys, Runny James Dio und aus Deutschland Udo Lindberg. Und jetzt geht's los. Hallo Leute, schön, dass ihr wieder am Start seid bei Frax Music, eurem Kanal über Musik und Popkultur und heute sprechen wir über Stimmen, denn die menschliche Stimme ist möglicherweise mit das Schönste, was unsere Ohren überhaupt hören können. Und äh Axel, lass uns heute mal über Sängerinnen und Sänger sprechen. Es gibt so unglaublich viele. Mit welchen fangen wir denn überhaupt an? Ja, ich denke, wir fangen mal ganz oben gleich an und ich denke an Prince. Prinz wäre doch ein guter Einstieg dafür, weil er ist ja durch sein eigentlich denkt man sofort bei Prince an seine Performance und letztendlich ist es natürlich schon so, dass man darauf achten müsste, was er auch sonst musikalisch und mit der Stimme herleisten kann. Ja, Prince natürlich ein gigantischer Name und wir werden immer wieder mal über Prince sprechen. Ich meine, der ist auch ein super Multiinstrumentalist, einer der größten, die bei ichich so eine Musikbranche haben. Aber heute geht's um Stimmen und der hat natürlich eine absolut außergewöhnliche Stimme. Der hat was als erstes auffällt oder er hat diese diese riesengroße Range, das heißt, der kann ganz tief singen, aber er hat dann auch so eine so eine rohe Fallsettstimme oder so nennt man das. Genau, stimmt. Kopfstimme. Falsettstimme. Genau, ist richtig. Ja. Und und das ist was Prince so außergewöhnlich macht. Der kann halt mit seiner Stimme unglaublich viel abdecken. Das ist auch immer der Killer. Wenn ihr mal Karaoke gemacht, Prinz nach ist so schwer, weil der eben eine Range hat, die die allerwenigsten Leute haben und ist glaube ich einfach nur Biologie oder wie welche einfaches Talent, wie groß ist die reiche, also die Range eben deiner Stimme, wie hoch kannst du und wie niedrig kannst du. Das ist einfach vorgegebens Talent, oder? Ja, auf jeden Fall das hat unbedingt was mit Talent zu tun. Hast du vollkommen recht. Letztendlich ist es natürlich so, er ist jetzt als Interpret, wir müssen ein bisschen unterscheiden, ein Interpret, da hat ja die Aufgabe dann im Prinzip einen bekannten Song oder einen Song, den vielleicht auch ein Freund geschrieben hat oder er selber vielleicht auch einfach zu singen. Das ist das eine. Du hast da den die Seite. Hier haben wir einen Sonderfall. Er schreibt seine Songs alle selber. Ich weiß gar nicht, ob er überhaupt Leute dabei hat das. Ich nehme mal an, dass er hier und da durchaus Inspiration kriegt, aber letztendlich geht's darum, dass er die Sachen selber interpretiert. Also, es heißt, er hat den Vorteil, er kennt seine Stimme und er kann dementsprechend auch in die hohen gehen und in die Fallsstimme, weil wenn er das jetzt für wen anders schreibt, dann wird das schwierig, weil die das nicht so machen können, wie er das macht. Also bei ihm ist es ein Sonderfall und deshalb hat er natürlich den Vorteil, dass er sich selber dann Songs schreibt, ne? Ja, das ist völlig richtig in der Tat. Ich meine, es gibt viele großartige Sängerinnen und Sänger, die aber überhaupt keine Komponisten waren oder Musicwriter. Ariha Franklin z.B. der hat man dann Songs eben auf den Leib geschneidert, die dann perfekt zu ihrer Stimme passen und in die Mut, die sie halt rüber bringen möchte. Aber Prince, das ist eben Vollbutmusiker, der ist Komponist, der ist Multiinstrumentalist, der hat Sachen selber produziert. Ähm ja, das ist das ist wirklich außergewöhnlich für mich einer der allergrößten überhaupt da und auch so ein ja natürlich ein ganz besonderer Charakter und ich schätze, wir werden öfter noch über Prince sprechen, weil er ist absolut gigant übrigens mein mein Riesenidol, als ich Tini war. Ich hatte ohne Witz in in meinem Kinderzimmer Prince Poster und so weiter und ich kann echt sagen, der Typ hat mir echt auch durch dunkle oder schwere Zeiten meiner pupertierenden Jugend geholfen. Prince mit dem Sony Walkman bin rumgelaufen. Boah, da war ich wieder happy. So, ich gebe zu, dass es bei mir eher jetzt Gegenteil ist. Also, er ist vom vom Typus her, also seine Stimme und seine Musik auch, also ich was weiß ich, Purple Rain und was er nicht alles gemacht hat und 1999, also sehr geiler Song, keine Frage. Also als Autor ist der natürlich toll. Vom Typ her ist es nicht so meins. Also den Film Purple Rain habe ich in blöderweise in Dänemark gesehen, weil ich dann eine Session hatte. Na ja, hat mich jetzt nicht so überzeugt, aber das das ist jeder mal das ist gute Sache, wenn äh Leute er hat seine Fanscher voll im Griff und das zurecht muss man wirklich sagen, weil er performt auch wirklich gut. Was was mir ein bisschen auffällt ist ja die Schwierigkeit ist ja, wenn du auf der Bühne stehst und der bewegt sich ja und nicht nur ein bisschen. Ja, das heißt mit anderen Worten da noch die Sachen so rüber zu kriegen, das ist schon, das ist eine besondere Leistung. Gibt noch außer ihm noch reichlich andere, aber man muss wirklich sagen, er macht auch relativ viel mit seinem Körper. Ja, also er ist ja nicht nur so statisch irgendwie da, sondern man sieht ja im dann seine seine Bewegungen und dann merkst du einfach und er tanzt ja auch regelrecht auf der Bühne. Das muss ich sagen ist eine Herausforderung, weil du das mit der Artentechnik natürlich das total entgegenarbeitet. Also insofern Hut ab. Sehr guter Punkt Herr Axel. Das ist wirklich was, was ich auch bewunder. Es gibt manche Sänger, die machen eine so intensive Show zwei Stunden auf der Bühne, wie schaffen die das dann ihren, dass sie nicht außer Arten geraten? Ich habe selber auch ich viel gesungen und boah, wenn ich dazu viel mach, ich komme das schnell aus der Arten, habe ich gar nicht mehr die Kraft so so lang zu singen. Wie machen das Leute wie Prince oder auch Mick Jagger wäre dann ein gutes Beispiel, der selbst im hohen Alter die ganze Zeit wie ein Wizard auf der Bühne unterwegs ist, aber du hörst es nie in dem Gesang, dass der irgendwelche Artenprobleme hatte. Ja, ist hal das hat wirklich viel mit Training zu tun. Also, wer wer das macht, der der muss wirklich trainieren und auch wirklich körperlich fit sein. Das ist ganz klar. Also so ein Coach Potato hat da keine Chance, ne? Also du musst das wirklich üben, dass du das also in deiner ganzen in dein ganzen also auch tagsüber im Alltag auch. Ja, es gibt ist ja für Sprecher auch so, wenn du dann versuchst so völlig außer Atem zu sein und und fürs sprechen ist auch schon schwierig und noch schwieriger singen, weil du musst ja zu ganz bestimmten Zeiten musst du ja auch atmen. Das hast ja vom Songwr Ding her beachtest du das ja auch, dass der Interprete überhaupt noch Luft holen kann. Ja, und so weiter. Das ist ja ein ganz wichtiger Punkt und das ist natürlich alles muss das kann er natürlich auch selber steuern. Das sein Vorteil. Mm, jetzt ist natürlich so, wir wenn wir hier über Sänger und Sängerinnen reden in der Pop und und auch in der Rockmusik, was ist da eigentlich? Gibt's überhaupt so einen objektiven Maßstab, an dem man die messen kann? Wer ist denn der oder die beste? Das kann man so gar nicht sagen. Ja, denn manchmal ist es auch einfach die Einzigartigkeit von der Stimme, die die ein Wiederholungseffekt braucht, um mal ein paar Namen zu droppen. Leute wie Neil Young oder Bob Dylan, die wären wahrscheinlich im klassischen Sinne keine guten Sänger und und ich schätze mal, wenn wenn die so als junge Kerle an so einer Talent Show teilnehmen, wie wir sie zur Zeit haben, da würden die rausfliegen gleich in der ersten Runde, ey Junge, du kannst gar nicht singen, aber im Nachhinin hey, ich bin halt Nil Young und das ist doch auch so ein Thema, dass wir in der Popmusik so unglaubliche verschiedene Stimmen haben. Ja, genau. Wir werden uns auch viele von denen angucken. In dem Falle könnte ich mal noch nennen Udo Lindenberg, wobei ich dazu sagen muss, also da kommt man jetzt nicht unbedingt drauf, aber Udo Lindenberg beispielsweise ist auch jemand, der am Anfang, wo du dachtest, oh Gott, ja, es ist Schlachtzeuger, ja, ist ja gar nicht zu erwarten gewesen, dass der jetzt irgendwie als Frontmann da da eingesetzt werden würde oder bzw. sich selbst eingesetzt hat, möchte ich mal sagen. Aber es ist schon so, der hat das kultiviert und bei mir hat er vor Mikrofon gestanden und ich kann sagen, er hat sehr sehr sauber und überzeugend gesungen, also wirklich in seiner typischen Art. Ja, und ich muss wirklich sagen, also ich musste da nichts korrigieren. Es ist einer der wenigen da, wo ich auch nichts gesagt habe, weil er ist es sein sein Stil und als Produzent hast du ja nicht die Aufgabe, da jetzt sozusagen, dass das doch mal zu äh du musst entscheiden in den schnell in solchen Minuten musst du entscheiden, dass er so wie er ist rüberkommt und das so so und das auch, dass du seine Stimme kennst und dass du es auch abschätzen kannst, liegt da noch mehr drin oder nicht und manchmal ganz schön schwierig. Ich habe nur ich habe nur zwei Songs mit ihm gemacht. Also ich war mir da nicht so sicher und deshalb habe ich gesagt, okay, für alle Fälle er weiß was er da tut. Das merkt man schon. Das war das weiß ich wie vielte Album, das 15. Album oder irgendsowas, der weiß wirklich was er tut. Du hast also ein komplettes Album von Udo Lindberg produziert? Ja, nicht komplett. Ich hatte zwei Titel auf dem Album mit drauf. Das eine war der König von Scheißegalien, was eigentlich auch wirklich wirklich sehr sehr gut gelaufen ist. Gerade die neue Version, die dann für dies MTV anplug gemacht worden ist. Das war wirklich echt sehr ein Highlight. Also sofern der Titel ist immer präsent bei ihm. Das fand ich schon mal gut. Und zweiter Titel war Sex in der Wüste Covervversion von Ideal damals. Die Annette Humpe war auch mit dem Studio. War echt gut. Also insofern ja, da war einiges mit dabei. Ja, sehr cool. Deswegen wir stellen euch also ein paar Musiker vor, ein paar Sängerinnen und Sängerin und es geht hier nicht um irgendein Ranking, wer ist der beste oder die beste. Das kann man auch machen. kann man natürlich endlos debattieren, aber ich finde das interessant ist eben, dass es auch ganz ungewöhnliche Stimmen gibt, die eben äh keine Ahnung, bei solchen Talent Shows würden die voll durchfallen und und da brauchst du dann auch als Produzent dem nicht sagen: "Hey, sing mal besser," sondern der singt halt so, wir wie die Leute es erwarten. Und dann das muss in der Pop und in der Rockmusik muss es nicht immer schönheit sein, wie früher in der Schule. Ich weiß nicht, heute gibt's wahrscheinlich gar mehr, oder? Aber als wir noch in die Schule gegangen sind, Axel oder da musste man noch vorsingen manchmal vor dem Lehrer und wurde dann benoten. Ja. Ja klar, da war völlig aufgeregt. Hast völlig recht, weil unter diesen besonderen Stimmen fällt mir jetzt ein ein über die man vorfällt gar nicht gesprochen haben. Björk. Björk. Oh ja, ist extrem also sowas und solche du hast immer wieder so Sachen dazwischen, die die brillieren einfach, weil sie völlig anders dran gehen und normalerweise sagt man ja, da muss muss Gesangsunterricht nehmen. Das ist ja verbieten die die Leute nicht manchmal sogar? Das ist eben diese große Frage. Deswegen kam ich auf diese Talent Shows zu sprechen. Ich ich habe die überhaupt nur gesehen, weil ich halt ähm da Tini Kinder hatte und schauen wir uns das an und ich sag dann immer den Kindern: "Hey, was ist eigentlich komisch? du musst nicht die perfekte Stimme haben und dann so ein Coach, der dann noch sagt, ja, das musst du noch verändern und da es geht da um die Glaubwürdigkeit. Was trägt deine Stimme? Das ist eigentlich was in der in der Popmusik und in der Rockmusik aus meiner Sicht den Erfolg ausmacht und ähm es muss nicht unbedingt perfekt sein. Eine perfekte Stimme ist auch nicht verkehrt. Ja, aber ganz oft sind eben Leute, die ihre eigene Musik komponieren. Da geht's darum, welche Gefühle trägst du in deiner Stimme? Und wenn es drum geht, auch mal um Schmerz oder irgendwie mal Wut oder so. Da brauchst du nicht eine perfekte ähm gesangsgecoachte Stimme, sondern du brauchst diese Credibility, das was die Großen auch haben, ne? Und da sind wir eigentlich schon beim Thema Casting, z.B. Das würde, das kann ich auch mit dran teilnehmen. Und genau um das Casting geht es jetzt, denn damals in den 90er Jahren gab es nämlich ein großes Casting in Amerika und da hat sie etwas ganz besond ganz besondere Truppe bei rausgestellt, nämlich diese hier, die Backstreet Boys. Und das war ein wirklich, das ist ein Volltreffer, meiner Meinung nach, den man sich überhaupt nur denken kann, denn die hatte ich vor Mikrofon und ich kann nur sagen, es war ein echtes Erlebnis. Wirklich, es hat mich ganz tief berührt, dass der Unterschied zu dem, was vorher war eigentlich für mich jetzt speziell war, ich hatte z Leute, meistens Amateure und ich musste immer dachte, oh man, ich hatte häufig das Gefühl, jetzt singt er meinen Song, ich habe den so schön im Kopf und dann denke ich, jetzt hat er den völlig in Grund und Boden gesungen, den schönen Song, den ich gemacht habe und jetzt hat er eigentlich draußen auf dem Markt keine Chance. Ich war immer ziemlich wirklich richtig down da deshalb. Ja, und dann hieß es ja hier, wir haben jetzt eine, das war ein Charity Thema, ja, also Hand in Hand for Children hieß das damals und die waren angesagt und ich habe gedacht, na gucke ich mal, weil sie begreifen die das überhaupt? Ich hier ist ja Deutschland und Ami und die haben sich das dann auch angehört, die haben gar nicht vorbereitet kurz angehört, dann stell dann den wie jetzt f f f f fang f f fängt der erste schon an zu singen wie jetzt habe ich gar nicht mit gerechnet, dass der das überhaupt sofort drauf hat. stellt sich vors Mikrofon, singt und ich denke: "Wow, also ich habe wirklich, ich habe endlich gedacht, jetzt weiß ich, was da drin steckt." Das hat mir auch als Autorin wirklich extrem geholfen, dass ich endlich mal das Gefühl hatte, ja, jetzt interpretiert jemand meinen Song. Also, ich war wirklich geplättet. Insbesondere möchte ich da ganz gerne den Brian hier erwähnen, der als erstes dann davor gestanden hat und mir wirklich wirklich gezeigt hat, was da drin steckt. Die zweite super gute Stimme, die ist eher so bisschen kn knschiger, ist hier AJ, der dann auch am äh am Mikrofon stand. Ich war wirklich weggepustet. Wirklich. Ja, das ist das hat mich so tief berührt, dass ich das auch wahrscheinlich auch in noch 20, 30 Jahren noch weiß. Und man kann muss sagen, alle haben ja auf ihn hier gesendet. Das der das ist Nick, der der halt eben dir der der Liebling bei den ganzen Kidis war. Der war war auch gut, muss ich wirklich sagen. Hai hat man völlig unterschätzt, z.B. auch ziemlich gut. Äh und dann wäre jetzt noch Kevin zu zu sehen, der konnte nicht so hoch singen. Das war der war mehr im der war im Baritonbereich. Das heißt mit anderen Worten, er hatte so die die Höhen hat er nicht so richtig gut gut hinkrieg. Also wie gesagt, aber ansonsten die waren einfach perfekt. Also es hat mich wirklich gesagt, wie gesagt tief berührt. Die sind dann auch in Deutschland noch häufiger gewesen immer wieder. Zu dem Zeitpunkt waren sie noch nicht so bekannt. Das war 97 kleine Randnotiz. Ich hatte mein Studium noch nicht ganz so weit und ich hatte, ich war wir sind Ende 96 eingezogen und ich hatte noch so eine einfach nur so so ein Dings dahingestellt, so ein so ein Eck, wo sie sich drauf stellen konnten, so und dann halt mit Mikrofon gesungen hat, aber die haben das ganz easy genommen und fanden die prima. Den nächsten Tag kamink, ja, die fand das nicht mehr so gut. Also da war schon der Justin Timberlake hatte dann irgendwie das hier sag, aber ne so ist ja muss ich da ja halt auch auf englisch dem klar machen hör mal zu ja ist jetzt ich bin noch nicht lange hier halt ne also sind so Randnotiz hat die aber nicht beeinflusst das interessiert die die Leute nicht die sind so professionell die stellen sich dahin die könnten auch die könnten auch jetzt im Heizungskeller singen es ist völlig wurstwo. Die haben es einfach drauf das ist ja auch so ein Ding. Viele Musikfans belächeln ja so eine Band wie die Backstreet Boys sagen: "Hey, das ist ja nur eine Boy Group, wahrscheinlich können die gar nicht richtig singen. Das hat doch alles nur im Studio wird es irgendwie gezaubert und so." Aber jetzt so von dem, was du erzählst, sind es auch einfach gute Musiker, Sänger, Künstler. Also und mal so als Frage, ist es überhaupt möglich jetzt du als Produzent, kannst du jemanden, der überhaupt nicht singen kann, aber der irgendwie hübsch ist und schön tanzen kann, kannst du so jemand zu einem Star machen? Kannst du jemand, der nicht singen kann, gut aufnehmen? Eben nicht. Das geht gar nicht. Nein, es ist so mit man meint, dass alles im Studio gemacht wird. Ja, also du kannst dann mit dem nach mit der Nachbearbeitung das alles hinkriegen. Dem ist überhaupt nicht so. Ganz im Gegenteil. Du hast ein bestimmtes Term und eine bestimmte Bandbreite, was du singen kannst und wenn du das nicht bringst, dann ist da nichts viel zu machen. Ja, was geht? Das geht heute wirklich den Ton gerade zu ziehen. Da gibt's Technik für, das ist kein Problem. Aber sehr viel mehr geht nicht. Wirklich nicht. Also äh das ist halt, das muss ich jetzt ganz klar noch mal sagen. Meine Kollegen werden das bestimmt noch mal bestätigen, dass es halt eben genau nicht geht. Wir können denen jetzt nicht das Singen vor Mikrofon beibringen. Das ist auch so ein Thema, was immer gerne gesagt wird, ja gut, da musst du ihnen besser anleiten. Die haben auch ihre Grenzen, diese ganzen Leute, gerade wenn sie noch nicht so erfahren sind. Ja, aber es gibt natürlich auch und das ist dann meistens auch der Fall, die dass die in Häkchen Naturtalent ja was dann von dem Nichts aus mit einmal hervorragend singen kann, die sind rah geseht. Also, das muss man dazu sagen. Viele haben dann aber halt eben auch viele Erfahrung dadurch, dass s halt irgendwelchen Bands gespielt haben und on stage waren. Also auch das hilft denen. Aber im Grunde genommen ja, das was den das was die Leute draußen bewerten und hören, das muss da sein. Also du kannst als Produzent Stimmen veredeln, aber du kannst nicht jemanden zum Star machen, der nicht singen kann. Genau, sonst hätte man ja wahrscheinlich die Jungs von Milli Vanilli auch gleich singen lassen können und hätte dann jemand anders da singen lassen müssen. So. Ja, ganz ganz sicher. Ja. Mm. Ja, also deshalb Backstreet Boys muss ich deshalb kann ich auch nur sagen, die sind auch wirklich hervorragend. Also das ist natürlich auch ein Topcasting gewesen offensichtlich. Also und es wurde mir einschla die Amerikaner können am Gesang und was was du hier in Deutschland findest ist wirklich ganz andere Ebene, muss man fairerweise sagen. Wirklich. Also, wir haben dieses dieses die die binden die Noten ganz anders. Also, da muss ich sagen, wir haben hier in Deutschland es gibt ein paar paar Talente, die aufgefallen sind. Ich muss Xavan nennen, der durchaus internationales kann. Vielleicht noch die Stefanie Stefanie wie heiß noch nee die meine ich jetzt nicht. Nee, die war echt nicht gutes Beispiel. Nein, nein. Heinzmann heißt jetzt habe ich auch mit H. Siehst du? Heinzmann war es genau die die gehört auch zu den den ich das zutraue auch international aufzufallen. Da fehlt's dann vielleicht an anderen Sachen, dass sie es noch nicht geschafft haben, aber im Allgemeinen ist es selten, dass da jemand sowas äh so in diese Amir Richtung geht. die haben eine bestimmtes eine bestimmte Art zu zu singen. Kommen auch jetzt die neueren, die frischen Talente aus Deutschland haben das schon mehr. Man merkt vielleicht auch daran, dass wir hier dann durchaus auch mehr kulturelle Einflüsse hier haben. Und du meinst die Art zu singen, also meinst du auch wie man gecoacht wird, wie man als Sänger erzogen wird, wie man es gelernt hat? Weil im Grunde genommen, warum sollten jetzt die Deutschen anders singen als die Amerikaner? Sind noch dieselben Kehlköpfe. So, ja, stimmt schon, aber die führ die Stimmführung ist anders. Das spürt man ja auch, also die binden das ganz anders, die die Noten, also ich will mal so sagen und halt eben auch die Artikulation ist auch anders natürlich auch dadurch geformt, dass dass die Sprache ja hat und sowas. Ja, wir haben auch da sprachliche Unterschiede. Ich vermute auch, dass es damit ein bisschen zusammenhängen könnte. Ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Ich nenne es eher so die oder ich sag die haben halt so Soul, das ist wie wenn bei großen Sportveranstaltung Amerika singen die immer vor die Nationalne und da da wird die dann nicht so streng gesungen, sondern kommen dann irgendwelche Stars und die singen das in ihrem Style, ob das dann Country ist oder ist eine Soul Version und wenn du da Leute hörst, wie die die so diese Nationalhymne singen, so wow ey, das ist was die da mit ihrer Stimme alles machen könnten. Unglaublich. Genau. Ja, ich glaube, wir haben noch andere Leute, die wir kurz vorstellen rein. Los, hau mal ein rein. Ronny James Ronnie James Dio. Ey, einer meiner absoluten Lieblingssänge. Sein Genre, das sehen wir schon an den Bildern, ist Härte Rockmusik oder auch Metal. Und ähm Ronnie James die über den gbst gb so viel zu erzählen. So richtig bekannt geworden ähm ist er glaube ich als äh so ist in den 70er Jahren. Der ist ein Amerikaner, der war früher bei noch in den 60er Jahren bei einer Band, die hieß The Elfs, wenn ich mich recht erinnere. Und das passt auch zu dem, weil schaut euch mal diesen Typen an, der hat auch sowas Elfenhaftes. Manchmal würde es mich gar nicht wundern, wenn man die Haare auf die Seite nimmt, damit d irgendwie die so spitze Ohren werden oder sowas. Und tatsächlich hat tatsächlich dieser Ronnie James Dio, der hat diese diese Energie, dieses heidnische, dieses Fantasymäßige, das hat er in den Metal gebracht, auch mit Texten und so weiter. Das ist was er ist. Ja, und ähm was auch ganz bekannt ist bei ihm, das ist natürlich diese Geste, die er macht. Das ist die Manuuta, wie wir gesag sagen, die gehörnte Hand. Und ähm da, das ist ein riesen Thema so in der in der Popgeschichte. Wer hat das erstes die Manu Kornuta gemacht? Ja. Wir wissen, es gibt auch ein Beatles Plattencover, wo Len dieses Zeichen macht, aber es war Ronnie James Dio, der glaube ich dafür gesorgt hat, dass das so heute so ein Erkennungszeichen ist unter Metland, die Pommesgabel, wie man be uns sagt, wenn man auf nach Wacken geht. Jeder grüßt sich so und ich glaube, es war Ronnie James Dio, der der dieses Symbol so reingebracht hat, aber es hat natürlich auch eine heidnische Bedeutung oder es hat auch so so ein okkultes Level und das ist eben was dieser Ronnie James Dio auch reinbringt, was der auch einfach ist. Also der hat diese alte Connection und ganz ehrlich, wenn ich mir den anschaue und wenn ich vor allem den höre, dann dann habe ich bei Ronnie James Diom das Gefühl, das ist so zeitlos. Stell dir mal vor, wie es vor 3000 Jahren war. Da gab's auch schon solche Typen. Der braucht kein Mikro, der braucht keine Verstärkung. Wenn du den als Comic zeichnen würdest, so ein kleiner Mann, der ist nicht groß. Ja, e typische Pose so nach oben so singen und dann dann ist es wie ein Vulkanausbruch, dem aus dem sein Mund kommt. Ein kleiner Mann, aber so viel Kraft da. Genau. Und da denke ich mir, weißt du, solche Typen, die gab's do schon immer. Wie zeitlos ist es, wenn du so jemanden direkt neben dir hast am Lagerfeuer, wir machen Musik und dann reißt der mal sein sein Halschakra auf, was da passiert, wie laut er ist, wie kraftvoll, so unglaubliche. Was ein Typel das hier übrigens auch mega große Platte. Das ist einer meiner absoluten favorite Songs all times drauf. Stargazer auf diesem Album. Das schon zusammen hier mit Richie Blackmore auch von De Purple. Das ist wahrscheinlich dann die Prime gewesen für Ronnie James Dio, aber er war eben auch der teilweise Sänger bei Black Sabbath als Nachfolger des legendären Asi Osborn und der hat do einige Sachen solo gemacht. Für mich einer hier Dio für mich einer der allergrößten aller Zeiten. Ja. Mhm. Ja, gut. Ich glaube, wir können mal wieder ein bisschen auf auf die das deutsche gucken. Ja, also wir haben doch durchaus auch mal nicht nur internationale Größen, sondern hier haben wir mal einen ganz deutschen, nämlich Udo Lindberg. Ich habe ihn vorhin nämlich schon kurz erwähnt. Ich kann jetzt vielleicht noch ein bisschen mehr dazu sagen. Letztendlich ist es so, dass er äh dass er ja schon schon als Schlagzeuger angefangen hat, also bevor er überhaupt zum Singen gekommen ist. Das ist auf jeden Fall ähm vielleicht auch für ihn, dass er also man merkt auch das Timing ist sehr sehr gut. Also auch vom Mikrofon man merkt, er sitzt also genau auf dem Beat je nachdem was was für ein für für da geht. Also das sitzt natürlich auch kein Wunder. Als Schlagzeuger ist er da ja prädestiniert zu. Aber ansonsten würde ich sagen, ist er was ähm sein seine Performance anbetrifft, hat er seine ganz eigene Art entwickelt und du hörst ihn raus. liegt sicherlich auch an seinem schnodrigen Arzt zu äh äh zu sprechen auch. Das hat ist auch da hat ja so diesen Sprechgesang teilweise auch mit dazwischen. Also wie gesagt, ich habe da mit ihm Erfahrung gemacht. Sehr gute Erfahrung immer auch menschlich gesehen war sehr sehr gut. Ich bin total gut mit ihm ausgekommen auch das kann man nicht immer sagen. Wir haben es sofort verstanden. Er ist auch ein der kann sich auch der weiß auch ein Studioha, der weiß natürlich auch was er da tut, ne? Das heißt also nicht nur, dass er diese dass er dann weiß vor Mikrofon, sondern eben auch menschlich, wie man mit miteinander gut umgeht und der muss der muss auch nicht motiviert werden, ne, sondern es reicht aus, wenn man sich bei ihm sozusagen so ab 16 Uhr meldet, ist es dann gut. Ja, also vor 16 Uhr wird's schwierig, da geht er gar nicht erst ans Telefon. Also er hat einen ganz anderen Tagesablauf als anderer Mensch, wollte ich damit sagen. Also das aber es super. Ansonsten dann kam der meistens gegen 18 Uhr und wenn dunkel, ja, sozusagen und dann haben wir durchaus eine gute Session gehabt. Also wie gesagt, das waren wir hatten zwei zwei Tage ins Auge gefasst. Am ersten Tag haben wir dann sozusagen den den König von Scheißregalien gemacht und am zweiten Tag kam die nette nette Humpe dazu, weil wir ja wie gesagt diese Covervsion von Sex in der Wüste gemacht haben, was ja früher ideal schon schon gebracht hat. Also das war so denn der Start. Ja. Und insofern haben wir äh haben wir da eigentlich wirklich eine gute Sache abliefern können und das ich bin auch sehr zufrieden gewesen mit wie er das gemacht hat. So eine Frage, die ich mir oft gestellt habe und die du als Produzent beantworten kannst. Ich meine, wie viele Takes macht man denn eigentlich gewöhnlich bei so einem Album? Ich meine, es hat ja so ein die Stimme ist auch was menschliches ist ja nicht jeden Tag gleich. Man hat ja sein innerhalb eines Tages seine aufs und nieders man ist ja nicht jeden Tag gleich. keine Maschine, die man einfach einsteckt und jetzt jetzt knallt solche Leute wie Udo Lindenberg, ich meine, du lädst ein Studio und der funktioniert sofort oder wie oft musst du da das machen sagen, ja, heute wird's nicht mal gucken, ob vielleicht morgen deine Stimme weiter auf geht. Wie ist denn das? Also bei ihm kann ich jetzt nicht so genau sagen. Du hast du hast recht. Die Unterschiede sind aber für das liegt am Typen selber. Ja, also bei ihm weiß ich, dass er das ist ein Vollprofi. Ja, der hat der hat sich vors Mikrofon gestellt und hat losgelegt und hat das auch weitesgehend selber Regie gemacht, möchte ich sagen. Er hat dann entschieden, okay, ich weiß, ich kriege das besser hin, dass ich mache ich das jetzt noch mal und die Stelle müss da müssen wir noch mal dran. Also vielleicht noch mal zur Erklärung auch die Leute singen das nicht unbedingt durch. Also man die Leute jetzt auf der Straße denken natürlich logischerweise der sie fängt vorne an den Song zu singen und singt ih bis ganz hinten hindurch. Nein, dann zum reinkommen schon mal. Ja, aber dann geht man, weil sonst kannst du kannst ja niemanden anleiten. Ja, du kannst ja nicht sag, pass mal auf hier, du hast in in Vers 1 die dritte Zeile und da und dann zielst du auf, was du da halt noch nicht optimal ist. Kann doch keiner merken. Also machst du sozusagen die ersten Strophe, ja, oder den ersten bis zum Refrin und dann machst dann, ich ma habe häufig dann so gemacht, okay, jetzt ist der in der Strophe drin, mehr in den unteren lagen meistens. Ja. Dann mache ich die zweite Strophe auch gleich hinterher. Ja. Und dann, wenn ich merke, oh, jetzt ist er richtig gut geworden, dann habe ich sogar die die erste Strophe noch mal gemacht. Ja, also auch um das zu, was du schon vollkommen recht heißt, manchmal brauchen es auch länger, um reinzukommen. Das gibt's ab und zu mal. Ja, die sind nicht auf auf Knopfdruck da, sondern merke ich, oh, hier muss ich noch ein bisschen ja, das das geht das kann der Interpret besser. Dann hat man so das ist so eine so so der der Moment wurde, wo ich das zu entscheiden habe natürlich als als sagen wir mal ich, der jetzt sozusagen den Interpreten ja führen muss. Also insofern hast du schon recht. Wir haben durchaus auch manchmal die Zeiten gehabt, aber dass ein Aufnahmetermin, sagen wir mal so geendet hat, dass man sagt oder dass da sagt nach dem dritten sing du ne heute kriege ich es nicht auf Reihe. habe ich nicht erlebt, muss ich sagen. Also, ich habe schon gehört, dass es dann trotzdem hier und da durchaus auch passiert bei anderen Studios hier in beim bei mir ist es nicht passiert und klar Profi Nummer 1 U hat das im Griff, weil die deine Stimme die drückt ja immer auch direkt deine Gefühle aus und auch deine Laune. Ich meine so, du nimmst so ein Instrument in die Hand, eine E-Gitarre, die die klingt halt wie sie klingt und natürlich ist auch dein Gefühl drin, ist schon klar, aber ganz grundsätzlich ist völlig egal, wie wie du gerade drauf bist. Das Ding kannst du spielen, wenn du es kannst. Ja, bei der Stimme kannst du aber nicht bullshitten. Du kannst nicht verstecken. So, jeder hört sofort. Wenn du Angst hast oder so, dann hörst du das in der Stimme. Wenn du wütend bist, hörst du das in der Stimme. Wenn du fröhlich bist, hörst du es in der Stimme. Und das kann man ja nicht einfach so auf Knopfdruck kreieren. Oder ist das vielleicht doch, was eben die ganz großen können halt bang, zack und jetzt funktioniere ich. Warum die dann auch live immer gut sind, so die ganz großen. Ja, du hast vollkommen recht. Gerade gerade wenn sie den Song zich mal gemacht haben, also das gilt z.B. Jetzt haben wir hier mal Udo Lindberg als Beispiel Irene Kara die die dieses What the Feeling what Feeling z.B. gesungen hat, die war ja auch im Studio. Die haben das so drauf. Da muss man jetzt da da ist dann die können das jederzeit ja je nachdem wie oft du es gemacht hast. Ach Axel, faszinierend mit dir über die menschliche Stimme zu reden, aber leider sind wir jetzt schon wieder mit der Zeit durch. Wir haben noch schon wir haben noch viel mehr eigentlich auf der Liste, aber hey, was was soll ich euch sagen? Wir werden wahrscheinlich noch den einen oder anderen die eine oder andere Sendung machen zu dem Thema Sängerinnen und Sänger, was einfach so unglaublich viel großartige gibt und das ist genau was wir hier bei Frax Music feiern. Ey, was es doch für tolle großartige Künstlerinnen und Künstler auf dieser Welt gibt und den werden wir uns bestimmt wieder oder Axel? So machen wir das ganz genau. Ja, in diesem Sinne stay tuned, denn das war noch lange nicht alles Music. เ