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FRAX #069. Mai 2026

DJ BoBo live in Leipzig – wir waren Backstage, Interview, 20 Jahre Teamwork | FRAX Music Podcast #6

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Zusammenfassung

In der sechsten Folge des FRAX Music Podcasts nehmen Axel Breitung und Frank Joetze die Hörer mit auf eine exklusive Reise hinter die Kulissen eines DJ BoBo Konzerts in Leipzig. Die beiden Musikexperten berichten nicht nur von ihrem persönlichen Erlebnis, sondern liefern tiefe Einblicke in die Welt der großen Popshows und die langjährige Zusammenarbeit mit einem der erfolgreichsten Eurodance-Künstler Europas.

Axel Breitung, der seit 1991 mit DJ BoBo zusammenarbeitet und viele seiner Hits produziert hat, schildert eindrucksvoll, wie es ist, als Teil des Teams Backstage zu sein. Dank seiner engen Verbindung zu DJ BoBo erhielt das gesamte FRAX-Team Golden Seat Tickets, die ihnen nicht nur den Zugang zum Soundcheck, sondern auch eine exklusive Backstage-Führung ermöglichten. Die Hörer erfahren, wie aufwendig die Produktion einer solchen Show ist: 15 Sattelschlepper, 140 Teammitglieder und modernste Technik sorgen für einen reibungslosen Ablauf und spektakuläre Effekte.

Besonders faszinierend sind die technischen Details, die Axel und Frank beschreiben. Von individuellen In-Ear-Monitoren für Musiker und Sänger bis hin zu ausgeklügelten Bühnenmechanismen wie Aufzügen, die DJ BoBo während der Show scheinbar aus dem Nichts auf die Bühne katapultieren – die Show ist ein wahres Spektakel für alle Sinne. Die beiden Podcaster nehmen die Hörer mit in die Katakomben unter der Bühne, wo sich Umkleideräume und geheime Wege befinden, die dem Publikum normalerweise verborgen bleiben.

Ein weiteres Highlight der Folge ist das exklusive Interview mit DJ BoBo, das nur 45 Minuten vor Konzertbeginn stattfand. Trotz der Hektik zeigte sich der Künstler entspannt und offen. Im Gespräch reflektiert DJ BoBo über seine musikalischen Wurzeln in den 80ern, den Einfluss von Michael Jackson und die Bedeutung von Innovation für seine Karriere. Er spricht offen über die Herausforderungen, sich als Künstler immer wieder neu zu erfinden und nicht nur auf vergangene Erfolge zu setzen. Die Entwicklung der Bühnenshows von aufwändigen Kulissen wie bei 'Pirates of Dance' bis hin zu modernen 3D-Projektionen wird ebenso thematisiert wie die Bedeutung von Teamwork und Leidenschaft.

Die Folge bietet nicht nur spannende Anekdoten und Insiderwissen, sondern auch einen inspirierenden Blick auf das Musikbusiness und die Kunst, sich über Jahrzehnte hinweg erfolgreich zu behaupten. Für Fans von DJ BoBo, Eurodance und alle, die sich für Musikgeschichte und Popkultur interessieren, ist diese Episode ein absolutes Muss.

Hintergrund & Kontext

DJ BoBo, bürgerlich Peter René Baumann, zählt seit den frühen 1990er Jahren zu den prägenden Figuren des Eurodance. Mit Hits wie 'Somebody Dance with Me' und 'There Is a Party' wurde er international bekannt und prägte eine Ära, in der elektronische Tanzmusik aus Europa die Charts dominierte. Die 90er Jahre waren eine Zeit des musikalischen Umbruchs: Neue Technologien, der Siegeszug von Synthesizern und Drumcomputern sowie die Verschmelzung von Pop, Dance und Rap-Elementen führten zu einem unverwechselbaren Sound, der Millionen begeisterte.

DJ BoBo verstand es früh, seine Musik mit spektakulären Live-Shows zu verbinden. Während viele Eurodance-Acts als reine Studio-Projekte galten, setzte er auf aufwändige Bühnenbilder, Choreografien und ein festes Team aus Musikern und Tänzern. Diese Innovationsfreude ermöglichte ihm den Sprung von den Clubs in die großen Arenen und sicherte seine Karriere auch über das Ende des Eurodance-Booms hinaus.

Axel Breutung, einer der erfolgreichsten deutschen Musikproduzenten, war maßgeblich an BoBos Sound beteiligt. Seine Erfahrung und sein Gespür für Trends halfen, die Shows immer wieder neu zu erfinden. Die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Andrea Berg zeigt, wie eng die deutsche Pop- und Schlagerszene miteinander verwoben ist. DJ BoBos Erfolgsgeschichte ist ein Beispiel dafür, wie Teamwork, technische Innovation und die Fähigkeit zur Weiterentwicklung im Musikbusiness entscheidend sind. Die heutige Popkultur profitiert noch immer von den Impulsen jener Zeit.

Häufige Fragen

Wie läuft ein DJ BoBo Konzert Backstage ab?

Backstage bei DJ BoBo erlebt man eine beeindruckende Organisation: Von Soundcheck und Bühnenführung über technische Einblicke bis hin zu Umkleideräumen und Setlists. Das Team arbeitet mit modernster Technik und sorgt für einen reibungslosen Ablauf der spektakulären Show.

Welche Songs hat Axel Breitung für DJ BoBo produziert?

Axel Breitung war maßgeblich an vielen DJ BoBo Hits beteiligt, darunter der erste große Erfolg 'Somebody Dance with Me'. Auch in den Folgejahren schrieb und produzierte er zahlreiche Songs, die bis heute Teil der Live-Shows sind.

Wie hat sich die Bühnenshow von DJ BoBo über die Jahre entwickelt?

DJ BoBo setzt seit den 90ern auf innovative Bühnenshows. Früher waren es aufwändige Kulissen wie das Piratenschiff bei 'Pirates of Dance', heute kommen modernste 3D-Projektionen und technische Effekte zum Einsatz, um das Publikum immer wieder zu überraschen.

Was macht DJ BoBo Konzerte so besonders?

DJ BoBo Konzerte sind ein Gesamterlebnis: Mitreißende Musik, spektakuläre Bühnenshows, aufwendige Technik und ein eingespieltes Team sorgen für unvergessliche Abende. Die Nähe zu den Fans und die Leidenschaft für Innovation machen jedes Konzert einzigartig.

Wie lange arbeitet Axel Breitung schon mit DJ BoBo zusammen?

Axel Breitung und DJ BoBo verbindet eine über 20-jährige Zusammenarbeit, die 1991 begann. Bis 2010 war Breitung als Produzent und Komponist aktiv, und auch danach blieb der Kontakt eng, etwa bei gemeinsamen Projekten mit anderen Künstlern.

Wann findet die nächste DJ BoBo Tour statt?

DJ BoBo plant seine Tourneen im Dreijahresrhythmus. Die nächste große Tour ist voraussichtlich 2029, da er sich ausreichend Zeit für kreative Entwicklung und Vorbereitung nimmt. Aktuelle Infos gibt es auf seinen offiziellen Kanälen.

Transkript anzeigen

Hallo Leute, hier ist Frax Music heute im Konferenzformat, denn Axel und ich, wir waren letztes Wochenende auf dem DJ Bobo Konzert in Leipzig und darüber wollen wir euch erzählen. Hallo Axel. Hallo Frank. Wie hat's uns überhaupt nach Leipzig verschlagen? Du hast richtig gute Connections zu DJ Bobo. Wie sind wir überhaupt zu dem Konzert gekommen hier? Ja, die Sache das hat eine lange Geschichte. Ich habe ja habe habe ja jahrelang für ihn gearbeitet. Das ist natürlich der Grund, dass wir dass auch die Connection halt eben sehr gut ist über die ganzen Jahre rüber. Seit 91 ist er in mein Studio gekommen, das erste Mal erste Aufnahme gemacht war Somebody Dance with Me, die allererste Aufnahme. Seitdem ist unsere Zusammenarbeit bis 2010 gelaufen, bis ich mich dann doch aus dem Produktion aus der Musikproduktion zurückgezogen habe. Aber unser Kontakt ist nach wie vor gut. Wir haben hier und da durchaus auch als Komponisten zusammengearbeitet, nämlich mit Andrea für Andrea Berg mehrere Titel geschrieben. Also auch da siehst du irgendwie geht's ja weiter mit unserer zusammenarbeit und deshalb war hat er mich auch eingeladen, wie er das immer macht und ich habe mich natürlich sehr gefreut dann halt eben nicht nur alleine zu kommen, sondern er sagt eigentlich immer zu mir, bring deine Freunde mit. Ähm, das ist genau das, was er also auch fördern will und dann habe ich also so habe ich euch ja dann entsprechend mit eingeladen, das heißt das gesamte Frex Team und ein paar Freunde noch dazu und so haben wir uns in Leipzig getroffen. Ja, so war ein richtig gelungener Arbeit, wie du sag Abend, wie du sagst, wir waren ein paar Leute, eine ganze Gruppe und es waren auch besondere Tickets, die du uns da besorgt hast, Axel, nämlich Golden Seed Tickets. Und das hat er beinhaltet, dass man da schon nachmittags das Konzert um 18 Uhr angefangen. Wir waren aber schon nachmittags dort und ähm da wurde uns dann wir waren Zeugen von vom Soundcheck. Ja, das war schon schon beeindruckend, ganz exklusiv und dann wurden wir auch ein bisschen rumgeführt. Wir durften auf die Bühne und das ist immer eine riesen ein riesen Thema bei DJ Bobo, der hatte einen riesen Bühnenshow. Haben wir auch schon an ander Stelle mal bei Frax drüber gesprochen und die konnten wir uns anschauen. Wir sind auf der Bühne gewesen, dann auch in den Hintergrund der Bühne. Was ist so so unten? Die Bühne war auf drei Etagen sozusagen aufgeteilt und wir konnten auch sehen, was dahinter ist, wo dann die Musiker oder die Tänzer dann so verschwinden, wo sie dies dann mal umziehen können und ähm das war super interessant oder so diese Führung. Ja, auf jeden Fall. Also gut, ich kenne sie natürlich schon länger und aber ich ist auch ein wichtiger Punkt so die man nennt das ja die Backstage Führung. Dann sind wir sozusagen hinter die Kulissen gekommen. Äh wenn man ein bisschen genauer hinguckt, dann war es nicht nur hinter die Kulissen, sondern auch unter die Kulissen. Das heißt also die haben das ja, die Bühne ist hat ja eine gewisse Höhe und da drunter da findet richtig was statt. Das sieht man so von außen gar nicht, sondern das ist da, wenn man dann also da unten runter geht in die Katakompen, da gibt's dann sogar ein Umzugsraum für DJ Bobo, weil der zieht sich ja mehrfach um im Laufe des Konzerts. Die haben auch, ich habe aus dem Augenwinkel schon gesehen, a, da hängt die Setlist, das heißt also die Liste, auf der die einzelnen Titel angegeben sind und das war ganz gut für mich gleich mal ein Foto gemacht für mich, denn dann wusste ich wenigstens, wann welcher Titel dran ist und ich gebe zu, mich hat natürlich am meisten interessiert, weil was die die Titel wie die sind die ich mit ihm zusammengeschrieben und produziert hatte damals. Und die sind aber auch reichlich dran gewesen, auch wieder bei diesem bei dieser Tour. was ich ja sehr begrüße logischerweise, weil es gibt dann einem ja ein gutes Gefühl, wenn man so nach den Jahren, alle Jahre mal wieder so ein Live Konzert miterlebt und dann sieht, wie die wie die halt eben auch die Leute mitfeiern. Ja, und dann sind B sind wir auch weitergegangen. Also haben uns wirklich sehr weit auch erklärt, dass da so kleine Boxen sind, denn dass man die alle so eigentlich in den in den in die einen der 15 Sattelschlepper mein Achte auf die Feinheiten 15 Leuten Sattelschlepper 140 Leute ist sind seine Show also mit wenn man die das ganze Stuff zusammenzählt das ist ein mega Aufwand also insofern waren wir konnten wir davon ja reichlich sehen. Und dann hatten wir auch mit dem aus dem Augenwinkel habe ich dann noch gesehen, ah, da lagen so viel Mikrofone rum und Headsets, darüber weißt du mehr. Ja, ist faszinierend. Jeder Musiker und auch die Sängerinnen und Sänger, die brauchen ja auch einen Monitor. Das heißt, die müssen auch sich selber hören und auch was die anderen spielen. Wenn du so am Schlagzeug bist, ist ja wichtig, dass du hörst, was die anderen machen. Und ähm das ist mittlerweile halt mit so kleinen Funken gelöst, da wo dann jeder individuell, da stand auch immer so bei jeder Funke ein Zettel, das ist für Richie und so, das ist für Lisa und ähm so haben die dann das im Ohren und bekommen halt so den Gesamtsound mit, je nachdem, wie sie es brauchen. Der Schlagzeuger braucht vor allem so den Bassisten auch, dass der der Rhythmus die Rhythm Section gut zusammenhält. Die Vokalisten, die wollen vielleicht die Musik ein bisschen leise haben, damit sie ihre eigene Stimme gut hören und es gut abteilen können. Ja, war richtig spannend auch diese ganzen technischen Sachen zu sehen. Da gab's und ich glaube, wir spoiler nicht so viel für Leute, die mal hingehen. Da gab's so ein ein Aufzug auch, in den dann Bobo eingestiegen ist und dann ein oder zweimal während der Show wird dieser Aufzug wie so ein Katapul nach oben geschossen und und er fliegt dann sozusagen, wenn du das so siehst, fliegt er so von unten aus der Bühne raus und landet dann wieder im im neuen Suit. Ey, spektakulär das alles zu sehen. Und äh ja und und dann, weil du ja Bobo so gut kennst, hat er uns die besondere Ehre erwiesen. 45 Minuten vor Konzertbeginn haben wir noch ein Interview mit ih gemacht. Ich meine, wie crazy ist das denn ne? Ja, da war das war wirklich gut, dass da habe ich gar nicht mit gerechnet. Also ich hatte das schon abgeschlossen. Sein Mitarbeiter erzählt mir im Vorfeld schon. Hör mal zu, der ist immer so viel Hektik vorher und da sieht er ganz schwarz. War ganz überrascht, habe das gar nicht mehr auf dem Tisch gebracht, das Thema. Weil ich hatte ihn ja kurz vorher begrüßt, also gleich nachdem wir so 3 Stunden vor dem Konzert einfach in der in der Halle waren, habe ich ihn erstmal begrüßt und äh ja, dann sagte er: "Ja, wann machen wir denn das Interview?" Ich hä super, wir ken kriegen Interview mit Frax Music. Das fand ich schon auch wirklich sehr gutes entgegenkommen von ihm. Ja, ich kann da durchaus eine gewisse Wertschätzung dran ablesen, die er ja immer noch nach all den Jahren für mich hatte. Also insofern war das super, dass dass er dann äh da dieses Interview gegeben hat. Und das, liebe Leute, schauen wir uns jetzt mal an. Hallo Leute, hier sind Franco und Axel von Frxs Music und wir haben heute was ganz besonderes am Start. Wir sind hier in Leipzig in der Quarterback Immobilien Arena zum Konzert von DJ Pompo. Ja, hier ist er. Hallo, ich freue mich. Großartig. Besondere Erde für uns, oder Axel? Ja, ganz genau, denn wir haben ja unter anderem ein ganz wichtiges äh eine ganz wichtige Serie, die nennt sich die Büh Bühen, die größten Bühnenshows und da haben wir schon bereits einen ganzen Teil aufgenommen. Da geht's um die Bühnenshow von Pirates of Dance, weil das mein ganz persönliches Highlight bisher war. M das ist schon ein paar Jahre her. Ja, ist schon paar Jahre her. Du willst du 204205? Ja, richtig. Genau. Du willst do damit andeuten, dass s jetzt noch noch besser geworden ist die Show anders anders. Das war sehr dreidimensional das Piratenschiff. Das wurde aus Holz gebaut, in die Halle gebaut und äh jetzt ist andere Technologien hat's unter Dessung gegeben. Ist ganz anders. Aber Pirates of DS war bahnbrechend, das ist ja und es war ja viele Kollegen in der Branche aus vielen Ländern hab dann versucht auch so Bauten zu machen. Dann ist es wieder verschwunden 10 Jahre später und jetzt geht's wieder los mit 3D Bauten. Ja, gut. Obwohl wir die konnten ja sehen, wir haben es schon gesehen bei der Pfung eben, dass wir dann doch deutlich was anderes geboten kriegen. Also die Technik spielt heute ja nicht enorme Rolle, weil mit den fünf entsprechende Projektoren, so dass wir da letztendes auch auch natürlich eine 3D Gefühl bekommen. Ich meine, das ist natürlich schon schon schon gut. Also Great Adventure halt absolut und Great Adventure das Thema ist das S wie auch eine Romage dein ganzes Musikerleben. Ich meine, die Anfänger ist so jung was und ich glaube, das sind eine ähnliche Generation, also wenn ich also Breakdance vorliece Musik, Let the music play, die die Vorliebe von Michael Jackson und die 80er Flash Dance I carer, ist das für dich auch so irgendwie die Reise deines Lebens, das große Abenteuer, die die Show, die Bühne, das Künstler das? Ja, große Frage, ich kann die gar nicht so auf dem Punkt beantworten. Ich bin schon sehr geprägt durch die Jugend musikalisch. Das nimmt, glaube ich, jeder mit. Du nimmst deine Musik aus den Jugendjahren mit für den Rest deiner Zeit. Ähm, aber jetzt so künstlerisch die Entwicklung, da finde ich es immer spannend, wenn man versucht neue Dinge auszuprobieren. Das treibt mich dann an, weil immer nur nach hinten zu gucken ist anstrengend. Nach vorne zu gucken macht mir heute. Aber ich glaube, die 80er, wo meine Jugendjahre waren, die haben mich extremst geprägt. Ohne Michael Jackson, ohne die ganzen Sachen würde ich nicht das tun, was ich heute tun würde. Das ist so, die Prägung war intensiv. Ich habe das das verbinden uns gleiches könnte ich auch sagen. Die 80er Jahre die haben ein Geprächt und wir machen ja auch viel Musik und kümmern uns um Musik und er deine Bühnenbilder, du hast es nicht angesprochen, Axel, die letzten oder eine von den dem vorigen Tourneen war auch so großzügig. Ist das das ist, was du richtig gern machst. nicht nur Musik, sondern wirklich eine Review, eine eine Show, eine Unterhaltung für die ganzen Sinne, wo wo du jeden mitnehmen kannst, weil einfach jeder, der hier heute Abend ist, wird bestimmt ein schönen Abend haben, schätze ich mal, das hoffe ich. Äh entstanden ist das Ganze natürlich aus einer Leidenschaft, aber auch aus dem Wissen hinaus, dass die Musik aus äh der wir kommen, Eurodance, da haben wir schon am Horizont die Welle abflachen sehen und wir wussten, wenn wir uns nicht weiterentwickeln, dann werden wir mit der Welle einfach runtergespült, was natürlich ist. Es war aber wir haben wirklich schon damals auch früh angefangen mit Bobo zu singen, auch wenn er es nicht gut kann. Er musste dann hal singen, weil Rapt war out. Also mussten wir was tun. Das haben wir und haben dann viel, also ich habe viel von meinem Geld investiert in die Bühne und die in Kowhow und habe versucht mich da weiter zu entwickeln, denn das war die einzige Chance von den Diskotheken in Hallen zu wechseln, um längerfristig dabei sein zu können. Und das war eine gute Investition und ich habe da viel gelernt in der Zeit und das war auch etwas, was sehr viel Freude macht. Also das ist kreativ toll, weil ich habe dann sehr schnell oder wir auchen sehr schnell musikalisch gemerkt, wir müssen was tun, sonst da vorne bricht die Welle, wenn wir jetzt nicht irgendwie uns Flügel anziehen, wenn es dann runter geht, dann schwenst d mit runter und jede Welle, auch neue deutsche Welle, ich weiß, dass sie die auch immer in eurem Podcast oder Video ansprecht, hat Leute, die daraus entstehen und überleben können, die Welle nicht mitnimmt. Das ist spannend. Gut, meine ich dir gehe jetzt davon aus, dass du demnächst auf Tour sein wirst. Hast du schon player zu? Ich weiß auch nicht, ob ich noch mal auf Tour kann, will, ich mache das sehr gern, aber es hat mit Glaubwürdigkeit zu tun. Ich bin 58. Die nächste Tour wäre frühestens in 3 Jahren. Man m ich 61 ist alles in Ordnung, aber ich weiß nicht, ob das alles fein ist und so. Ich möchte schon nicht mit 80 Tagen stehen in 20 Jahren. Ich möchte versuchen, die die Art von Bühnenshows, die wir machen, ist schon ein bisschen abhängig von Trends und von modernen Sachen. Ich kann mich nicht zurücklehnen und sagen, ich spiel nur die alten Sachen. Das würde mir da auch keine Freude bereiten. Ich glaube, da viel gefordert sein und solange das so ist und die Leute wollen uns sehen, was zum Glück so gut ist wie noch nie, machen wir das, aber ich kann es nicht garantieren. Ja, genau. Also gut, der W dann wäre das also dann logischerweise 29, wenn du jetzt also genau ist also wenn dann würde das der Dreijahresrhythmus sozusagen auch wieder einpägern. Ja, der ist super, weil da haben wir genug Zeit für Entwicklung, wir haben genug Geld, um die Zeit zu überbrücken. Es klingt ein bisschen unromantisch ab. Ja, aber das ist wie wir sagen bei uns immer, wir sind wie ein Ski äh Ski Lift Firma. dann nehme ich sag mal wie ein wenn wir viel Schnee haben und die Leute Skifahren, können wir ähm Umsatz generieren und dann haben wir zweimal Winter oder so ohne Schnee und muss halt muss es halt irgendwie halten und deshalb sind wir von Anfang an so ausgeregt, dass wir das schaffen können im Dreijahres Rhythmus. Gut, na da freuen wir uns jetzt auf die Show, ne? Ja, wir freuen uns so sehr auf die Show auf deine Bande, dass du danke schön Fric DJ Bobo und jetzt lass es ken viel Spaß. Wünsche euch schöne Winter jetzt. Ja, es ist schon verblüffend, oder? Also ich habe mir, ich gehe ja hier rein, so wie die Rampens so, weißt du, und er ist da so cool und ich dachte mir, ey, 45 Minuten vor dem Konzert und das ist eine ausverkaufte Halle gewesen, Quarterback Arena in Leipzig. Das ist richtig fett. Ja, und die Halle schon tight und die Stimmung und so. Ich ich denke mir mal so als Musiker, selbst wenn du noch so viel Routine hast, aber es ist als Mensch gehst du jetzt auf diese Bühne und der Spotlight geht auf dich. Er ist die zentrale Figur. Da hätte ich gedacht, dass er so ein bisschen Lampenfiebert oder sich schon in so ein Modus bringt, aber der Typ ist ja so down to earth und so gelassen und hat volle Kontrolle über alles was passiert. Es war auch erst, glaube ich, der der zweite Abend von der Tournee, da ist no jetzt noch nicht schon, dass da 30 Shows gelaufen sind. Alles ist in Routine. Das war nicht wirklich beeindruckend. Ja, vor allen Dingen deshalb auch, weil es natürlich ein riesen Aufwand ist. Also, wir sehen ja, man sieht ja als Zuschauer gar nicht, was dahinter stattfindet. Du hattest es eben schon erwähnt auch mich was mir auch nicht so bewusst war, ist, dass dann tatsächlich jemand äh äh also seitlich in neben der Bühne steht. Ja. Und über und der der hat der geht dann einzeln durch, aha, der Schlagzeuger, wie du schon erzählt hast, da der braucht ja ein bisschen mehr Bass dazu. Der nächste kriegt die die Abmischung. Und ich denke, wie ein wie das machen, das ist wirklich der Wahnsinn, wenn man ganz nach hinten geht und sozusagen das wenn wir nennen das Front of House, da wo die gesamte Technik steht. Also, ich habe keine Ahnung. Ich ich war ja schon, ich war ja immer dabei sozusagen, aber es jedes Mal kommen mehr Monitore. Also ich war ganz überrascht, die hat da 20 Monitore gehabt oder irgendsowas, worauf verschiedene Sachen zu sehen waren. Also sowohl auch die Lightshow hatte hatte bestimmt 12, 15 Monitore selbst im Audiobereich da auch selbst der hatte Monitore, um zu sehen, wo wo sind die Leute und das fand ich total interessant in dem Falle jede Halle ist auch unterschiedlich, da kommt man erst gar nicht drauf. Also er erzählte mir dann dann ganz zu Anfang als ich zu am Anfang backstage war bei ihm, sagt er ist leider ein echtes Problem hier in dieser Halle, weil die Laufzeitunterschiede das zu sehr groß sind. Das heißt, wenn er vorne, also müsst ihr euch so vorstellen, dass das wenn wenn also hinten auf der, also im hinteren Teil der Bühne, da wo du sozusagen alle das sehen, wenn hier die Zuschauer sitzen, dann haben sie da die Bühne, dann gibt es einen ganz einen Laufsteg und der ist je nach Halle ist der natürlich sehr unterschiedlich lang. Ja, also du normalerweise hast du so so lang und die haben offensichtlich die gesamte Länge. Das heißt, der geht bis hinten hin diese diese Laufsteg und der ist dann, ich will nicht übertreiben, aber so 40, 30, 40 m ist der dann lang. Das heißt, der Schall braucht dann je nach Tonhöhe, ja, also die tieföne brauchen halt länger nach vorne zu kommen, die die Höhen, der also da haben wir diese Laufzeitunterschiede. Der hat aber das in In Monitoring, die sind ja alle heutzutage, das ist ja nicht so, dass früher noch die Boxen überall standen, da kam es drauf an, wo du warst. Da muss man auch Feedback, also also Rückkopplungen, Achtung und achten. Alles heute easy, muss man wirklich sagen. Die haben alle ihre in Monitore drin, um halt dann sicher von der ganzen Umwelt abgekoppelt zu sein und auch das zu hören, weil worum es geht. Aber da passiert natürlich jetzt folgendes. Wenn er dann hier den Sound hört und dann kommt dann der Schub sozusagen das was was er unten spürt mit dem Beinen und einen auf dem Boden, das kommt wesentlich später. ist total irritierend für den, wenn er vorne ganz vorne auf der Bühne steht. Ist schon gut. So ein Delay ist nürlich eine Katastrophe für jeden Musiker. So, du musst schon alles muss in Syn sein, alles muss in Harmonie sein. Aber ja, du sagst, es war schon beeindruckend, wie viel Technologie dort am Start war und äh mittlerweile wirklich alles wird auch mit Computern gemacht und ich meine, das war damals hast du diese ganze Musik und du hast ja vieles von DJ Bobo von seinen erfolgreichsten Sachen hast du ja produziert und auch komponiert und dort eng mit ihm zusammengearbeitet. damals in 90ern, klar gab's auch schon Computer, aber ich meine, da waren das war vor allem diese riesengroßen Mischpulte, an denen du dann so der der Meister gewesen bist. Und Ax, erzähl doch mal ein bisschen, wie war denn damals es in den 90ern in dieser Euro Dance Zeit? Wie bist du mit Bobo überhaupt zusammengekommen? Wie war es mit ihm zusammen zu arbeiten? Ähm, er war damals auch schon so wirklich dieser angenehme ähm zuvorkommende Mensch, wie wir ih jetzt hier oder ich ih hier kennengelernt habe. Erzähl doch mal ein bisschen aus der Zeit der 90er, wann waren das genau, wo diese Songs entstanden ist und wo habt ihr die überhaupt aufgenommen, in welchem Studio und so weiter. Ja, das ist eine durchaus eine interessante Geschichte, weil die ist ähm zu lang, um sie komplett zu erzählen, aber zumindest wir haben uns tatsächlich noch Ende der 80er Jahre kurz gesehen und zwar auf einer Silvesterparty, weil ich war eingeladen von seinem damaligen Produzenten, also er kam ja eigentlich, er war nicht immer selber Produzent, sondern der hatte natürlich am Anfang ist man auch vorsichtig, ob man alles richtig beurteilt. Da braucht man schon Leute, die halt entsprechend die führen können. Ja, und das war in den 80er Jahren und ich war durch auf die aufgrund der Erfolge mit von Silent Circle, nämlich wir hatten 86 nämlich ein großen Hit Touch in the Night und aus der Zeit heraus kannte ich den Produzenten, weil der man muss dazu wissen, dass wir als Silent Circle in der Schweiz bekannter waren als hier in Deutschland und insofern hat auch Fernsehshows gehabt dort und da lernt man sich dann so kennen und er sagte Mensches Kind, wenn du Lust hast, komm doch mal ähm auf auf die Silvesterparty und so war ich dann da und da war er auch ganz kurz, wir haben uns nur ganz kurz unterhalten, aber so habe ich ihn schon mal kennengelernt und dann ich wusste auch, dass er mit diesen Produzenten zusammen auch schon zwei Singles gemacht hat übrigens, bevor er bei mir im Studio war und dann hatte kam diese Idee offensichtlich mit "Some Dance with me" und man war auf der Suche nach dem Studio und da fiel dem Produzenten ein ach Mensch, du eigentlich gehen wollten wir nach Italien gehen, aber ist natürlich auch sprachlich einfacher, wenn wir dann in Deutsch reden. können da in da in Südniedersachsen südlich von Hannover, da sitzt der Axel. Ich glaube, da frage ich mal an. Wunderbar, dachte ich. Habe mich sehr gefreut auch. Ich war zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr so aktiv mit anderen mit anderen Themen beschäftigt halt. Dementsprechend wir haben ganz nebenbei auch mal Diskotheken eingerichtet. Das war nämlich gerade der Fall gewesen und dann kam 91 äh dann dieser ähm das zustande, dass DJ Bobo in meinem Studio war und wir den ersten Titel aufgenommen hatten. Ich war dann eigentlich die Story war ging ganz komisch weiter, weil ich hatte es dann irgendwie auch gar nicht weiter auf dem Schirm und krieg dann irgendwann mal die ähm weil mit anderen Dingen beschäftigt war und dann kam plötzlich die Nachricht, du das Ding ist jetzt in den Charts gegangen in der Schweiz. denke ich, huch, das ist ja schon mal ist ja schon mal freulich. Und dann hieß es nächste Anruf. Ja, kannst dir gar nicht vorstellen, wir sind Nummer eins in der Schweiz. Ja, und sieht das, wie sieht das aus? Kommt das jetzt noch in anderen Ländern? Ja, wir kamen jetzt ein Deal in Deutschland und dann ging das da auch noch hoch, also bis auf Platz 4 in den Charts. Also es war eine ganz kleine Plattenfirma. Ich hätte nie damit gerechnet, dass das so ein Erfolg werden kann, weil dazu brauchst ja eine Art Selbstläufer. Aber wie du schon vollkommen richtig gesagt hast, die Eurodancezeit hat uns da ja verbunden und da war sowas einfach möglich, wenn so eine neue Musikrichtung aufkommt, wie z.B. wie bei NDW, wo wir ja auch bei Frax Music drüber sprechen. Ähm das ist dann hast du eigentlich auch mit allein über die Musik eine gute Chance nach vorne zu kommen. Normalerweise brauchst ein riesen Promotion Paket, um sich an der Konkurrenz vorbei zu zu manövrieren, aber in dem Falle war das halt eben sehr günstig, weil neu Eurodance und das passte genau in dies Schema rein und so kam dann eben auch das zustande, dass wir dann auch von diesem Punkt an hieß es dann ja, wenn wir jetzt in Deutschland in Charts ist, da brauchen wir natürlich ein Album, da können wir jetzt nicht einfach nur eine Single machen, sondern da kommt jetzt ein Album, aus dem wir dann entsprechend des Singles auskoppeln. So wird das üblicherweise auch gemacht. Selbst die kleine Firma hat da zugeschlagen und hat gesagt, okay, wir brauchen das Album. Und so hat sich diese Zusammenarbeit entwickelt. Nach dem ersten Album haben wir dann äh äh hatten wir dann war der Produzent der ursprüngliche Produzent Produzent nicht mehr dabei. Wir haben das dann gemeinsam, also Bobo und ich haben dann also bis 2010 bis zu dem Album Vampires, Vampires war das genau bis 2010 haben wir zusammengearbeitet und die eigentlich so gut wie alle Produktion gemacht durchaus Remixe woanders, aber ansonsten so hat sich diese Zusammenarbeit entwickelt. Ja, und er hatte damals schon und das war wirklich von Anfang an, das muss da muss man ihm ein ganz großes Kompliment machen, dass er erkannt hat, dass er ähm eigentlich nicht zufrieden ist, da in Diskotheken aufzutreten. äh nicht, weil das irgendwie das Publikum darum ging es gar nicht, sondern er wollte seine eigene Show machen mit großer Bühne und mit all dem Sachen, die da natürlich dahinter stecken, weiß ich, mit der gesamten Organisation sich darum zu kümmern, was äh was gibt ä halt eben Outfits gehören dazu, die die ganze ganze Technik zu mieten. Also, das war so sein sein Ding und das und aus diesem Grunde, sagen wir mal, hat er das wesentlich höher gestellt als das, was von der Produktion Musikproduktion betrifft als das war dann halt eben auch nicht mehr so dramatisch wichtig für ihn, sondern für er hat gesagt, ich will in erster Linie jetzt auf den Bühnen stattfinden. Hat damit relativ früh angefangen mit der World in Motion Show. Also vielleicht dazu hier im sieht man ja hier im im Hintergrund habe ich extra für die Sendung gemacht. Ja, habe ich die mal alle hinten an ranepackt, die ganzen Awards, die wir gekriegt haben, die ganzen goldenen Schallplatten und so weiter, aber man sieht dann hier oben, ja, das ist für diese World in Motion Tour, die allererste Tour, die wir gemacht haben, also die er gemacht hat. Da war ich übrigens, deshalb kann ich schon fast sagen, wir, weil damals war das noch so, dass ich aufgrund meiner Erfahrung, die ich ja schon ähm als Bühnenmusiker gemacht hab, hat er dann auch gesagt, komm mal mit dazu. Also, ich gehörte dann schon in dem Vorfeld dazu, um es eben mit ihm abzusprechen. Ja, lass mal gucken, die Reihenfolge, der Titel ist noch nicht optimal. Ich war also eigentlich immer mit dabei von der von da ab. Ja, und deshalb bin ich heute auch gerne immer wieder gern als Gast dabei und hey, die Zusammenarbeit war natürlich äußerst erfolgreich. Du hast ja selber schon auf dein Hinterhund gezeigt. Ich möchte es nur noch mal den Leuten auch hervorheben. Hey, heute hat er hier was jeder alles nur mit KI gemacht. Das ist exklusiv bei dir hinten. Da ist dieses ganze Gold und Platin. Das ist nichts KI, das ist echt, das ist etwas, was Money can't buy. Ja, und ich meine, das ist wirklich ähm exklusiv deine Arbeit ähm die hier ausgezeichnet ist und ähm das kam ja dann auch im Konzert. Das fand ich auch dann so beeindruckend. Schon in dem Interview, wo ih ken wo ich ihn kennengelernt habe, habe ich ja schon gemerkt, wie er sich gefreut hat, dich zu sehen, welche Zuneigung dort kam, welche Respekt aus hat man richtig gemerkt. Hey, da treffen sich zwei Leute, die sie schon lange kennen und ähm es war ja dann gab er dann diesen wirklich zauberhaften Moment in dem Konzert. ähm wo er dann vor allen dann so sagt, er möchte jetzt jemanden grüßen, ein ganz besonderer Gast und der sitzt irgendwo dort im Publikum und wir arbeiten schon so lange zusammen und hatte eben darauf hingewiesen, wie wichtig du für für ihn gewesen bist nach 30 Jahren und dann hat er dich wirklich so gegrüßt, Axel Breitung so und das fand ich so faszinierend, weil wir waren in so einer kleinen Gruppe da und ich meine Leute wie ich, weißt du, die die meisten, die zum DJ Bobo Konzert sehen, die schauen anders aus sich und die haben sie eh schon gewundert, was sind das für Freaks machen die hier, aber irgendwie mit VIP Ticket oder so so ein Kram komisch. Und dann auf einmal so ähm als als du gegrüßt wirst, du bist dann auch aufgestanden und wir haben halt voll gefreut und alle so um uns rum so wow. Hey, diese Freaks, das sind wirklich da bist du gleich Respekt noch mal gestiegen. So dadurch, dass ich neben Achselbreitung saß, ein bisschen Ruhm strahlte auch auf mich hinab. Es war ein großartiger Moment und lass uns doch den mal anschauen, denn da haben wir auch eine kleine Footage davon. [musik] Liebe Freundin Leipzig, heute ist ein ganz spezieller Tag, denn heute ist ein Freund hier, mit dem ich die ersten 20 Jahre der Musikkarriere die meisten Songs kontrolliert haben. ganz herzlich willkommen. Es ist irgendwo [jubel] [jubel] [applaus] für allen auf und über 100 Menschen den Kulissen. Danke für euren unglaublichen Support. Das ist euer Applaus. [jubel] [applaus] Ah, großartig. Axel, ich ich frage mich ja dann sowieso, was waren das für dich für ein Gefühl? Ich meine, das muss doch so großartig sein für alle Musik schaffen. Gilt doch so das Wort May your song always be sung. Und jetzt kommst du dorthin nach Leipzig. 30 Jahr, nachdem du diese Musik kreiert hast, geschaffen hast, ist auch dein Baby. Du hast die komponiert zum Teil und dann was ist das für ein Gefühl, wenn jetzt deine Musik immer noch gespielt wird und dort immer noch die Massen anzieht, das eine riesen Hall ist, ist eine riesen Show ist und d einfach tausende von Menschen mit dieser Musik mitgehen, diese Musik mitsingen können, Tanzmoves und so weiter. Selbst wenn ich es nur erzähl, bekomme ich schon Gänsehaut. Ich erzähl mal, was macht es mit dir? Was ist das für ein Gefühl? Ja, ist einfach fantastisch. Ich meine, ich gebe zu, das ist schon erhebendes Gefühl auch, weil natürlich, wenn mich, wenn ich das höre heute noch, da ziehen sie schon noch ein paar Bilder im Kopf ähm vorbei äh wo ich das im wo ich das Gefühl aus dem Studio noch habe. Ja, also das das stirbt nicht dann in dem Augenblick, sondern es kommt immer wieder hoch, also dieses dieses Gefühl du, dass man die die dieses Schaffensmoments und du hörst dann am Schluss, wenn du da die man muss sich das so vorstellen, da sitzen wir nicht nur eine Stunde dabei oder dre Stunden oder so. Also, der Rekord übrigens, das ist auch ein interessantes Thema, äh ist äh wir haben sehr sehr lange an der Cover Version von der Iron Cara äh Geschichte gesessen. What the Feeling. Genau. Äh da haben wir sehr, sehr lange dran. Ich habe mal nachgerechnet über 140 Arbeitsstunden. Könnt euch das vorstellen? Wahnsinn, wirklich 140 Arbeitsstunden haben wir da und das waren dann noch mal da ein bisschen und da noch geschraubt, dann da das können wir doch nicht so machen und so. Es sollte auch wirklich gut werden. Es ist hal es ist auch muss man wirklich sagen, eins der besten Produktionen, wenn ich weil es auch sehr ausgefeilt ist und nicht alles vorgegeben war. Man denkt dann bei der Covervsion ist ja ganz easy, nimmst du einfach auf und so. Nee, nee, nee, nee, nee. Wir, da gab's ja ein Reps dazwischen. Dann war ähm dann er musste ja eigentlich eben auch mit dabei sein, halt eben als als Künstler. Ähm, da war das mit dem Singen war das noch ein bisschen bisschen schwierig mit ihm und deshalb hat sie dann halt diese Parts übernommen. Wurde auch in diesem Konzert wieder wieder gespielt. Also, der Titel kommt nach wie vor noch super gut an und natürlich kommt sowas dann in dem Augenblick wieder hoch und da ziehen die Bilder so vorbei, äh was was man so ja da auch gefühlt hat währenddessen, aber natürlich jetzt natürlich über überlagert mit dem, was das Publikum macht. Und es ist so stark, wenn dann wieder wenn dann wieder so diese, wenn du diese Massen siehst und er dann mit Chihuahua ja, das hal so chihuahua macht dann und dann wieder so und so und das machen die alle da unten. Das ist der Hammer. Das wirkt total irre. Ja, und dann krieg davon kriege ich dann tatsächlich also immer wieder meine Gänsehaut, weil einfach so ein erhebendes Gefühl ist, weil das ja aus dem ja ähm bei der Gelegenheit kann ich mal dazu auch sagen, okay, während wir auf der einen Seite ja nämlich bei W feeling wirklich 140 Arbeitsstunden hatten, was war war war das mit Chiwaba, weil ich weiß nicht, wie die Leute die übertreibten, aber 2020, das war einer der schnellsten Titel, die wir gemacht haben, weil wir eigentlich auch nicht damit gerechnet haben unbedingt dass das so ein Anklang findet, das weißt du vorher nicht. Auf der anderen Seite, wir hätten auch nicht gewusst, was er dabe ich gesagt. Also wir man fallt das wirklich aus. Also wenn man dann hört man auch mal auf, dass 20 Stunden arbeitest ja nicht durch, sondern das geht ja auf mehrere Tage. Ja und und dann dann bist du dabei und dann hörst du nächsten Morgen wieder rein und und überlegst noch mal, was kannst du besser machen? Und da ist auch DJ Bobo ist nicht nur auf der Bühne Perfektionist. Natürlich ist er das logischerweise auch im Studio und das war immer wieder, dass wir wieder noch mal rein Axel, wir müssen noch mal an die eine Stelle dran. Aha, okay, soweit gut. Dann haben wir sogar zusätzlich kann ich es habe ich sonst mit mit Keemen gemacht großartig, dass wir uns die Gruppen angehört haben. Das heißt also, um zu vermeiden, dass da im Hintergrund irgendwas äh dazu kommt, was wir eigentlich so nicht gehört haben, was es irgendwie zu Schmutz, möchte man fast sagen, ja, akustischer Schmutz dabei ist, haben wir uns erstmal die Drumction angehört, dann haben wir uns die dann haben wir uns die die Flächen angehört, dann haben wir uns die Köre alle einzeln angehört. Dann haben wir uns die Hauptgesänge angehört, immer wieder um ganz sicher zu gehen, dass alles perfekt wird. Und so ist der natürlich auch auf der Bühne, das ist ganz klar. Der guckt da ganz genau hin und man, wenn man ihn sieht auch mit so einer mit so einer Intensität steht der steht ja nicht einfach so da, sondern der steht dann so da und dann dann kommt eine Bewegung, die ist dann so oder so. Ja, also das ist alles zackig. Das ist das hat hat das es das merkt man auch, dass das äh gibt einem so diese Kraft, die darüber kommt, die die auch wirklich in die seine Sachen reinlegt, das macht das macht schon Spaß zu sehen. Das ist halt nicht irgendwie das ist ähm aber er wird immer lockerer, wenn es um die Ansagen geht, ne? Ging den nicht auch so? Ja, fand ich auch. Ich ich muss ganz ehrlich sogar sagen, ich finde er hatte gar nicht so dieses typische Profil des Rockstars, die Rampensau, sondern eher wie so ein wie so ein Mastermind von von dem großen und ganzen. Und ich das gehört auch dazu, das ist nicht nur einfach nur ein Konzert gewesen. Hey, das ist unsere Musik, die spielen wir jetzt und da gibt's vielleicht noch ein bisschen Beleuchtung oder sowas. Nee, das hatte eher so den Charakter wie eine Review, weißt du, so wie wie früher Entertainment war, als noch gar kein Fernsehen gab, al eine Bühnenshow, wo nicht wo Musik ist, wo ganz viel getanzt wird. Da da waren die Leute von der Dance Factory Leipzig, weiß du, so junge Tänzerinnen und Tänzer, die haben Action gemacht. Das das Bühnenbild hat sich ständig gewechselt mit ähm sogenanntes Mapping. Das ist so eine Videoprojektionstechnologie und es war eine Riesenbühne. Das heißt, die Leinmand, auf die du drauf projizieren kannst, ist gewaltig. Ja. Und da da waren so viel Effekte, das war hatte so es waren Zirkuselemente drin. Teilweise waren Artisten dort, die so an den Ringen dann Dinge gemacht haben oder auch ä die rumgelaufen sind und an so Stangen so so feine Stoffmodels bewegt haben, die dann so wie Geister war. Ey, das ist viel mehr als ein Konzert und DJ Bobo ist für mich auch jetzt und ich sag das mit höchsten Respekt, ich hoffe das wird nicht falschen. Das ist für mich meine Eindruck, das ist für mich gar nicht so dieser Vollblutmusiker so, sondern das ist ein der ist ein Gesamttalent, auch ein Choreograf, das ist der Mann, wenn jemals sowas wie olympische Spiele in der Schweiz oder so sind, dann musst du dem die Corio geben. Hey, was machen wir für Öffnungsfeier? der der macht halt das große Ganze und das ist was diesen Abend auch so ähm ja wirklich zu einer schönen Erfahrung und Erinnerung gemacht hat, denn ganz ehrlich, es gehört jetzt nicht zu meiner Lieblingsmusik, aber die Show, das Event einfach und zu sehen die Stimmung, wie die Fans, wie treu die ihm sind und wie viele dort gekommen sind und wie du es gesagt hast, die wissen schon bei jedem Song, was kommt, die wissen, welche Moves man zu machen hat. Der hat ja dann auch, das macht er wohl auch immer bei seinen Konzerten so diese Laolabellen und so weiter und jeder wusste genau Bescheid. Das war schon beeindruckend und ich meine das ist auch dann großes Entertainment, wenn du es schaffst live in einer so großen Halle tausenden von Menschen schönen Abend zu machen und auch tatsächlich so ein Gefühl zu geben. Hat er auch mehrmals mit seinen Moderationen gemacht, so dieses hey, wir gehören zusammen, wir sind Family, weißt du, links und rechts von dir, egal woher du kommst, heute Abend feiern wir und tanzen wir zusammen und ehrlich, da krieg ich Gänsehaut. Das ist großart ist für mich die Essenz von Entertainment. Ja, also ich sagt das das genau und das ist das was man ih wirklich hoch ganz ganz hoch anrechnen muss, also auch diese diese F wie wie er die immer wieder motiviert, also diese Laola Wille, das hat nachher das kann man sich gar nicht vorstellen. hat er noch gesagt, dann der mit dann schalt mal eure eure Handys an mit dem und dann siehst du überall die ganzen Boah, das macht dann Hammer, wenn wenn dann die ganzen Handys also die ganzen Taschenlampenfunktionen da sind und die leuchten da, das ist schon hammer und dann geht auf und die da runter und dann nachher am Anfang macht er das macht er das zieht er sie so mit mit halt mit seinen Bewegungen und nachher steh steht er noch da, weil die hören gar nicht mehr auf und muss das fand ich ist immer sehr sehr sehr sehr interessant den also dabei macht es übrigens ich habe jetzt ja vielleicht noch mal erwähnenswert wäre auch ich habe ihn nicht immer in der gleichen Halle gesehen. Natürlich als ich noch in Hamburg war habe ich mir in Hamburg angesehen und einmal auch im in Dortmund Westfalenhalle jetzt in Leipzig. Also es ist schon gut, dass man auch ihn in verschiedenen Hallen sieht, aber man sieht überall die gleichen Bilder. Also er kriegt dies das Publikum immer mitgezogen und das macht auch seinen Erfolg aus. Der Erfolg, der müsst der der hat auch seine Zahlen, also er hat bis das war die erfolgreichste Tour, obwohl er ja eigentlich aus dem Medien, also auch TVmäßig war er auch nicht zu sehen, um das also die diese, sagen wir mal, um über die Medien das jetzt bekannt zu machen, zu promoten, ähm ja, dann nimmt er normalerweise ja Fernsehsendung an. Da hat er sich aber auch schon von gelöst. Also es geht auf wirklich in erster Linie Mundpropaganda und halt eben auch hier Plakate da wird noch ordentlich noch noch ordentlich reingehauen, also, dass man die äh bundesweite Plakataktionen macht, das schon, aber letztendlich ist es dann doch die, dass man dass es dieser, dass man das weiter erzählt.